organik


Dennis Pütz
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die organische Chemie, insbesondere die Eigenschaften und Reaktionen von Alkanen und Alkenen. Sie decken die Herstellung, Benennung, physikalischen und chemischen Eigenschaften sowie die Unterschiede zwischen diesen Kohlenwasserstoffverbindungen ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Chemieliebhaber, die ihr Verständnis der organischen Chemie vertiefen möchten, insbesondere im Hinblick auf die Reaktivität und die praktische Anwendung dieser Verbindungen.
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Allemand
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Chimie
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Créé / Mis à jour
06.04.2014 / 02.09.2014

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Was bezeichnet man als organische Stoffe und was bleibt davon ausgenommen?

Verbindungen des Kohlenstoffs bezeichnet man als organische Stoffe.

 

Davon ausgenommen bleiben lediglich:

  • Kohlenstoff selbst (Graphit, Diamant)

  • Die Oxide des Kohlenstoffs (CO, CO2)

  • Die Kohlensäure (H2CO3) und ihre Salze, die Carbonate

  • Die Carbide

Diese Stoffe werden zur Anorganik gerechnet

Was sind

Alkane?

Alkane sind organische Verbindungen die nur aus den Elementen Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen und deren Moleküle nur Einfachbindungen aufweisen.

Namensgebend sind immer die griechischen Zahlwörter, gefolgt von der Endsilbe –an.

Atom

Bindigkeit

Kohlenstoff (C)

 

Wasserstoff (H)

 

Sauerstoff (O)

 

Stickstoff (N)

 

Phosphor (P)

 

Schwefel (S)

 

Halogene (F, Cl, Br, J)

 

 

Atom

Bindigkeit

Kohlenstoff (C)

4

Wasserstoff (H)

1

Sauerstoff (O)

2

Stickstoff (N)

3

Phosphor (P)

3 oder 5

Schwefel (S)

2, 4 oder 6

Halogene (F, Cl, Br, J)

1

 

Was sind

cyclische Alkane?

Ab drei Kohlenstoffatomen gibt es auch cyclische Alkane, also solche, die eine ringförmige Struktur aufweisen. Diese Verbindungen werden benannt, indem man die Vorsilbe Cyclo- vor den eigentlichen Namen stellt.

Die allgemeine Summenformel lautet in diesem Fall CnH2n, da zwei Bindungsstellen für den Ringschluss benötigt werden. Cycloalkane gelten als gesättigt, können aber unter Ringöffnung ähnlich wie Alkene reagieren (Addition). 

Wann spricht man von einer

Isomerie?

Bei den offenkettigen Alkanen gibt es ab 4 Kohlenstoffatomen die Möglichkeit Verzweigungen in die Kette einzubauen, d.h. die Kette weicht von einer geradlinigen Struktur ab. Man spricht in diesem Fall von einer Isomerie, d.h. bei gleicher Summenformel gibt es mehrere Strukturformeln.Die längste Kette gibt der Verbindung ihren Namen.

 

Nenne die

physikalischen Eigenschaften der Alkane.

Alkane sind bis Butan (C4) Gase, ab Pentan Flüssigkeiten und ab 16 C-Atomen (Hexadekan) Feststoffe. Sie alle sind in Wasser nahezu unlöslich. Fette, Öle, Alkohole und Ether lösen sie jedoch sehr gut, was auf die unpolare Eigenschaft der C-C- bzw. auf den kaum polaren Charakter der C-H-Bindung zurückzuführen ist (ÄEN = 0,4).

 

Nenne die chemische Eigenschaften der Alkane.

 

Alkane sind als recht reaktionsträge einzustufen mit Ausnahme der niedrigen Cycloalkane. Je nach Aggregatzustand sind Alkane jedoch mehr oder weniger leicht brennbar, d.h. sie reagieren mit dem Luftsauerstoff im Idealfall zu CO2 und H2O. Siehe hierzu das Beispiel des Oktans:

2 C8H18 + 25 O2 → 16 CO2 + 18 H2O

Nenne die chemische Eigenschaften der Alkane.

