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Silvano Marchesi
Study

Silvano Marchesi
Diese Karteikarten bieten eine grundlegende Einführung in das Thema Motivation im Personalmanagement. Sie beleuchten zentrale Konzepte wie intrinsische und extrinsische Motivation, Arbeitszufriedenheit und Selbstvertrauen. Die Lernkarten eignen sich besonders für Studierende und Berufseinsteiger, die ein besseres Verständnis für die psychologischen und ökonomischen Aspekte der Motivation am Arbeitsplatz erlangen möchten.
Flashcards
24
Students
7
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
27.04.2013 / 01.03.2019

Flashcards

Individuelle Valenzen: Maslow

- Wie setzt sich seine Pyramide zusammen?

Von unten nach oben:

  1. Psiologische Bedürfnisse (Primäre Bedürfnisse)
  2. Sicherheitsbedürfnisse
  3. Soziale Bedürfnisse
  4. Bedürfnisse nach Wertschätzung
  5. Bedürfnis nach Selbstverwirklichung (Wachstumsbedürfnisse)

1. - 4. = Mangelbedürfnisse:

->Abnehmender Grenznutzen

Individuelle Valenzen: Maslow

Was motiviert die Menschen?

Wie kann man motiviertes Handeln/Verhalten erklären?

  1. Erfahrung eines Mangels = Bedürfnis
  2. Ewartung, dass durch ein spezifisches Verhalten der Mangel beseitigt wird
  3. Verhalten, von dem angenommen wird, dass es im Sinne der Erwartung zur Befriedigung führt
  4. Handlung
  5. Zusatz der Sätttigung/Befriedigung bzw. der Frustration

Valenzen: Motivatoren

  • Leistung
  • Anerkennung
  • Arbeit selbst
  • Verarntwortung
  • Berufliches Fortkommen

- Führen eher zu Zufriedenheit

- Kontentfaktoren

Valenzen: Hygienefaktoren

  • Unternehmungspolitik
  • Kontrolle des Vorg.
  • Beziehung zum Vorg.
  • Arbeitsbedingungen
  • Lohn
  • Beziehungen zu Kollegen
  • Pers. Verhältnisse
  • Beziehung zu Untergebenen
  • Status

- Liegen eher im Umfeld, Kontext

- Eher Unzufriedenheitsmacher!

Valenzen: Beurteilung (Vorteile/Nachteile)

 

Grafik

Erwartungen: Victor Vroom

Motivation = Valenz x Erwartung

Formel = V x I x E (Valenz x Instrumentalität x Erreichbarkeit)

Valenz = Was ist mir die Belohnung wert (Materiell, Immateriell)

Instrumentalität = Wie wird belohnt? (Regeln, Tarif, Vorgesetzte)

Erreichbarkeit = Kann ich das Belohnte erreichen? ( Selbstvertrauen, Erfahrung/Ausbildung, Unterstützung, Grundhaltung

Erwartungen: Kahneman & Tversky

Gewinne und Verluste werden nicht absolut wahrgenommen, sondern relativ zu einem Referenzpunkt

Verluste werden stärker gewichtet als Gewinne; Verlust schmerzt doppelt; Verlustaversion

 

Eigenes Selbstvertrauen:

Internale Kontrollüberzeugungen:

Mein Erfolg ist das Ergebnis meines Könnens - Mein Misserfolg hat nichts mit der Aufgabenschwierigkeit zu tun, hätte ich mich mehr angestrengt, hätte ich es geschafft

Eigenes Selbstvertrauen:

Internale Kontrollüberzeugungen:

Mein Erfolg ist das Ergebnis meines Könnens - Mein Misserfolg hat nichts mit der Aufgabenschwierigkeit zu tun, hätte ich mich mehr angestrengt, hätte ich es geschafft

Eigenes Selbstvertrauen:

Externale Kontrollüberzeugungen:

  • Glückt gehabt!
  • Das war ja wirklich leicht!
  • Ich habe ja gleich gewusst, dass ich das nicht kann..

