BZ Fragenkatalog Kanalisation
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema
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Cartes-fiches
Sie umfasst folgende Gebiete: Wasserversorgung; Abwasserbeseitigung; Abwasserreinigung; Vorfluter; Quelle, Grundwasser, Seewasser, Reservoir; Haus-/ Ortskanalisation (evtl. Hausklärung); Abwasserreinigungsanlage
Von Industrie und Gewerbe. Je nach Verschmutzung muss des Abwassers durch die Betriebe selber gereinigt werden.
Fremdmaterial, Wandkies, Aushubmaterial mit max Korn-ø von 50mm.
Die Umhüllung der Leitung muss mindestens 30cm betragen.
Die Rohre werden hydraulisch oder nach der so genannten "russischen Rakete" (Bodendurchschlag) in verschlossener Bauweise verlegt.
Geringe Verkehrsbehinderungen | freie Linienführung (unterfahren von best. Bauwerken z.B.) | keine Aushubarbeiten & Spriessungen nötig | geringe Lärmbelästigung
Pressschacht (für Pressvorrichtung) benötigen meistens grosse Baugrube (lichte Weite: 4-7m). Bei geringer Überdeckung kann es passieren, dass sich das Terrain anhebt. Leitungen unter 100cm Durchmesser sind unwirtschaftlich. Das Rohrmaterial muss erhöhten Ansprüchen genügen; deshalb ist das Material teuer.
Bei einem Leitungsdurchmesser von 700 bis 1200mm.
Faserzement (AZR); Beton (BR, SBR); Kunststoff (PVC, PE, GUP); Steinzeugrohr (STZ)
Die Mineralfasern bestehen aus Gemisch von PC, Asbestfasern & Wasser.
Sie sind anfällig auf chemische Substanzen (da Zementgehalt von 85-90%).
Von Dach-, Hof-, Sicker-, Strassenwasser.
In einer stehenden Form werden Kern und Aussenform mit Rüttelaggrgaten besetzt.
Horizontal rotierende Rohrform; Beton wird durch Zentrifugalkraft verdichtet.
Normale Betonrohre | Unbewehrtes Spezialbetonrohr SBR | Bewehrtes Spezialbetonrohr SBR | Betonrohre für Vorpressungen | Bewehrte Eiformrohre
Folgende Muffen sind gebräuchlich: Spitzmuffen; Glockenmuffen & Stumpfstoss (für Vorpressung).
Sie werden in grossen Kanälen gebaut. Der geringe Wasseranfall bei Trockenwetter kann darin abfliessen.
Rohre aus Hart-PVC (Polyvinylchlorid) | Rohre aus Hart-PE (Polyethylen) | Rohre aus GUP (glasfaserverstärkte, ungesättigte Polyesterharze)
Sie sind gut Form- und Schweissbar, sowie Hitze- und Chemiebeständig. Der Nachteil ist, dass das Rohr eine gross Wärmeausdehnung hat.
Material: keramische Tone un Füllstoffe welche bei 1200°C gebrannt werden.
Sie haben eine sehr glatte Oberfläche was Ideal für den Trockenwetteranfall ist (wenig Wasser fliesst gut ab). Zudem sind sie chemisch Beständig.
Sie werden durch Kupplungen verbunden. Überschiebmanschette mit zwei Dichtungsringen.
Das ist Wasser aus Brunnen, Sicker-, Grund-, Quell-, Kühlwasser.
Mit Rollring aus Kunststoff oder Gummi (verlängerte Zapfenausbildung nötig). Auf Zapfen wird das verlängerlängerte Rohr übergestülpt.
Gummi- oder Kunststoffdichtung welche beim zusammenpressen der Rohre gequetscht & gefaltet wird.
Quetschdichtung mit Bitumenband. Das Band wir auf den Zapfen des zu verlegenden Rohr warm aufgezogen bevor es mit dem anderen Rohr zusammengedrückt wird.
Mittels Glockenmuffe: Mit Rollring aus Kunststoff oder Gummi (verlängerte Zapfenausbildung nötig). Auf den Zapfen das verlängerlängere Rohr überstülpen. | Flachmuffe: Spitzmuffe welche mit einem Rollring gedichtet werden kann.
Mittels Glockenmuffen mit aufgezogener Dichtung (wird von Werk aus geliefert). Vor dem zusammenstossen sind die Dichtungen mit Gleitmittel zu versehen.
Vor Inbetriebnahme muss die Leitung mit der Dichtigkeitsprüfung getestet werden (SIA 190). Durch verdemmen der Leitung werden undichte Stellen gefunden. Diese Stellen müssen ausgebessert werden. Dann ist einen erneuten Test durchführen.
Anleitung: Rohr wird mit Abschlussdeckel verschlossen | Leitung wird mit Wasser gefüllt und Entlüftet | Leitung muss 24h voll sein | Wasser in Behälter nachgiessen, damit Druck erhalten bleibt | Wasserzugabe in Liter pro h und m² benetzter Fläche ist das Mass für die Dichtigkeit der Leitung.
Zone S: Wasserzugabe 0.05l / Std / m² benetzte Fläche | Zone A: Wasserzugabe 0.10l / Std / m² benetzte Fläche | Zone B / C: Wasserzugabe 0.15l / Std / m² benetzte Fläche
Schächte werden Verbaut bei: geraden Strecken (80-100m), Richtung & Gefällsänderungen, Kaliberwechsel, Materialwechsel, Kanalvereinigung.
Folgende Schächte gibt es: Kontrollschacht (KS), Spühlschacht, Strassenablauf (SS), Sammler (ES)
Folgende Einzugsgebiete: Regenwasserabfluss; Trockenwetterabfluss; Fremdwasser
Abmessung: Di 90/110 (elliptische Form) / Di 100 (Rundform) / Einstieg ø60 mit zentrischem oder exzentrischem Konus | Besteht aus Ortsbeton mit Betonqualität vonB25/15 CEM I 42.5, 200kg/m² | Hat ein Rinnen mit einem Glattanstrich.
Bei Leitungen mit kleinem Gefälle und Leitungen die zu Verstopfungen neigen sind am oberem Ende oder gegen die Mitte Spühleinrichtungen zu bauen.
Der Spühlschacht füllt sich mit Wasser. Wenn es genügend Wasser hat, öffnet sich ein Schieber und das aufgestaute Wasser spült die Leitung durch (auch automatische Schieber möglich).
Er haltet Grobstoffe (Sand, Kies, Holz...) zurück und ist meistens auch als Einlaufschacht mit gelochter Abdeckung ausgebildet.
Der Schlammsack muss von Zeit zu Zeit von den angesammelten Stoffen gereinigt werden.
Pro Schacht kann man mit ca. 200-600m² Einzugsgebiet rechnen.