BZ Fragenkatalog Beton
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Beton
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Flashcards
Unter Kriechen versteht man eine bleibende (plastische) Verformung des Betons infolge dauernder Belastung.
Kriechverformungen von Beton verlaufen proportional zur elastischen Verformung, d.h. je grösser die elastische Verformung des Betons ist, desto grösser ist auch die Kriechverformung.
Normal besteht 1m³ Beton aus 70-75% Kiessand.
Betonalter beim Aufbringen der Dauerlast (z.B. Eigenlast) | Art des verwendeten Zements | Wassergehalt des Betons
An Betonoberfläche findet eine chemische Reaktion statt zwischen Kalkhydrat (Ca(OH)2 im Beton und CO2 (in der Luft).
Dichte des Betons hängt ab von: Zementdosierung; Wasser-Zement-Wert; Nachbehandlung des Betons.
Bei ungenügender Überdeckung und gleichzeitiger Karbinatisierung rostet die Bewehrung (evtl. Absprennungen infolge rostiger Eisen an Oberfläche was teuere Sanierungen zur Folge hat).
Schäden durch Frost kommen vor allem bei grossen Temperaturschwankungen und durchfeuchteten Bauteilen vor. Die Poren im Beton füllen sich mit Wasser. Durch gefrieren des Wassers gibt es Abplatzungen am Beton.
Wenn Salz gestreut wird, wird der Gefrierpunkt nach unten gesetzt. Dies hat ein schlagartiger Wärmeentzug aus dem Beton zur Folge. Bei wiederholtem mal kann es zu Gefügslockerung kommen.
Vorraussetzung für wasserdichten Beton sind die einwandfreie Verdichtungen bei der Herstellung. Gut verdichteter Beton mit kleinem WZ-Wert ist Wasserdicht. Die Wassermenge welche in Beton eindringt < als Wassermenge die auf Luft/ Erdseite verdampft.
Beton erträgt konstante Hitze bis 300°C (temporär bis 400°C ohne Schaden). Extreme Spannungen bei Temperaturwechseln können zu Betonsprengungen führen.
Beschädigung vor allem durch Säuren (saurer Rege, etc). Der Beton kann von aussen nach innen angegriffen werden (Säuren, Laugen). Der Beton kann von innen nach aussen angegriffen werden durch Volumenvergrösserung (Sulfate welche in Beton eindringen).
Der Abrieb geschieht durch rollende, schleifende & aufprallende Gegenstände welche Betonschäden an Oberfläche ergeben.
Die verschiedene Betonsorten unterscheiden sich in der Druckfestigkeit & Zementdosierung.
Würfel, Prisma, Zylinder, Bohrkerne
Druckfestigkeit (B 35 / 25) | Zementdosierung (CEM II 300 kg/m³) | evtl. Dichte (p= 1800 kg/m³) | besondere Eigenschaften (frostbeständig)
Leichtzuschlagsmittel (Bims, Blähton, Styroporkugeln, Hobel- & Sägespäne) | Dichte LB: von 200-2000 kg/m³ / in Praxis 1100kg/m³ (12N/mm²) oder 1800kg/m³ (60N/mm²) | Vorsicht beim Vibrieren
Nachteile: Grösseres Schwinden & Kriechen als normaler Beton. | Vorteil: Bessere Wärmedämmung & feuerbeständiger als normaler Beton.
Zur Abschirmung gegen Strahlen wird der Beton mit speziellen Zuschlägen hergestellt, Dichte 3000- 6000 kg/m³ (Baryt, Eisenerz, Schwermetallschlacken, Stahlgranalien, Stahlsand) | Da diese ein grosses Volumen aufweisen, treten grosse Spannungen auf. | Beim Abbinden entsteht eine sehr grosse Hydrationswärme.
Konsistenz plastisch bis fliessfähig | keine Entmischung des Betons | guter Zusammenhalt | gutes Wasserrückhaltevermögen
Bei grosser Einbringleistung und beim Betonieren unter dem Wasser.
Bei engmaschiger Bewehrung und bei bei dünnen und komplizierten Bauteilen.
Der Schwerbeton hat eine Dichte von 4kg/dm³.
Tunnelgewölbe, Böschungssicherung, Dächer
Nassspritzen & Trockenspritzen
Benötigt wird ein Behälter mit einer Pumpvorrichtung und ein Schlauch für den fertigen Spritzbeton.
Benötigt wird ein Behälter für das Mischgut (ohne Wasser sowie ein Schlauch für Druckluft und Trockengemisch, für Wasser und evtl. Zusatzmittel.)
Mineralischen Bauschutt ist für die Wiederverwendung gut (keine Vermischung mit Steinen, Ziegel, Glas etc).
Aus nicht gebundenen- Fundationsschichten des Strassenbaus und aus hydraulisch stabilisierten- Fundations- und Tragschichten.
Aus dem Abbruch von Betonbauten.
Der Nachteil ist, dass er stärker schwindet und kriecht, geringere Festigkeitswerte aufweist und weniger dicht sowie elastisch ist.
In klassifizierten Recyclingbeton und in nicht klassifizierten Recyclingbeton.
Er besteht aus dichtem Kies-Sand-Material, ist ungerissen und muss Dicht sein (keine Poren). Um die Kapillarporen (Grösse 1/5 bis 1/5000mm) zu schliessen möglichst einen kleinen WZ-Wert wählen.
Der Leichtbeton hat eine Dichte von 1kg/dm³.
Druckfestigkeit mehr als 65N/mm² | Fest Zuschlagstoffe, Zementdosierung 400- 450kg/m³ | WZ-Wert 0.25 bis 0.35 | Hochfester Beton ist auch immer hochdichter Beton.
Das Luftporenmittel erzeugt geschlossene kleine & kugelförmige Luftporen.
Für Bauwerke in sulfathaltigem Gewässer (Abwasser, Gebirge). Der Beton quillt auf bei solchem Wasser. Abhilfe durch hochdichter Beton und kleiner WZ-Wert.
Dient als Gestalltungselement und hat eine glatte oder strukturiert, evtl. Farbiger Betonoberfläche. Keine sichtbaren Poren, kein örtliches Absanden.
Eigentlich kein Beton sondern Porenreicher Mörtel | Dichte: 400 - 1600 kg/m³ | Grundmaterial: Mörtel mit Schaum (Schaumbeton oder treibende Zusätze (Porenbeton)
Eingesetzt wird er bei Bauteilen die stärker als 1m sind und eine grössere Masse haben als 10m³. Probleme: Temperaturunterschiede von Bauinnern nach aussen & austrocknen von aussen nach innen ergeben unliebsame Rissbildungen.