BWL_Teil 1
BWL Teil 1
BWL Teil 1
-
- 1 / 24
-
Flashcards
Was bezeichnet man als Bedürfniss?
Als Bedürfniss bezeichnet man das Empfinden eines Mangels. Man spricht auch von einem unerfüllten Wunsch.
- In der BWL interssieren vor allem diejenigen Bedürnisse, wlche die Wirtschaft als Anbieterin von DL und Gütern befriedig werden kann.
- Einordnung der Bedürfnisse unterliegen einem Wandel über die Zeit und ist abhängig von Normen und Werten der Gesellschaft sowie indiviuellen Wertvorstellungen.
Welche Bedürnisse Unterscheidet man?
- Existensbedürnisse
- Wahlbedürfnisse:
- Grundbedürfnisse
- Luxusbedürfnisse
Was versteht man unter Existenzbedürfniss?
Existenzbedürnisse, auch primäre Bedürfnisse genannt, dienen der Selbsterhaltung und müssen deshalb zuerst und lebensnotwendig befriedgt werden.
Es handelt sich z.B. um Bedürfnisse nach Nahrung, Kleidung und Unterkunft
Was versteht man unter Grundbedürfnisse?
Grundbedürfnisse, die zwar nicht existensnotwendig sind, die sich aber aus dem kulturellen und sozialen Leben sowie dem allgemeinen Lebensstandar einer bestimmten Gesellschaft ergeben.
Beispiele: Bedürfniss nach Kultur, Weiterbildung, Sport, Reisen oder Haushaltsgegenstände
Was versteht man unter Luxusbedürfnisse?
Luxusbedürfnisse, die - wie der Name bereits sagt - den Wunsch nach luxuriösen Gütern und Dienstleistungen erfüllen. Sie können in der Regel nur von Personen mit hohen Einkommen befriedigt werden.
Beispiel: Schmuck, Zweitwohnung und Luxusauto
Was versteht man unter komplementären Bedürfnissen?
Befriedigungen einzelner Bedürnfnisse können neue Bedürfnisse hervorrufen.
Was sind Individualbedürfnisse?
Bedürfnisse, die der Einzelne aufgrund seiner alleinigen Entscheidung befriedigen kann
z.B. Kauf eines Fahrzeuges
Was sind Kollektivbedürfnisse?
Die Befriedigung dieses Bedürfniss wird vom Interesse und von den Entscheidungen einer ganzen Gemeinschaft (z.B. Staat) oder einer Mehrheit davon abhängt (Ausbau von Schulen, Strassennetzen usw.)
Welche Güter unterscheidet man?
- Nach der Verfügbarkeit
- Freie Güter
(sind kostenlos, werden von der Natur in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt, so dass nicht bewirtschaftet werden muss)
- Wirtschaftsgüter
(Wirtschaftsgüter lassen sich nach verschiedenen Kriterien unterteilen)
2. nach den Eigentumsrecht
- private Güter
- öffentliche Güter
3. nach Art der Beziehung
- Sustitionsgüter
- Konplementargüter
- Unverbundene Güter
4. nach der Stellung im Transformationsprozess
- Input- oder Einsatzgüter
(Rohstoffe, Maschinen, Gebäude usw.)
=> Werden benötigt, um andere Güter (wie Nahrungsmittel, Medikamente oder Haushalte) zu produzieren) - Output, bzw. Ausbringungsgüter
=> Ergebniss vom Prduktionsprozess
5. nach den physikalische Eigenschaft
- immateriele Güter (Rechte, Dienstleistung)
- materiele Güter
6. Grad der Veränderung
- Halbfabrikate (Teile, Baugruppe)
- Fertigfabrikat = Endprodukt
7. nach der Art der Bedürfnisbefriedigung
- Konsumgüter
- Verbrauchsgüter
- Gebrauchsgüter
- Investionsgüter
- Repetierfaktoren
- Potenzialfaktoren
Welche Kriterien gibt es bei Wirtschaftsgüter?
