BZ Fragenkatalog Mörtel
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Mörtel
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Cartes-fiches
Unter Mörtel versteht man ein Gemenge aus feinkörnigen Zuschlagstoffen, deren Durchmesser bis 6mm beträgt, mineralische Bindemittel und Wasser.
Pro m³ 300 bis 600kg Zement, Sand, Wasser
Pro m³ 200 bis 250kg hydraulischer Kalk, 100 bis 150kg Portlandzement, Sand, Wasser
Wenn der Mörtel keine Sandkörner hat nennt man diesen Mörtelbrei.
Wenn er Körner bis zu einem Durchmesser von 3mm hat.
Beim Mischen von Mörtel muss der Sand organisch sauber sein (keine Verunreinigungen!) keine Lehmanteile!
Das Wasser muss organisch sauber sein. Deshalb darf es nur von der Trinkwasserversorgung kommen.
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Wenn der Mörtel von Hand gemischt wird, verwendet man Raumteile. Wenn auf der Verpackung des Mörtel steht HK 1:3 heisst das: 1 Teil hydraulischer Kalk, und drei Teile Sand.
Bindemittel (CEM) + Sand + Wasser = Frischmörtel
Normalabbindendes Dichtungsmittel | schnellbindendes Dichtungsmittel | Verarbeitungshilfen | Haftvermittler | Softbinder, Stopfbinder
Ist Wasserdicht und Wasserabweisend.
Erhärtet in wenigen Minuten.
Plastifizierung durch einbringen von Poren
Erhöhte Haftung auf glattem und altem Untergrund.
Binden innerhalb von 10 bis 20s wasserdicht ab.
Die Aufgabe des Mauermörtels besteht darin, die Bausteine dauerhaft zu verbinden, die Unebenheiten im Mauerverband auszugleichen und eine gleichmässige Druckverteilung zu gewährleisten.
8-12mm (normaler Mörtel).
2-3mm (Dünnbett Mörtel)
Die Aufgabe des Aussenputz ist es, das Mauerwerk gegen die Witterung zu schützen.
Frischmörtel verwendet man als Fugenmörtel (z.B. bei einer Bachsteinmauer zwischen den Steinen) oder als Verputz auf eine Mauer oder Wand.
Er muss garantieren das der Feuchtigkeitsausgleich funktioniert.
Der Belagsmörtel muss im Gegensatz zu anderen Mörtelarten einer hohen mechanischen Beanspruchung standhalten und wird normalerweise mehrschichtig aufgeführt.
Die Verbindungsschicht hat die Aufgabe, eine gute Haftung zwischen Untergrund und Belagskörper zu schaffen.
Die Ausgleichsschicht bezweckt, die Unebenheiten der Unterlage auszugleichen und besteht aus einem Mörtel PC400 bis PC500. Stärke ca. 20mm.
Die Abnützungsschicht schützt den Belag vor übermässiger Abnützung, wobei die Stärke je nach Beanspruchung wischen 3 und 10mm schwankt.
Mit dem Injektionsmörtel füllt man Hohlräume möglichst gut aus.
Er muss ein gutes Fliessvermögen sowie gute Festigkeitswerte aufweisen.
Er wird oft bei Erdankern und Vorspannbeton verwendet.
Den Fugenmörtel braucht man vor allem beim Versetzen von Fertigelementen, Platten usw.
Fassadenputze, Wandputze, Deckenputze, Beläge, Überzüge
Zement, Gips, Gemische aus Zement/Weisskalk, Zement/Hydraulischer Kalk, Gips/Weisskalk
Ausschliesslich Kunststoffe wie Polyvinilacetate (PVA), Polyvinilchloride (PVC), Polyvinilpropionate, Polyacrylate.
Meistens Polyvinilacetate (PVA); kann mit Wasser angemacht werden.
Grundputze, Fertigputze
Durch die Beigabe von Kunststoffen erreicht man eine bessere Verarbeitbarkeit als bei normalem Mörtel. Eigenheiten der Bindemittel bleiben trotzdem erhalten.
Die gewünschten Eigenschaften können den Anforderungen angepasst werden; schneller Arbeitsfortschritt möglich, einfache Anwendung möglich.
Spritzen, Rollen, Streichen, Aufziehen mit Spachtel, Giessen, Injektionen
Er ist nicht hydraulisch.
Sie werden Wassermörtel genannt.