BZ Fragenkatalog Baugrube
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Baugrube
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Cartes-fiches
Er muss genügend Abstützung gegen die seitlichen Krafteinwirkungen bieten, so dass sicheres Arbeiten möglich ist.
Massnahmen zur Böschungsstabilisierung: Beschweren des Böschungsfusses, Einbau von Stützriegeln (Schlitze in Böschung, gefüllt mit Filterbeton).
Spundwände sind Wasserdicht und verhindern somit das einschwemmen von Bodenmaterial.
Spundwände sind aus Stahlprofilen. Sie sind durch "Schlösser" miteinander verbunden.
Kanaldielen; Leichtprofile; Verbrauchprofile Larassen
Für kleine Baugruben bis 4m Tiefe (Schachtbau bis 5.5m). Für Grabenbau und Baugruben ohne Wasserdrang.
Sie sind bis 6m lang. Gut für Baugruben mit geringem Wasserdrang.
Für Spundwände, eingesetzt bei Wasserhaltungt= 7-11.5mm | h= 22-42cm | r= 50cm
Undichte Stellen werden mit Bleifäden oder PU-Schaum (Polyurethan: Kunststoff) abgedichtet.
Guter Baugrund: t= (0.5-1) * h | schlechter Baugrund: t= (1.5-2) * h | h= Höhe des Grundwasserspiegels über der Sohle; t= Rammtiefe
Die Lage der Werkleitungen im Bereich des Grabens.
Baugrube mit Böschung und Baugrube mit Abschluss.
Verankerung mit Zugankern nötig und zusätzlich das Wasser abpumpen.
Entstehen nach dem ziehen Hohlräume werden diese mit Schwemmsand oder Betonit aufgefüllt.
Das bauen ist in eine Tiefe von bis zu 30m möglich.
Sehr einfach aufgebauter Baugrubenabschluss. Er ist nur möglich bei vorwiegend trockenen Baugruben.
1. Einrammen Rühlwandträger (Abstand 1-2m) | 2. Aushub der Baugrube in Etappen (0.5-1.5m) | 3. Wenn vor Ort Betoniert: Schalen & Bewehren, dann Betonieren | (4. Einbau von Bohlen oder Beto-Fertigelementen)
Mit dem Einsatz von Zugankern. Mit dem Einbau von Abstützungen
Bei Einbau von Zugankern werden Arbeiten in der Baugrube nicht durch Spriessungen behindert.
Wenn keine Anker gesetzt werden können (benachbarte Gebäude). Jedoch schlecht, da der Arbeitsraum stark eingeschränkt wird.
Die Erstellung ist ähnlich wie bei Rühlwänden, jedoch werden die senkrechten Träger weggelassen. Die einzelnen Wandelemente werden verankert.
Elemente werden vor Ort betoniert oder es kommen Fertigelemente zum Einsatz.
Wenn genügend Platz und gutes Bodenmaterial (Böschung nicht flacher als 1:1) sowie kein Grundwasser vorhanden sind.
Wirtschaftlicher Einsatz sinnvoll wenn die Elemente 6-10m² gross sind.
Erste Etappe wird ausgehoben, anschliessend Betonieren (einbringen) der Betonelemente. Diese Rückverankern. Dieser Vorgang bis zur gewünschten Tiefe fortsetzen.
Kann als tTragender Bauteil in fertiges Bauwerk einbezogen werden. Es finden keine Setzungen statt. Wasserdichte Ausführung ist möglich.
Massive Wandstärke von 40-140cm bei sehr grossen tiefen.
Schutzflüssigkeit: Wasser mit 2-10% Betonit (pulverförmiges Tonmineral).
Tonmineral quillt in Wasser bis zum 10-fachen auf.
Betonit ist im bewegten Zustand flüssig. Wenn es steht wird es zu einer gellartigen Masse (wirkt stützend).
Aushub eines Grabens (1.5m tief) und in diesem Graben Führungsmauern im Abstand von 0.4-1.2m erstellen.
Durch Betonit.
Durch Betonierrohr wird Unterwasserbeton eingebracht (Kontraktorverfahren). Die leichtere Betonitflüssigkeit wird nach oben verdrängt und in Betonit Lager abgepumpt.
Wenn beschränkte Platzverhältnisse vorhanden sind oder der Baugrund schlecht ist, sowie wenn Grundwasser vorhanden ist.
Durch Fertigelemente. Diese weisen jedoch grosse Masse auf. Deren Gebrauch ist abhängig von Geräten auf der Baustelle und der Transportmöglichkeit zur Baustelle (Element 0.4*2*0.12m haben Masse von 24 Tonnen).
vielfach können sie als künftiger Bauteil ins entstehende Bauwerk eingegliedert werden. Sie sind praktisch in jedem Baugrund einsetzbar.
Offene Pfahlwände | Tangentialwände | Sekantenwände
Erstellt werden diese in trockenen Baugruben (Baugruben über GWS). Erstellung: 1. zuerst werden Pfähle erstellt 2. dann Schichtweiser Aushub; die Zwischenräume zwischen Pfählen werden verbaut.
Wenn keine Wasserdichtigkeit erfüllt werden muss werden sie erstellt. Die Pfähle werden nebeneinander aufgereiht. Wenn Verankerung nötig sind, so werden diese zwischen den Fugen angeordnet.
Bei wasserdichten Baugrubenabschlüssen. Die Anordnung der Pfähle ist so, dass sie sich überschneiden. Jeder zweite Pfahl wird unbewehrt eingebracht, danach angebohrt und bewehrter Pfahl eingebracht.