Chemie 1 EUT

Chemie für Ingenieure 1&2

Chemie für Ingenieure 1&2


P. A.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über grundlegende chemische Konzepte auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Atome, Moleküle, chemische Bindungen und Wechselwirkungen, einschließlich Ion-Dipol- und Dipol-Dipol-Wechselwirkungen sowie Van-der-Waals-Kräften. Die Karteikarten erklären auch die Eigenschaften von Elementen, die Bedeutung der Elektronegativität und die Bildung von Ionenbindungen. Ideal für Studierende der Chemie, die ihr Verständnis der atomaren und molekularen Wechselwirkungen vertiefen möchten.
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1
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
16.10.2016 / 16.10.2016

Cartes-fiches

chemische Bindungen?

- Atombindung

- Ionenbindung

- metallische Bindung

zwischenmolekulare Wechselwirkungen?

- Ion-Dipol-Wechselwirkung

- Dipol-Dipol-Wechselwirkung

- Van-der-Waals-Kräfte

-Wasserstoffbrücken

Was ist ein Molekül?

Ist die kleinste, durch kovalente Bindungen zusammengeschlossene Einheiten aus mehreren Atomen.

Was ist eine chemische Verbindung?

homogene,reine Stoffe, in denen zwei oder mehrere chemische Elemente miteinander verknüpft sind

Wie entsteht eine Ionenbindung?

durch Elektronenübergänge zwischen den Atomen zweier chemischer Elemente

Was sind Salze?

Salze sind Ionenverbindungen, die in Kristallgittern positiv geladene Kationen und negativ geladene Anionen enthalten.

Was ist das Elektronengasmodell?

Bei der Metallbindung hält das Elektronengas die positiv geladenen Metllionen im Metallgitter zusammen und ist über das Metallgitter leicht verschiebbar.

EN > 2?

Ionenbindung

EN < 2 ?

polare Atombindung (umso höher, desto stärker)

EN = 0 ?

unpolare Atombindung

Wie entsteht ein Dipolmolekül? (zweiatomig und mehratomig)

Bei zweiatomigen Molekülen entsteht ein Dipolmolekül, wenn zwei Atome mit unterschiedlicher EN kovalent miteinander verbunden sind. 

Bei mehratomigen Molekülen entsteht ein Dipolmolekül, wenn Atome mit unterschiedlicher EN miteinander verbunden sind und wenn die Ladungsverschiebung aufgrund des EN-Unterschieds nicht durch die Molekülsymmetrie aufgehoben wird. (CO2, H2O)

Was ist Chemie?

Chemie befasst sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften und der Umsetzung von Stoffen.

Was sind Stoffe?

Stoffe ssind einheitliche aufgebaute Materien mit gleichbleibenden, charakteristischen Eigenschaften. 8unabhängig von der äusseren Form)

Nukleonen?

Protonen + Neutronen

Was sind chemische Elemente?

Stoffe, welche nur aus einer einzigen Atomart mit gleicher Protonenzahl bestehen (gekennzeichnet durch chemische Symbole)

Was ist die Massenzahl?

Anzahl der Nukleonen (Bsp. 24.3Mg)

Was ist die Ordnungszahl?

Anzahl der Protonen (Bsp. 12Mg), auch Kernladungszahl

Was sind Isotope?

Isotope haben gleiche Protonenzahl, aber unterschiedliche Neutronenzahl.

Was ist die Edelgaskonfiguration?

Ist die Elektronenanordnung wie bei einem Edelgas (äusserste Elektronenschale vollen), daher eine geringe Neigung Elektronen abzugeben oder aufzunehmen.

Was sind Ionen?

bilden sich wenn Atome Elektronen aufnehmen oder abgeben, sind daher positiv oder negativ geladen

Kationen

positiv geladene Atome

Anionen

negativ geladene Atome

Was ist die Elektronegativität?

Masszahl für die Anziehungskraft

steigende EN Differenz =

zunehmende Polarität

Gesetz der konstanten Proportionen?

Chemische Elemente verbinden sich immer in bestimmten, konstanten, genau definierten Gewichtsverhältnissen zu einer chemischen Verbindung.

Gesetz der multiplen Proportionen?

Bilden chemische Elemente mehrere verschiedenartige Verbindungen, so verhalten sich die Massen eines chemischen Elements, die sich mit einer gegebenen Masse des anderen Elements verbinden, zueinander im Verhältnis einfacher Zahlen.

relative Atommasse?

gibt an, wie vielmal schwerer durchschnittlich ein Atom des betreffenden Elements ist

relative Molekülmasse?

gibt an, wie vielmal schwerer das Molekül eines chemischen Stoffes ist

Was ist die Okettregel?

Atome streben danach, eine stabile Konfiguration von 8 Elektronen auf der äussersten Schale zu haben. Ausnahme bei Wasserstoff: 2 Elektronen

Wasserstoffatom:

Das Wasserstoffatom besitzt ein Elektron auf der einzigen besetzten Schale und ist damit chemisch 
nicht stabil, sondern reaktionsfreudig. 

Wenn sich zwei H-Atome verbinden und ihre 
insgesamt zwei Elektronen teilen, entsteht eine 
gefüllte „äusserste“ Schale: 
 H• + •H → H : H oder H – H (= H2)

Eigenschaften von Ionenbindungen?

• relativ hohe Schmelz- und Siedepunkte 
• Härte, Sprödigkeit 
• Elektrische Leitfähigkeit nur in Schmelze oder in 
wässriger Lösun

Weshalb geben Metaallatome gerne Elektronen ab?

um eine günstige Elektronenkonfiguration zu erreichen. Bei Metallen untereinander ist dies jedoch fast nicht möglich.

Metallische Eigenschaften:

  • elektrische Leitfähigkeit
  • Wärmeleitfähigkeit
  • Verformbarkeit
  • Glanz

Legierungen haben eine geringere Leitfähigkeit

Darstellung der Metallbindung:

Welchen Einfluss hat die Polarität von Molekülen auf das chemische Verhalten von Stoffen?

  • Löslichkeit
  • Siede- und Schmelzpunkte
  • Anreicherung in der Nahrungskette

Wo treten zwischenmolekulare Wechselwirkungen auf?

zwischen Atomen und Molekülen - Sonst würde es, ausser 
bei Metall- und Ionenbindungen, nur gasförmige 
Stoffe geben!

Ion-Dipol-Wechselwirkung:

Dipolmoleküle können mit ihren elektrischen Partialladungen von Ionen entgegengesetzter 
Ladung angezogen werden. Beispiel: Lösen von Salzen in Wasser. 

Dipol-Dipol-Wechselwirkung:

Zwischen negativen und positiven Polen von Dipolmolekülen können Anziehungskräfte auftreten.

Van-der-Waals Wechselwirkung:

Moleküle mit ausgeglichener Ladungsverteilung (apolare Bindungen) können gegenseitig 
kurzfristige Dipole induzieren, wenn sie nahe genug sind

Van-der-Waals Wechselwirkungen sind umso grösser,

• je grösser die Oberfläche der Atome und Moleküle ist 
• je leichter die Ladungen eines Atoms oder Moleküls durch Nachbarladungen polarisiert werden können

 

Nehmen mit steigender Elektronenzahl zu.

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