Chemische Kinetik
Vorlesung Allg. Chemie 1 Universität Bern Nach "Chemie"; Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, 10. Auflage, Thieme Verlag
Vorlesung Allg. Chemie 1 Universität Bern Nach "Chemie"; Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, 10. Auflage, Thieme Verlag
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Lernkarten
Zeitabhängigkeit für Reaktionen erster Ordnung
c(A) = c0(A) * e-kt
Zeitabhängigkeit für Reaktionen zweiter Ordnung
1/c(A) = k*t + 1/c0(A)
Zeitabhängigkeit für Reaktionen nullter Ordnung
c(A) = -kt + c0(A)
Berechnung von K(T),
Ea = R ln{ k2 / k1 } T1 T2 / ( T2 - T1 )
Grössenordnung Ea
1010 - 1014
Gleichgewichtskonstante K* für aktivierten Komplex
K* = exp { -dG* / RT }
Aktivierungskinetik
dV* = VKomplex - VÜbergangszustand < 0
Eigen-Wilkins Mechanismus
Allg.: [ML6] + Y --> {ML6,Y} --> [ML5Y] + L
{ML6,Y}: Begegnungskomplex
v+ = k*K* [Y] [M]0 / ( 1 + K*[Y] )
H. Taube Mechanismus der Elektronenübertragung in Metallkomplexen
i) Die e- Übertragung erfolgt über die Aussensphäre der Metallkomplexe (Zusammenstoss)
ii) Die e- Übertragung erfolgt über einen Brückenliganden (Innensphärenmechanismus)
Kinetisch stabilisiert
Aktivierungsenergie ist zu hoch, um bei tiefer Temperatur merklich Produktbildung zu erlangen.
Kinetisch kontrolliert
Bei vergleichsweise kleinerer Aktivierungsenergie bevorzugte Bildung von Produkten, die vergleichsweise weniger stabil sind.
Nukleophil Nu
Reaktiver Baustein, welcher bevorzugt an ein elektropositives Zentrum abgelagert wird.
Bsp. X-, CN-, SCN-, H-
Elektropositive Zentren: Mn+, positiv polarisiertes C Atom
Nukleophile Substitution erster oder zweiter Ordnung
SN1: R3C+ + Nu- --> R3C-Nu (Dissoziation)
SN2: Nu...R3C...X --> NuCR3 + X (Synchron)
Michaelis - Menten Beschreibung
Die erste enzymkinetische Untersuchung betraf die Hydrolysegeschwindigkeit von Saccharose durch das Hefe Enzym b-Fructofuranosidase