Eigenes Selbstvertrauen:

Internale & Externale Kontrollüberzeugungen:

- Attributionen

Grafik

Subjektive Gerechtigkeit

Outcome A/Input A ungleich Outcome B/Input B

Grafik

Subjektice Gerechtigkeit 2

Arten der Gerechtigkeit

 

Grafik

Zufriedenheit am Arbeitsplatz

- Wieso ist sie so wichtig?

Zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter.

  • Sie sind glücklicher
  • Sie sind engagierter
  • Sie haben weniger Fehlzeiten
  • Sie arbeiten mehr
  • Sie sind allen in allem produktiver

Motivation und Zufriedenheit in der Arbeit sind also ökonomisch und psychologisch aber auch moralisch und politisch von Interesse.

Formen von Arbeitszufriedenheit

  • Progressive
  • Stabilisierte
  • Resignative
  • Pseudo-
  • Fixierte ArbeitsUNZUFRIEDNHEIT
  • Konstruktive ArbeitsUNZUFRIEDENHEIT

- Arbeitszufriedenheit

Progressive Arbeitszufriedenheit

Steigerung des Anspruchsniveaus und Erwartung seiner Erfüllung

"Ich bin mit meiner Arbeit wirklich zufrieden, gerade auch, weil ich es dabei noch weiter bringen kann"

"Ich bin mit meiner Arbeit wirklich zufrieden und wünsche mir, dass für die nächste Zukunft alles so gut bleibt."

Stabilisierte Arbeitszufriedenheit

Verbleiben auf bisherigem Anspruchsniveau

Resignative Arbeitszufriedenheit

Senkung des Anpsruchsniveaus

"Ich bin mit meiner Arbeit zufrieden - ich sage mir, es könnte viel schlimmer sein"

Pseudo-Arbeitszufriedenheit

Verfälschung der Situationswahrnehmung

"Ich rede mit ein, mit meiner Arbeit zufrieden zu sein" 

Fixierte Arbeitsunzufriedenheit

Verharren ohne Problemlösung

"Ich bin mit meiner Arbeit nicht zufrieden, aber ich weiss auch nicht, was ich tun soll"

Konstruktive Arbeitsunzufriedenheit

Streben nach Überwindung der Lage

"Ich bin mit meiner Arbeit nicht zufrieden, weil mich wichtige Punkte ärgern. Ich glaube aber, dass sich in Zukunft einige Punkte ändern"

Was ist extrinsische Motivation?

Als extrinsisch motiviert bezeichnet man ein Verhalten, das erfolgt, weil äussere Anreize wie Geld oder Auszeichnungen den Ausschlag geben:

  • Äussere Anreize sind Mittel zum Zweck der Erfüllung bestimmter Motive oder Bedürfnisse
    • Finanzielle Anreize
    • Äussere Arbeitsbedingungen
    • Führungsstil
    • Soziale Anreize
    • Druck und Sanktionen

Was ist intrinsische Motivation?

Bei ihr führt das Verhalten zu einer unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung. Das kann zum Beispiel sein, weil man an seiner Arbeit Freude hat und in ihr aufgeht, oder wenn man Normen um ihrer selbst Willen einhält. 

  • Freude an der Arbeit
  • Arbeit als Selbsterfüllung
  • Moralische Überzeugung
  • Autonomie - machen können was man will
  • Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten

Wie funktioniert das Zusammenspiel von extrinsischer und intrinsischer Motivation?

  • Können nicht einfach zusammengezählt werden
  • Sie sind nicht unabhängig voneinandern, sondern beeinflussen sich wechselseitig. Mit extrinsischer Motivierung kann die intrinsische Motivation zu höherer Leistung anspornen.
  • Extrinsische Anreize können die intrinsische Motivation aber auch verdrängen
    • z.B. die Einführung von Leistungslöhnen/Leistungsboni

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