Grundlagen


T. S.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in das chemische Rechnen für Fortgeschrittene. Sie konzentrieren sich auf die Berechnung von Lösungen, die Anwendung von Reaktionsgleichungen und die Bestimmung von Stoffmengen. Studierende der Chemie profitieren von den detaillierten Erklärungen zu Mol, Koeffizienten und der Massenerhaltung, um ihre Fähigkeiten im stöchiometrischen Rechnen zu verbessern.
Cartes-fiches
13
Utilisateurs
6
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
30.05.2012 / 26.01.2024

Cartes-fiches

Molekularmasse

Die Molekularmasse (oft noch als Molekulargewicht genannt) entspricht der Masse in Gramm von einem Mol Moleküle (kovalente Bindung).

Formelmasse

Die Formelmasse (oft noch Formelgewicht genannt) entspricht der Masse in Gramm von einem Mol einer Formeleinheit von Salzen (ionische Bindung).

Molvolumen

Molvolumen eines idealen Gases (ideales Gas: die einzelnen Gasmoleküle weisen untereinander keine Wechselwirkungen auf):

1 Mol ideales Gas nimmt (bei Normalbedingungen: 0°C/101.3 kPa) ein Volumen von 22.41 Liter ein.

Reaktionsgleichung

Die Reaktionsgleichung gibt an, aus welchen Edukten die Produkte gebildet werden.

Innerhalb einer Reaktionsgleichung gilt:

- Teilchenerhaltung (innerhalb einer chem. Reaktion können keine Atome verschwinden oder gebildet werden!)

- Massenerhaltung

- Ladungserhaltung

Stoffmengenkonzentration (früher Molarität): c

Stoffmenge des gelösten Stoffes in Mol pro Liter der Lösung: mol/L

Äquivalenzkonzentration (früher: Normalität): c(eq) in Mol/L

Wird meist für Masslösungen (früher: Normallösungen) verwendet. Äquivalente sind gedachte Teilchen, die eine bestimmte (äquivalente) Wirkung haben, z.B. 1 Ladung, 1 "H+", 1 Elektron.

Massenkonzentration

Masse des gelösten Stoffes pro Volumen der Lösung, z.B. Löslichkeit in g/L.

Molalität in Mol/kg Lösungsmittel

Molalität gibt die Stoffmenge eines gelösten Stoffes pro Kilogramm Lösungsmittel an.

Volumenkonzentration

Volumenanteil des gelösten Stoffes der Lösung nach dem Mischen.

(Achtung: Volumenkonzentration und Volumenanteil unterscheiden sich, da die Summe der Einzelvolumina meist nicht das Volumen der Lösung ergibt)

Mischen heisst...

Mischen heisst: man gibt eine Lösung, in der sich die gewünschte Substanz befindet mit einer zweiten Lösung, die ebenfalls diese Substanz (aber in einer anderen Menge) enthält.

Grundüberlegung:

Die Anzahl der Mole einer Substanz ergibt sich aus der Summe der Mole in der Lösung 1 und Lösung 2 und das Gesamtvolumen aus der Summe der Volumina der Lösung 1 und Lösung 2 nach dem Mischen.

Stöchiometrische Gleichungen: Vorgaben

- Massenerhaltung

- Teilchenerhaltung

- Ladungserhaltung

- Bei einer chemischen Reaktion geht nicht verloren!

Stöchiometrische Gleichungen: "Aufstell-Regeln"

- Formeln und Verbindungen dürfen nicht verändert werden

- Aufschreiben der Formeln bzw. Symbole der beteiligten Stoffe (Verbindungen, Elemente): Edukte -> Produkte

- "Ausgleich" der Atomzahlen durch entsprechende Vorzahlen (Koeffizienten)

- Koeffizienten haben die Bedeutung von Multiplikatoren, d.h. steht er vor einer Molekülformel, so nimmt dies gesamte Atomzahl um den Faktor des Koeffizienten zu

- Prüfung der Atomzahlen eines jeden Elementes auf beiden Seiten des Reaktionsschemas

- Die Atomzahlen müssen für jedes Element rechts und links identisch sein

- Sie errechnen sich als Produkt aus Koeffizient und Indexzahl

Stöchiometrische Gleichungen: zu beachten

- Sieben Nichtmetalle liegen als zweiatomige Moleküle vor und werden in der Reaktionsgleichung als solche dargestellt:

> H2 Wasserstoff

> N2 Stickstoff

> O2 Sauerstoff

> F2 Fluor

> Cl2 Chlor

> Br2 Brom

> I2 Iod

- Alle Metalle sowie feste Nichtmetalle und Edelgase werden als einatomige angesehen (Index 1 entfällt)

> z.B. Fe, Ag, Cu, Zn, C, S, Si, He, Ne, usw.

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