BZ Fragenkatalog Flussbau
Fragen von BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Flussbau
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Lernkarten
Das sind Ströme, Flüsse, Bäche (Seen, Teiche sind keine Fliessgewässer).
Das sind: Oberflächenbeschaffenheit, Steilheit, Niederschlagsmengen, Wetterbedienungen, Höhenlage (Schnee!), Vegetation
Extrem hohe Abflusswerte. Diese entstehen wenn es über Tage regnet und sich der Boden mit Wasser voll gesaugt hat und kein er kein zusätzliches Wasser mehr aufnehmen kann. Es entsteht Überschwemmungsgefahr!
Auflandung gibt es, wenn zuviel Geschiebetransport im Bachbett liegt.
Wenn das Sohlenmaterial aus dem Bachbett abgetragen wird.
Die Grösse von Auflandung und Erosion hängt von verschiedenen Faktoren ab wie z.B. Gefälle, Gerinnequerschnitt, Wassermenge, Sohlenform, Sohlenrauhigkeit…
Wenn die Wasserkraft auf einer Strecke zu schwach ist um gesamte Schiebeteile zu bewegen.
Entsteht wenn Wasserkraft zu stark ist und somit Teile aus der Sohle ausgehoben werden oder sich seitlich abgetragen.
Es gibt gerade Strecken, Mäandergerinne und verzweigte Gerinne.
Früher baute man gerade Kanäle um die maximale Abfluss- Geschiebetransportvermögen bei möglichst kleinen Flächen zu erreichen. Gerade Strecken sind in der Natur sehr selten. Korrigierte Gerinne verformen sich mit der Zeit wieder.
Die meisten Flüsse im Flachland zeigen einen gewundenen Verlauf. Einige sind sehr unregelmässig geformt, andere mit grosser Regelmässigkeit. Sie entstehung durch antiperiodische Auftreten von Erosion & Auflandung.
Durch Sedimentenmaterial (Kies & Sand).
Sie bilden sich oft bei steileren und Kiesführenden Flüssen; aber auch bei grossen Sandführenden Strömen. Grosse Abflussmenge benötigen viel Platz.
Beim Kolk handelt es sich um örtlich auftretende Erosionen.
Kolk entsteht an folgenden Orten: Überfällen, Schützen, Krümmungen, Brückenpfeiler...
Er bildet sich durch überflüssige Energie (Energie Vernichtung).
Kolklöcher und die daraus entstehende Wasserwalze sind für die Menschen tödlich, weil sie stetig unter Wasser festgehalten werden.
Wegen Hochwasserschutzmassnahmen, zur Schiffbarmachung, zu Gerinnestabiliserung.
Die Aufgabe besteht darin, dass verhindern von überschwemmten Gebieten.
Es gibt folgende Möglichkeiten: Die vergrösserung der Querschnittsfläche; der Bau von Schutzdämmen; die Reduktion der Rauhigkeit (Ufermauern aus Beton); die vergrösserung des Gefälles
Sie besteht in der Sicherung der Uferböschung. Sie verhindert das Abreissen und Abschwemmen der Uferböschung.
Mit folgenden: Blockwurf, Blocksatz | Lebendverbau | Holzkasten (Krainerwände)
Sie können ihre Lage ändern. Es kann folgende Auswirkungen haben: Überschwemmungen; Bedrohung Flussbauwerke; Abrutschgefahr von Gebäuden direkt am Ufer; etc.
Mit folgenden Massnahmen: Blockwurf; Blocksatz; Lebendverbau; Hangfaschinenbau; Hecken- & Buschlagen; Holzkasten (Krainerwände)
Es werden willkürlich Blöcke verlegt. Die Blöcke passen sich automatisch der Setzungen (Erosionen) und Unterkolkungen an, weil die Blöcke lose beissammen liegen.
Ist eine besondere Form des Blockwurfes mit einem extrem kompakten Gefüge. Da sich praktisch eine kompkte Wand bildet ist dieser Schutz sehr effizient.
Er dient als Erosionsschutz. Man verwendet lebende Pflanzenstecklinge (z.B. Wieder, Erlen, Schilf usw.) dazu. Die Stabilisierung wird durch die wachsenden Pflanzen erreicht. Die Durchwurzelung der Pflanzen bildet im Boden sozusagen eine Bewehrung.
Faschinen sind Rutenbündel aus lebenden Pflanzen die man an Pflöcke bindet welche in den Untergrund geschlagen wurden. Die Anordnung ist parallel zur Böschungskante.
In der Böschung werden Horizontale Gräben ausgehoben. Die Pflanzen werden nicht vertikal eingesetzt, sondern leicht geneigt eingelegt.
Sie werden aus Rundhölzer aufgebaut. Die Ecken liegen senkrecht aufeinander und werden dort befestigt. Anschliessend wird der Kasten mit Steinmaterial aufgefüll.
Diese Fixpunkte können Sperren oder Rampen (oder Schwellen) sein.
Statt eine Erosion auf der gesamten Strecke des Flusses zu haben, wird mit Verbauungen die Erosion örtlich beschränkt in sog. Kolkgruben.
Sie bewirken einen Überfallstrahl (inkl. Kolkgrube). Hat das Prinzip einer Stützmauer. Sie muss so gebaut werden das sie durch den Kolk nicht destabilisiert wird.
Die Schaffung von genügend Abwasserkapazität des Gewässers. Die Garantie einer genügenden Gerinnestabilität (horizontale Laufverlagerungen / vertikale Veränderungen).
Sie haben eine Längsneigung von 10% und eine Länge die den gewünschten Höhenunterschied überwältigt. Meistens sind sie aus Beton oder grossen Blöcken die einbetoniert wurden.
Vorteil der Renaturierung: Artenvielfalt, Lebensraum Tiere, Erholungsgebiet…
In Kurven drückt die Wasserkraft an das äussere Ufer (längere). Dieses nennt man Prallufer. Das innere Ufer welches praktisch keinen Wasserdruck aufnimmt nennt man Gleitufer.
Die einem Gerinne benachbarten Bereich welche unter natürlichen Umständen bei Hochwasser überflutet werden.
Das ist die Nutzwassermenge. Ein Kraftwerk braucht immer eine mindest Wassermenge um zu funktionieren. Diese nennt man Ausbauwassermenge.
Längs & Querbauwerke in Fliessgewässern oder an der Küste zur Lenkung der Ströme und zum Uferschutz.