- Materielle Güter:
- Prduktionsgüter:
- Potenzialfaktoren (Investitonsgüter)
- Repetierfaktoren (Werkstoffe)
- Rohstoffe
- Hilfsstoffe
- Betriebsstoffe
- Konsumgüter:
- Gebrauchsgüter
- Verbrauchsgüter
2. Immaterielle Güter
- Dienstleistungen
- Rechte (z.B. Patente)
Was stellt ein Haushalt in der BWL dar?
Haushalte sind primär dadurch charakterisiert, dass sie konsumorientiert sind -> Sie verbrauchen vor allem Konsumgüter
(Der Konsum dient stets dem eigenen Bedarf)
=> Man spricht auch von Konsumationswirtschaft, die auf die Eigenbedarfsdeckung ausgerichtet ist (nicht primär gegenstand der BWL)
Haushalte decken nur den Eigenbedarf und verbrauchen vor allem Konsumgüter
-> Konsumwirtschaft
Was stellt ein Privathaushalt in der BWL dar?
Privathaushalte (Einzel- oder Mehrpersonenhaushalte decken aufgrund von Individualbedürfnisse ihren Eigenbedarf)
Was sind öffentlische Haushalte in der BWL?
Öffentliche Haushalte (Bund, Kantone, Gemeinde) leiten ihren Bedarf von den Bedürnissen der privaten Haushalte, also von Kollektivbedürfnissen ab.
Welche position hat ein Unternehmen/Betrieb in der BWL?
Porduktionswirtschaft. Erzeugen für Dritte
-> Fremdbedarfsdeckung
Nenne die drei Formen des Wirtschaftlichkeitsprinzips?
- Maximum-Prinzip: mit dem gegebenen Mitteleinsatz (Input) soll ein maximales Ergebnis (Output) erzielt werden.
- Minimum-Prinzip: mit minimalem Mitteleinsatz (Input) soll ein gegebenes Ziel (Output) erreicht werden.
- Optimum-Prinzip: möglichst optimales (möglichst günstiges) Verhältnis zwischen Mitteleinsatz (Input) und Ergebnis (Output)
Was sind Hauptfunktionsbereiche betrieblicher Tätigkeiten
- Produktion
- Absatz (Marketing)
- Investition
- Finanzierung
Welche Koordinations- und Steuerungsbereiche erfolgen durch die Unternehmensführung?
- Planung, Entscheidung und Kontrolle (Controlling)
- Organisation
- Personalwirtschaft bzw. Personalführung
Informationsversorgung für die Planung und Steuerung betrieblicher Sachverhalte erfolgt durch:
das Rechnungswesen
Was ist das ökonomische Prinzip?
Das ökonomische Prinzip (Wirtschaftlichkeitsprinzip) verlangt, das Verhältnis aus Produktionsergebnis (Output, Ertrag) und Produtkionseinsatz (input, Aufwand) zu optimieren.
Unter welcher Wissechschaft ist Betriebswirtschaftslehre gegliedert?
- Realwissenschaft
- Sozialwissenschaft
- Wirtschaftwissenschaft
- Sozialwissenschaft
Was ist Wirtschaft?
Anzahl von Institutionen und Prozessen, die vielschichtig miteinander verknüpft sind und letzlich der Bereitstellung von materiellen und immateriellen Gütern dienen. Motor dieser Wirtschaft sind die Bedürfnisse der Menschen.
In welchen Kategorien unterscheidet man Haushalte?
- private Haushalte
(Einelne oder Mehrpers.haushalte)
-> Decken ihren Eigenbedarf duch Individualbedürfnisse
- öffentliche Haushalte
(Bund, Kantone, Gemeinde)
-> Decken ihren Bedarf aus den Bedürfnissen der privaten Haushalte -> Kollektivbedürfnisse
Was versteht man unter Prduktionswirtschaft?
Unternehmen lassen sich im Gegensatz zu Haushalte als produktionsorientierte Wirtschaftseinheit umschreiben.
-> Die primär der Fremdbedarfsdeckung dienen und deshalb auch als Produktionswirtschaft bezeichnet werden.