BZ Fragenkatalog Beton
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Beton
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Das grösstes Korn darf nicht grösser sein als der kleinste Abstand der Baustähle. Ansonsten kann es zu einer Siebwirkung durch die Bewehrung kommen.
Das grösstes Korn muss kleiner sein als der Abstand zwischen Stahlbewehrung und Schalung. (Durchfliessen des Betons muss gewährleistet werden.)
Betongranulat: Abbruch & Aufbereitung von Altbeton | Gewinnung von Kies & Sand aus nicht optimalen Gesteinsformationen welche mit fehlenden Kornfraktionen ergänzen werden.
Das Anmachwasser bildet mit dem Bindemittel einen Schmierfilm im Frischbeton und ermöglicht dem Zement das Abbinden.
Trinkwasserqualität. Wenn verunreinigtes Wasser verwendet wird, können folgende Mängel auftreten: Abbindeprozess fängt spät oder gar nicht an; Betonfestigkeit wird reduziert; Beton wird spröde.
Die Anmachwassermenge setzt sich aus Eigenfeuchtigkeit des KS-Gemisches und der Wasserzugabe zusammen: Eigenfeuchtigkeit des Kies-Sand-Gemisches + Wasserzugabe = Anmachwasser.
Nach Art der Zuschläge | die Eigenfeuchtigkeit des Zuschlages | die Zementdosierung |die Verarbeitbarkeit
Betonzusatzstoffe > 5% der Zementmasse | Betonzusatzmittel < 5% der Zementmasse
Für guten Beton mit hoher Druckfestigkeit muss man pro m³ min. 350-450kg Feinstanteile dazugeben.
Zement ist ein anorganisches, feingemahlenes, hydraulisches Bindemittel.
Gute Verarbeitbarkeit; minimales "Bluten" des Betons; gute Pumpbar; wasserdichteren Beto; schöne Oberfläche; hohe Druckfestigkeiten
Organische Stoffe; Gesteinsmehl (Filler); Farbstoffe in Pigmentform; Puzzolanische Stoffe wie Flugasche und Silicafume
Betonzusatzmittel sind flüssig, pastös und pulverförmig. Die Beigabe zum Beton ist während dem Mischprozess.
Betonkonsistenz = Weichheitszustand von frisch angemachtem Beton.
K1 = Steifer Beton | K2 = Plastischer Beton | K3 = Weicher Beton | K4/F = Flüssiger Beton
Die Betonkonsistenz wird durch drei Faktoren bestimmt: Verdichtungsmass, Ausbreitmass, Setzmass.
Es ist geeignet für Betonkonsistenzen K1 bis K3 | Vorgehen: Behälter (b/l= 20cm; h=40cm) benetzen den Frischbeton mit Mauerkelle abwechselnd über vier Kanten des Behälters abstreifen danach Verdichten mit der Vibriernadel ø25-40mm. Am Schluss die mittleren Absenkung Messen.
Geeignet für Betonkonsistenzen K2 bis K4/F | Vorgehen: Einfüllen von Frischbeton in Konus (øu=20cm; øo=13cm; h=20cm) und verdichten mit Holzstössel den Konus entfernen, Grundplatte 15 mal um 4cm anheben und fallen lassen. Anschliessend Messen des entstandenen Durchmesser des ausgebreiteten Betons.
Geeignete Betonkonsistenzen K2 bis K4/F | Vorgehen: Frischbeton in Konus (øu=20cm; øo=10cm; h=30cm) geben und verdichten. Auf der Oberfläche glatt abstreichen und die Form sorgfältig senkrecht hochziehen. Danach die Setzung des Betonkegels messen.
Der Wasser-Zement-Wert wird bestimmt indem man die Masse des im Frischbeton vorhandenen Wassers durch die Masse des beigegebenen Zements dividiert.
Kies und Sand sind Zuschlagstoffe und bilden das Gerüst des Betons.
Zur Wasserzugabe muss bekannt sein, wieviel Eigenfeuchtigkeit das KS-Gemisch aufweist.
Wenn der Kiessand geliefert wird, hat er ca. 3.5% Eigenfeuchtigkeit.
Bei Herstellung von Beton, darf nur dem KS gerade so viel Wasser beigegeben werden, wie es für die Verarbeitung und das Einbringen notwendig ist. Zuviel Wasser verschlechtert die Gebrauchseigenschaften von Beton.
Weniger Wasser = schwer verarbeitbaren Beton jedoch mit hoher Druckfestigkeit.
Viel Wasser = leicht verarbeitbar (plastisch), jedoch kann er keine hohe Druckfestigkeit aufnehmen.
Druckfestigkeit des Betons wird immer 28 Tage nach dem Einbringen gemessen.
B= Beton | 40= Mittelwert der Druckfestigkeit in N/mm² | 30= Mindestfestigkeit in N/mm² zum Nachweisen der Tragsicherheit
Chemische Reaktion zwischen Wasser und Zement welche unter wärme Entwicklung im Laufe der Zeit statt findet. (Beim Abbinden von Beton.)
Fein gemahlener Zement (CEM I 25.5) ergibt eine höhere Frühfestigkeit.
Festbeton-Prüfungen sind in der SIA-Norm 162/1 festgelegt.
Die Hohlräume werden durch Bindemittelleim möglichst Vollständig ausgefüllt.
Die zerstörende Prüfung und die zerstörungsfreie Prüfung.
Der Beton wird bis zum Bruch des Probekörpers beanspruchen (Form spielt keine Rolle). Die Belastungsgeschwindigkeit müssen jedoch Berücksichtigt werden (Normen).
Mit Prellhämmern kann direkt nur die Oberfläche des Betons gemessen werden. Das ergibt Rückschlüsse über die Festigkeit. Wird mit Prüfhämmer durchgeführt. Ergibt jedoch keine Garantie auf die Festigkeit.
Wenn der Wasserverlust im Frühbeton zu gross ist (infolge Verdunstung) entstehen Frühschwindrisse (deshalb Beton befeuchten und wo nötig abdecken).
Wenn die Betonfestigkeit laufend über den höheren Schwindspannungen ist entstehen Schwindrisse.
Unter Schwinden versteht man die Verkleinerung des Volumens eines Betonkörpers beim Austrocknen. Dadurch entstehen Schwindrisse im Beton.
Folgende Faktoren fördern das Schwinden: hoher WZ-Wert, hohe Zementdosierung, grosser Anteil an feinkörnigen Zuschlagstoffen
Betonarbeiten mit kleinem WZ Wert | Schwindfugen anordnen | Beton vor raschem austrocknen schützen | Mittels Schwindbewehrung Risse verteilen