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Virginia Wenger
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Lernende 16 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 16.09.2013 / 07.12.2020
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Kohlenstoff C

  • mehrere Modifikationen bekannt (Diamant, Grafit, Fullerne)
  • unterscheiden sich in ihren Eigenschaften, weil C-Atome verschieden angeordnet und gebunden sind.
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Diamant

  • sehr hart
  • durchsichtig
  • nicht leitend
  • C-Atome bilden Atomgitter, in dem jedes Atom an vier tetraedrisch angeordnete Nachbaratome gebunden ist.
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Grafit

  • schwarz glänzend
  • elektrische leitend
  • Modifikation des C
  • blättrig, splaltbar & relativ weiche Kristalle
  • Gitter aufgebaut aus Ebenen, die lediglich durch VdW-Kräft zusammengehalten werden. Die Ebenen bestehen aus zusammenhängenden Sechsecken, in denen jedes C-Atom mit drei Bindungspartnern durch je ein gemeinsames EP gebunden ist. Das 4. atom ist delokalisiert, es bewegt sich in der ganzen Ebene. Bindungend der Ebene sind kürzer und stärker als Einfachbindungen. Die delokalisierten Elektroen ermöglichen die Stromleitung.
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Fullerne

  • bestehen auch einer definierten Anzahl C-Atomen, die eine aus Fünf- und Sechsecken zusammengesetzte Kugelschale bilden.
  • Moleküle sind sehr stabil (delok. Elekroenn stärken die Bindungen)
  • VdW-Kräfte sind relativ schwach.
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Stickstoff

  • farbloses, geruchloses Gas
  • ca. 80 Vol. % in der Luft
  • hohe EN, aber reaktionsträge, weil zur Spaltung der Dreifachbindung im NMolekül relativ viel Aktivierungsenergie erforderlich ist.
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Phosphor

  • mehrere Modifikationen bekannt
  • wiesses Phosphor ist sehr reaktionsfreundig & entzündet sich z.B. an der Luft schon bei NB.
  • Es besteht aus P4- Molekülen, die als Folge des kleine Bindungswinkels (60Grad) unstabil sind.
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Schwefel S

  • gelber Feststoffe, der in der Natur elementar vorkommt.
  • 2 kristalline Modifikationenaus S8-RIngen, unterscheiden sich nur in der Anordnung der Moleküle im Molekülgitter
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Sauerstoff O2

  • 2 untersch. Modifikationen (O2 & O3)
  • Oist druch Doppelbindung im Molekül so reaktionsträge, dass er in der Luft elementar vorkommt (21 Vol.%)
  • O Atome sind aber so reaktionsfrudig (hohe EN), dass Sauerstoff nach Aktivierung mit vielen Stoffen reagiert. (--> exotherme Reaktionen oft mit Licht)
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Ozon O3

  • reaktionsfreudiger als Oweil es schon bei NB in einO-Atom und O2 zerfallen kann.
  • giftig für Lebenwesen (Abgase + Sonne)
  • schützt als Betandteil der Stratosphäre vor kurzwelligen UV-Strahlen der Sonne. 
  • Ozonbildung im Sommersmog & Abbau der Ozonschicht als Folge der Freisetzung von FCKW & and. Ozonkillern gefährdet das Leben auf der Erde.
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Halogene

  • bilden die 7. Hauptgruppe des PSE
  • reationsfreudige NM, weil sie ihre einfach gebundenen, zweiatomigen Moleküle relativ leich in Radikale spalten lassen.
  • Kommen in der Natur nicht elementar vor
  • v.a. Fluor & Chlor (hohe EN) reagieren heftig mitvielen Elementen und Verbindungen.
  • Sdt nimmt mit der Molekülmasse zu (Brom liq., Iod fest)
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Edelgase

  • einzige gasförmige NM, deren Bausteine Atome sind.
  • inert, weil Atome Edelgaskonfiguration haben.
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Reaktionen von Nichtmetallen

  • Moleküle müssen druch Zufuhr der entsprechenden Bindungsenergie in Atome gespalten werden.
  • Atome der beiden Elemente verbinden sich dann durch die Bildung gemeinsamer EP zu Molekülen, wobei die ensprechenden Bindungsenergien frei werden.
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Energieumsatz

Da die Bindungen in den Produkt-Molekülen meist polar sind, wird in ihrer Bindung meist mehr Energie frei, als zur Trennung der unpolaren Bindungen in den Element-Molekülen aufgewendetmuss. Die Synthese der meisten molekularen Verbindungen verläuft darum exotherm.

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Wasser

  • wichtigste molekulare Verbindung aug der Erde
  • spielt in den Lebewesen und in der unbelebten natur eine zentrale Rolle als Lösungs- und Transportmittel und ist an vielen Reaktionen beteiligt.
  • Synthese von Wasser durch Verbrennung von Wasserstoff verläuft stark exotherm (unpolar -> polar)
  • hat relativ hohe Sdt & Smt, hohe Verdampfungswärme, grosse Oberflächenspannung --> Folgen der Wasserstoffbrücken zwischen den Molekülen.
  • Fähigkeit Salze zu lösen --> Dipol Charakter
  • Dichte erreicht bei 4 Grad das Maximum, Eis geringere Dicht als flüssiges Wasser (Molekülgitter des Eise so angeordnet das Abstände grösser sind als im flüssigen Wasser)
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Kohlenstoffdioxid

  • C mit je einer Doppelbindung zu O
  • Bindungen polar (kein Dipol da linear)
  • zwischen Molekülen wirken nur VdW Kräfte (Gas)
  • entsteht bei der Reaktion org. Verbindungen mit O (Verbrennung, langsame Oxidation Lbw, Fotosynthese)
  • Verbrennung fossiler Brennstoffe --> COGehalt der Luft steigt --> Treibhauseffekt --> Klimaveränderungen
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Molekül

Teilchen, aus mindestens zwei Atomen die durch Atombindungen (Elekronenpaarbindungen, konvalente Bindungen) zu einer Einheit gebunden sind.

