BWL II - Absatz

Klausurvorbereitung

Klausurvorbereitung


Livia Danisch
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Marktforschung und das Konsumentenverhalten. Sie behandeln verschiedene Methoden der Datenerhebung wie Befragungen und Beobachtungen, sowie deren Vor- und Nachteile. Zudem werden Themen wie Kundenzufriedenheit, Involvement und die Auswirkungen der Umwelt auf das Konsumentenverhalten erläutert. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Berufseinsteiger im Marketing, die ein solides Verständnis der Grundlagen der Marktforschung und des Konsumentenverhaltens erlangen möchten.
Flashcards
51
Students
3
Language
German
Category
Marketing
Created / Updated
16.01.2013 / 15.06.2015

Flashcards

Marktforschungsarten (Eigenforschung)

Eigenforschung

  • Unternehmensinterne Marktforschung

Vorteile:

    • Nutzung unternehmensspezifischer Erfahrung

    • Vertraulichkeit gesichert

    • Bessere Kontrolle des Marktforschungsprozesses

Marktforschungsarten (Fremdforschung)

  • Vergabe von Forschungsaufträgen an externen Unternehmen

    → bei umfangreichen und methodisch anspruchsvollen Marktforschungsprojekten

Vorteile:

    • bessere Methodenkenntnis und -erfahrungen

    • geringere Kosten

    • bessere Objektivität

    • höhere Akzeptanz im Unternehmen

    • keine Kapazitätsrestriktionen

Nachteil:

    • Risiko für Einblick von Unbefugten

    • Qulität und Terminzuverlässigkeit schwierig zu kontrollieren

    • Gefahr das nur eingeschränktes Engagement aufgebracht wird (da fremdes Marktforschungsinstitut)

Quantitative Befragung

  • standartisierte Befragung

  • Antwortmöglichkeiten im wesentlichen für alle gleich

    => große Fallzahlen lassen sich realisieren

  • strukturiertes Vorgehen

Vorteile:

  • Daten lassen sich unmittelbar miteinander vergleichen

  • können statistisch ausgewertet werden

  • sehr einfach durchzuführen

 

Qulitative Befragung

  • sehr flexible Fragen und Antwortmöglichkeiten

  • deutliche Unterschiede möglich

  • geeignet für explorative Forschungsansätze:

  • Problemstrukturierung

  • Qualitative Prognose

  • Ursachenforschung

  • Ideengenerierung

  • Screening

    Nachteil:

  • großer Aufwand

  • sehr begrenzte Fallzahl

    Vorteil:

  • sehr vertiefter Einblick in Einzelfälle

Qulitative Befragung

  • sehr flexible Fragen und Antwortmöglichkeiten

  • deutliche Unterschiede möglich

  • geeignet für explorative Forschungsansätze:

  • Problemstrukturierung

  • Qualitative Prognose

  • Ursachenforschung

  • Ideengenerierung

  • Screening

    Nachteil:

  • großer Aufwand

  • sehr begrenzte Fallzahl

    Vorteil:

  • sehr vertiefter Einblick in Einzelfälle

Direkte Befragung

  • Unmittelbare Erfragung des interessierenden Sachverhaltes

Nachteil:

  • nur bei unproblematischen Sachverhalten möglich z.B. Alter, Geschlecht usw.

  • komplexere Fragen wollen Befragte meistens nicht genau beantworten

Indirekte Befragung

  • psychotaktische Befragung

  • psychologische Tests (insbesondere projektive Verfahren)

 

Mündliche Befragung

  • persönlich oder telefonisch

  • direkte Beteiligung eines Interviewers

Persönlich

Vorteile

  • weniger Fehler bei Dateneingabe

  • adaptiver und individualisierter Befragungsverlauf

  • erhöhte Flexibilität der Befragungsform

  • seltene Abbrüche der Befragung

Nachteile:

  • hoher Zeitaufwand

  • hohe Kosten

  • hohe Beeinflussbarkeit durch Interviewer

Telefonisch

Vorteile:

  • geringer Kosten

  • sehr schnelle Durchführung

Nachteil:

  • etwas höhere Abbruchrate durch Auflegen

  • flexibilität ist leicht eingeschränkt

 

Schriftliche Befragung

  • schriftlich oder im Internet

  • geeignet bei vielen Fragen

  • ohne unmittelbaren Kontakt zu Interviewer

Schriftlich

Vorteile:

  • geringe Kosten

  • wenig Beeinflussung

Nachteile:

  • erhebliche Probleme hinsichtlich des Rücklaufs

Internet

Vorteile:

  • sehr hohe Flexibilität

  • geringe Kosten

  • kein Einfluss durch Interviewer

Beobachtungsformen/-methoden

 

  1. Teilnehmende vs. Nichtteilnehmende Beobachtungs

 

Teilnehmende Beobachtung

- Marktforscher nimmt aktiv an der Situation teil

 

Nichtteilnehmende Beobachtung

  • Marktforscher beobachtet Verhalten als unbeteiligter Dritter

 

  1. Offene vs. Verdeckte Beobachtung

Beobachtung im Vergleich mit der Befragungs

 

Beobachtung

  • unabhängig von der Auskunftsbereitschaft und Verbalisierungsfähigkeit der Probanden

  • Erfassung von unbewusstem und unteflextiertem Verhalten, wie Körperreaktionen

  • Kein Interviewereinfluss (bei verdeckter Beobachtung)

  • Subjektive Daten durch selektive Wahrnehmung des Beobachters

 

Befragung

  • Abfrage von nicht beobachtbaren Größen

  • geringere Erhebungsdauer und Kosten

  • Weitgehend objektive Daten

  • Zufallsauswahl möglich

Study