 

Alkane sind als recht reaktionsträge einzustufen mit Ausnahme der niedrigen Cycloalkane. Je nach Aggregatzustand sind Alkane jedoch mehr oder weniger leicht brennbar, d.h. sie reagieren mit dem Luftsauerstoff im Idealfall zu CO2 und H2O. Siehe hierzu das Beispiel des Oktans:

2 C8H18 + 25 O2 → 16 CO2 + 18 H2O

Nenne die chemische Eigenschaften der Alkane.

 

Alkane sind als recht reaktionsträge einzustufen mit Ausnahme der niedrigen Cycloalkane. Je nach Aggregatzustand sind Alkane jedoch mehr oder weniger leicht brennbar, d.h. sie reagieren mit dem Luftsauerstoff im Idealfall zu CO2 und H2O. Siehe hierzu das Beispiel des Oktans:

2 C8H18 + 25 O2 → 16 CO2 + 18 H2O

Nenne die chemische Eigenschaften der Alkane.

 

Alkane sind als recht reaktionsträge einzustufen mit Ausnahme der niedrigen Cycloalkane. Je nach Aggregatzustand sind Alkane jedoch mehr oder weniger leicht brennbar, d.h. sie reagieren mit dem Luftsauerstoff im Idealfall zu CO2 und H2O. Siehe hierzu das Beispiel des Oktans:

2 C8H18 + 25 O2 → 16 CO2 + 18 H2O

Nenne die chemische Eigenschaften der Alkane.

 

Alkane sind als recht reaktionsträge einzustufen mit Ausnahme der niedrigen Cycloalkane. Je nach Aggregatzustand sind Alkane jedoch mehr oder weniger leicht brennbar, d.h. sie reagieren mit dem Luftsauerstoff im Idealfall zu CO2 und H2O. Siehe hierzu das Beispiel des Oktans:

2 C8H18 + 25 O2 → 16 CO2 + 18 H2O

Wie werden die Halogenalkane benannt?

Die Halogenalkane werden benannt, indem man wiederum die längste Kette sucht und die Substituenten alphabetisch sortiert vor den Alkannamen stellt. Alkylgruppen haben Priorität vor Halogenatomen!

Dabei werden mehrfach vorkommende Substituenten mit der Vorsilbe Di-, Tri-, Tetra- usw. versehen, je nach ihrer Anzahl und ihre Position mit vorgestellten Zahlen verdeutlicht.

Was ist das

thermische Cracken?

Beim thermische Cracken (= Aufspalten) werden die Moleküle von Alkanen in kleinere Bruchstücke aufgespalten.

Was sind die wichtigsten Produkte beim thermischen Cracken?

 

Die wichtigsten Produkte sind Ethen, Propen, Pyrolysebenzin und die sog. BTX-Aromaten (Benzol, Toluol, Xylol). Es entstehen jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Nebenprodukte.

Was sind die ergiebigsten Quellen für Alkane?

Die ergiebigste Quelle für Alkane sind zweifellos die unterirdischen Erdöl- und Erdgasvorkommen, die sich aus pflanzlichen und tierischen Materialien im Laufe der Jahrmillionen gebildet haben.

 

Was sind die ergiebigsten Quellen für Alkane?

Die ergiebigste Quelle für Alkane sind zweifellos die unterirdischen Erdöl- und Erdgasvorkommen, die sich aus pflanzlichen und tierischen Materialien im Laufe der Jahrmillionen gebildet haben.

 

Was unterscheidet Alkene von den Alkanen?

Im Gegensatz zu den Alkanen verfügen die Alkene (oder auch Olefine) über mindestens eine Doppelbindung in ihrem Kohlenstoffgerüst. Diese ist somit die funktionelle Gruppe (= reaktives Zentrum, das eine organische Substanzklasse charakterisiert) der Alkene. Man bezeichnet sie zusammen mit den Alkinen auch als ungesättigte Verbindungen.