Moleküle sind Energieärmer als Einzelatome.

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Atombindungen

Bindungen zwischen den Atomen eines Moleküls, kleine Moleküle bilden stabile Verbindungen.

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Molekulare Stoffe

Stoffe die aus Molekülen bestehen. Zu ihnen gehören die Nichtmetelle (ausser Edelgase) und die molekularen Verbindungen.

  • Moleküle der Elemente: aus gleichartigen Atomen
  • Moleküle der Verbindungen: aus verschiedenartigen Atomen
  • hochmolekulare Stoffe: Stoffe mit sehr grossen Molekülen z.B. Eiweisse
  • kleine Moleküle: meistens tiefe Smt & Sdt da Kräfte relativ schwach sind.
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Zwischenmolekulare Kräfte

Kräfte, welche die Moleküle von Feststoffen und Flüssigkeiten zusammenhalten.

(--> zwischen den Molekülen wirksam)

- bestimmen weitgehend die physikalischen Eigenschaften molekularer Stoffe.

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Stabile Moleküle

  • zwischenmolekulare Stoffe sind bei kleinen Molekülen wesentlich schwächer als Atombindungen
  • daher können sie bei Aggregatszustandsveränderungne gespalten werden, ohne das das Molekül selbst gespalten wrid.
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Molekülgrösse

Die meisten anorganischen Moleküle bestehen aus weniger als einem Dutzend Atomen. Die Riesenmoleküle von organischen Stoffen wie z.B. EW, KH und Kunststoffen können aus tausenden von Atomen aufgebaut sein.

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Molekülgitter

Die meisten molekulare Stoffe bilden in festem Zustand ein Molekülgitter.In diesem sind die Moleküle regelmässig geordnet und durch die zwischenmolekularen Kräfte an ihren Platz gebunden. Beim Schmelzen geht die regelmässige Anordnung verloren, die zwischenmolekularen Kräfte nehmen ab, wirken aber auch im flüssigen Zustand noch.

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Bindung

  • Beruht auf der Anziehung zwischen den Kernen und den Bindungselektronen, die sich bevorzugt zwischen den gebundenen Kernen aufhalten.
  • Wenn zwei Atome gebunden sind, muss Energie aufgewenddet werden, um den Abstand ihrer Kernen zu verändern.
  • Die Bindungslänge ist der Abstand, den die Atomzentren beim Erreichen des Energieminimums haben.
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Bindende Elektronenpaare

  • Die Atome eines Moleküls sind durch gemeinsame EP gebunden.
  • Ein gemeinsames EP hält sich bevorzugt zwischen den Kernen der geundenen Atome auf und beindet diese durch die gegenseitige elektrostatische Anziehung.
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Elektronenwolkenmodell

  • Eine EW ist der Raum, in dem sich ein Elektron oder ein Elektronenpaar mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhält.
  • Der Atomrumpf ist umgeben vom max. vier EW (für die max. 8 Valenzelektronen eines Atoms). Jede Wolke wird zuerst einfach besetzt.
  • Da sich die EP abstossen, liegen die EW, die einen Atomrumpf umgeben, möglichst weit auseinander; die Winkel zwischen ihren Achsen sind so gross wie möglich.
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Gemeinsame EW

  • Bei der BIldung einer Atombindung verschmelzen zwei einfach besetzte Elektronenwolken von zwei Atomen zu einer doppelt bestzten Wolke.
  • Diese wird auch als bindende oder gemeinsame Wolke bezeichnet.
  • Sie ist der Raum, in dem sich das gemeinsame, bindende EP mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhält.
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Einfach-, Doppelt-, und Dreifachbindungen

  • Zwei NM-Atome können durch eine Atombindungen gebunden sein.
  • Nach der Zahl der bindenden EP unterscheidet man einfaach-, Doppelt- und Dreifachbindungen. 
  • Eine Doppelbindung ist kürzer und stärker als eine EInfachbindung zweischen den gleichen Atomen.
  • Ihre Bindungsenergie ist aber weniger als Doppelt so gross, weil sich die beiden bindenen EP abstossen.
  • Durch diese Abstosseung sind die beiden EW der Doppelbindung bananenförmig gekrümmt.
  • Enstprechendes gilt für die Dreifachbindung.
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Oktettregel

Die Atome zweier Periode erreichen in Molekülten die Edelgaskonfiguration (d.h. der Atomrumpf der gebundenen Atome ist von Elektronen umgeben.)

DIe Oktettregel gilt (mit zahlreichen Ausmahmen) auch für NM-Atome höherer Perioden. Wasserstpff-Atome erreichen ein Elektronenduplett.

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Bindungswert

Zahl der gemeinsamen Elektronenpaare, an denen sich ein Nichtmetall-Atom beteiligt. Er entspricht nach der Oktettregel der Zahl der Valenzelektronen, die ihm zum Oktett fehlen.

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Elektronegativität

EN, ist die Fähigkeit gebundener Atome, die bindenden Elektronen anzuziehen. Als Mass verwenden wir die Skala von Linus Pauling (Fluor 4.0, Lithium 1.0). Die EN ist umso höher, je kleiner das Atom und je höher seine Rumpfladung ist.