BZ Fragenkatalog Holzbau
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Holzbau
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Cartes-fiches
Holz mit tragender Funktion / Holz mit nicht tragender Funktion
alle Lamellen aus FKII /L2 | im Kern 3/5h sind stumpfe Lamellenstösse zugelassen
Wasser, Witterung, Temperatur, Pilze, Insekten, mechanische Schädigung, chemische Einflüsse
Baulich- konstruktive Massnahmen | Materialwahl und -Bearbeitung | Behandlung mit Holzschutzmittel
Passgenaue, einfache Montage, geschultes Personal, Transportierbarkeit
Kontrolle der Festigkeitsklasse, Abmessungen, Feuchtigkeit | Schutz der Bauteile während des Transportes, der Lagerung und der Montage.
Berücksichtigung von Quellen und Schwinden.
FI= Fichte (Rottanne) / TA= Tanne (Weisstanne) / KI= Kiefer (Föhre) / LA= Lärche / DG= Douglasie / EI= Eiche (Teubein-, Stieleiche) / BU= Buche (Rotbuche)
In A (Auslese) | in N (Normal) | in I (Industrie)
Nach SIA 164 muss der Nachweis für die Tragfähigkeit und die Gebrauchsfähigkeit erbracht werden.
Andere Bemessungen als in SIA 164 müssen durch Versuche bewiesen werden.
Die Gebrauchsfähigkeit welche abweichend zur SIA 164 ist, muss vom Bauherr spezifiziert werden können.
Der rechnerischer Nachweis für alle tragenden Bauteile muss erbracht werden, bezüglich den Einwirkungen (Eigengewicht, Nutzlast, Schnee, Wind, Erdbeben, Schwingungen, etc.) in der ungünstigsten Kombination.
Begrenzung der Verformung (Durchbiegung) | Einschränken von Schwingungen | Bauphysikalische Anforderungen | Gewährleistung der Dauerhaftigkeit
Langfristige Lasten; Kurzfristige Lasten; Extrem kurzfristige Lasten
Eigenlast des Tragwerkes | Ständige Einwirkungen (Auflast, Erddruck...) | Veränderliche Einwirkungen (Nutzlast, Verkehrslasten...) | Schneelast
Windkräfte | während Montage kurzfristig auftretende Kräfte.
Die SIA Norm 164. Es wird darin die Statik und die Festigkeitsklassen geregelt.
Kräfte von Abprallwirkung | Kräfte aus Erdbeben.
Das Holz kann diese Kräfte nicht aufnehmen und beginnt zu Reissen.
Grundwert * Lastdauerbeiwert * Holzfeuchtebeiwert * geom. Bedingte Beiwerte
Für Blockbauten ist handwerkliches Geschick nötig da es keine Bücher gibt. Das Wissen wird von Mund zu Mund weiter gegeben (Erhaltung der verschiedenen Charakter).
Besondere Merkmale des Blockbaues sind: hohes Handwerkliches Können; Besondere Holzauswahl; Kunstvolle Eckverbände; starre Grundrissanordnung; Grosser Holzverbrauch; Setzmass.
Im Blockbau werden bei Türen und Fenster Schwebepfosten angeordnet.
Sandwitschelemente ersetzten die Rundhölzer beim Blockbau. Die Sandwitchelemente besten aus verleimten Einzelstücken.
Bei Fachwerkbauten (in CH Riegelbauten) sieht man Traggerippe immer (sichtbar). Die Ausfachung geschieht mit Mauerwerken.
Man glaubte mit einem Verputz währen die Häuser feuersicher.
Festigkeitsklasse I (FKI) Holz für höhere Festigkeiten | Festigkeitsklasse II (FKII) Holz von normaler Festigkeit (Bauholz) | Festigkeitsklasse III (FKIII) Holz von geringer Festigkeit
Sparren; Aufschieblind; Fussfette; Gebälk; Pfosten; Riegel; Schwelle; Wandpfette; Sockel; Fensterriegel; Strebe
Aus der USA (Ende des 19. Jahrhundert) kommende Technik "Ballon Frame System" (Rippenbauart aus engmaschig gestellten Stützen mit horizontal aufgenagelten Brettern versteift).
Das Traggerippe aus dem Fachwerkbau wird durch Strebenhölzer ausgesteift. Im Ständerbau erfolgt die Aussteifung durch Aufgebrachte Massivholzschalung oder Holzwerkstoffplatten.
geringes Setztmass | durchgehende Stützen | enger Stützenabstand | Gebäudeaussteifung durch äussere Beplankung | beidseitig verkleidet | hohe & schlanke Querschnitte | Gestaltungsfreiheit | Mehrgeschossige Bauweise möglich
Sparren; Fette; Stauderbohle; Gebälkbohle; Tragbohle; Sockel; Schwelle; Fensterbohle; Versteifungsbohle
Überträgt vertikale Einwirkungen (Eigenlast, Wind etc) auf Fundament. Horizontale (Erdbeben, Wind, Schnee etc) Kräfte werden durch statisch wirksame Beplankungen in das Fundament geleitet.
Gestaltungsfreiheit; wiederholende Details; Holzverbindungen durch Nagelung und Kontaktstösse; kostengünstige Baumethoden
Grosse Gestaltungsfreiheit; Grundrissgestaltung variabel; Verbindungen mit Stahlteilen vorherrschend
Es sind imposante Bauten möglich durch die Verbindungsmittel und gute Fertigung der Brettschichtträger.
Primärkonstruktion: Stütze; Zange; Wandfette; Firstfette | Sekundärkonstrutkion: Balken / Gebälk; Sparren
In FK II und FK III (nicht FK I).
Serienfertigung; Normierung; hoher Vorfertigungsgrad; Witterungsunabhängige Herstellung