Wie lautet die allgemeine Summenformel der Alkene?

Die allgemeine Summenformel lautet CnH2n.

Wie werden Alkene benannt?

Mit der Endsilbe –en. Auch ringförmige Moleküle sind bekannt, wobei diese analog zu den Alkanen mit der Vorsilbe Cyclo- benannt werden.

Sind in einem Molekül mehrere Doppelbindungen enthalten, spricht man von …

Dienen, Trienen, Tetraenen

Beschreibe die physikalischen Eigenschaften der Alkene.

Im Grunde ähneln die physikalischen Eigenschaften denen der Alkane. Die Löslichkeit in Wasser ist unwesentlich besser, es überwiegen eindeutig die unpolaren Eigenschaften. Siede- und Schmelzpunkte liegen ebenfalls sehr ähnlich wie bei den Alkanen, wenn auch vom Trend her etwas niedriger.

Beschreibe die chemischen Eigenschaften der Alkene.

Alkene sind deutlich reaktionsfreudiger als Alkane. Das reaktive Zentrum ist die Doppelbindung.

 

Diese Oxidationsreaktionen müssen nicht unbedingt vollständig ablaufen. Es gibt eine ganze Reihe sogenannter milder Oxidationen, deren Produkte ganz von den Reaktionsbedingungen abhängen.

Was versteht man unter Addition im Zusammenhang mit Alkenen?

 

Es werden

weitere Atome unter Aufspaltung der Doppelbindung in das Molekül eingelagert, d.h. es entsteht wieder eine gesättigte Verbindung.

 

Was besagt der elektrophile Reaktionsmechanismus?

 

 

 

 

H C C++Cl-H C

C

Cl

Eine Addition verläuft fast immer nach einem elektrophilen (= "elektronenliebenden") Reaktionsmechanismus, d.h. ein positives Teilchen (Ion oder Teilladung), hier das H+-Ion, greift die Doppelbindung an und beansprucht das Elektronenpaar für sich (=Schritt 1).

 

Danach reagiert das positiv geladene C-Atom

Erkläre die Regel von Markownikoff.

Bei der elektrophilen Addition von Halogenwasserstoffen oder anderen wasserstoffhaltigen Verbindungen wird das Wasserstoffatom meist an das wasserstoffreichere c-atom angelagert,während das andere teilchen an das wasserstoffärmere c-atom gebunden wird

Ergänze die Additionsprodukte

Alkane

eingesetzte Verbindung

Additionsprodukt

Wasserstoff

 

Halogenwasserstoff

 

Halogen

 

Wasser

 

Alkohol

 

eingesetzte Verbindung

Additionsprodukt

Wasserstoff   Alkan

Halogenwasserstoff  Halogenalkan

Halogen  Dihalogenalkan

Wasser  Alkohol

Alkohol  Ether

Wann spricht man von einer Polymerisation?

Erfolgt die Additionsreaktion nicht nur einstufig, sondern in sehr vielen Stufen hintereinander, spricht man von einer Polymerisation. Gerade Alkene sind die wichtigsten Edukte für die Polymerchemie. Wichtige Beispiele sind PE (Polyethen), PCV (Polyvinylchlorid) und PS (Polystyrol).

 

Wie ist die Quelle der Alkene?

Es gibt keine natürlichen Vorkommen für Alkene. Diese werden ausschließlich künstlich hergestellt. Am häufigsten verwendet man die im Steamcracker anfallenden kurzkettigen Alkene Ethen und Propen.

 

Wie können Alkene hergestellt werden?

Es besteht die Möglichkeit Alkene durch sogenannte Eliminierungsreaktionen herzustellen. Dabei wird z.B. aus einem Alkan katalytisch Wasserstoff abgespalten, wobei eine Doppelbindung entsteht.

Étudier