BZ Fragenkatalog Beton
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Beton
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Lernkarten
Beton ist ein Baumaterial aus: Zement, Kies-Sand-Gemisch, Anmachwasser und evtl. Zusätze
Magnetit (Eisenerz; p = 4500-5000 kg/m³) | Baryt (p = 4000-4500 kg/m³)
Zwangsmischer; Freifallmischer; Durchlaufmischer
Für Silo-Fertigmörtel welcher im Strassenbau für die Bodenstabilisierung im Zementmischverfahren verwendet wird.
Er wird auch Kipptrommelmischer genannt. Gebraucht wird er für Mörtel und evtl Beton. Nachteile sind: lange Mischzeit, starke Entmischung. Vorteile sind: schnelle Entleerung möglich. Ein Reversiermischer ist ein Fahrmischer mit Rücklauf für die Entleerung.
Kübel, Kessel, Karretten, Rollwagen, Dumper, Muldenkipper, Kran, Betonpumpen, Beton-Spritzmaschine, Förderband, Gussrinne, Rutschen
Transportdauer im Sommer: ½ h und im Winter: 1h. Die Verarbeitungszeit wird durch den Transport verkürzt.
Der Beton muss vor Regen, Frost und Austrocknung während dem Transport geschützt sein.
Bims (p = 300-600 kg/m³) | Blähton (p = 450-600 kg/m³)
Vor dem betonieren muss die Holzschalung gereinigt & benetzt werden. Entmischung des Betons beim einbringen vermeiden. Langes Vibrieren entmischt Beton.
Den Oberflächenvibrator, den Schalungsvibrator und den Tauchvibrator.
Wir gebraucht zum Verdichten von grossen Flächen (Decken). Er hat eine Wirkungstiefe von bis zu 30cm.
Er kommt nur zur Anwendung wenn der Tauchvibrator nicht verwendet werden kann. (z.B. bei dünnen Wänden). Er wird auch Aussenvibrator genannt.
Der Nadeldurchmesser beträgt 25-60mm bei engmaschigen Bewehrungen und 60-100mm bei normaler Bewehrung. Bei massiven Bauteilen beträgt er 100-150mm.
Diese werden beim Erstellen von vorfabrizierten Bauteilen verwendet.
Unterwasserbeton mit erosionsfesten Zusatzmittel (Unterwassercompounds) und einem Zementgehalt von Minimum 50kg/m³. Bei grossen tiefen wird der Beton mit einem Fallrohren eingebracht.
Bis 0°C kann betoniert werden. Bei 0-5°C ist das Betonieren mit besonderen Schutzmassnahmen möglich. Unter -5°C kann man nicht mehr Betonieren.
Die Abbindezeit halbiert sich (höhere Temperatur) oder verdoppelt sich bei niedrigen Temperaturen.
Betontemperatur senken | betonieren an kühleren Tageszeiten | Abbindeverzögerer einsetzen
Die optimale Kornform ist kugelig, kubisch. Stängelige, plättchenförmige Formen sind ungünstig. Anforderungen: Sauber (keine organischen Verunreinigungen), hart (kein Schiefer, Sandstein, poröse Gesteine).
Schutz gegen frühzeitiges Austrocknen | Schutz gegen extreme Temperaturen | Schutz gegen Auswaschen durch Regen
Schalungsmaterial: rohre ungehobelte Holzbretter, vorbehandelte Holzbrettschalung, Kunststoffbehandelte Schalung, Schalung aus Stahl
Die Schalung muss man vor dem Einbringen des Betons reinigen. Die Schalungen müssen massgenau, dicht und steif sein.
Typ 1 für Normale Betonflächen | Typ 2 für saubere Betonflächen | Typ 3 für Sichtbetonflächen mit Brettstruktur | Typ 4 für Sichtbetonflächen mit Tafelstruktur
Mindestens 15 Tage.
Mindestens 10 Tage.
Mindestens 2 Tage.
Mindestens 1 Tag.
Man muss sie vorerst nur Einseitig ausschalen.
Guten und raschen Überblick über den Reinheitszustand des Kies-Sand-Gemisches. Gut gewaschener Zuschlag ist körnig & sauber; schmutziger Zuschlag ist schmierig & klebrig.
Der Kiessand wird in eine Flasche mit Lauge getan. Durch die Farbveränderung kann der Anteil an Lehm und Organischen Stoffen bestimmt werden.
Der Kiessand wird in eine Flasche mit Wasser gegeben. (1 Stunde stehen lassen) Danach sieht man eine dicke Schlammschicht (auf dem Boden) und organische schwimmende Teilchen im Zuschlagstoff.
Mit der optimalen Korngrössenverteilung, bei möglichst grossem Anteil an Grösstkorn (ø16-32mm), will man möglichst kleinen Anteil an Hohlräumen im Beton erzielen (wenig Luftporen).
Die Krongrössenverteilung wird auch Granulation genannt.
Faustformel für KS-Gemsich: Kies : Sand = 1:1 bis 3:2 | 1 Teil Kies (ø8-32mm) und 1 Teil Sand (ø 0-8mm) resp. 3 Teile Kies : 2 Teile Sand
Die Korngrössenverteilung wird mit Vorversuchen festgelegt & periodisch geprüft. Bei normal gerundetem Kies-Sand-Gemisch muss die Korngrössenverteilung einem vorgegebenen Diagramm entsprechen.
Grösstes Korn darf 1/3 der kleinsten Abmessung nicht überschreiten.