BWL HWZ D2 Führungsstile

Betriebswirtschaft verstehen

Betriebswirtschaft verstehen


Mehdi Geiger
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über verschiedene Führungsstile und deren Anwendung im universitären Kontext. Sie behandeln Theorien wie die XY-Theorie von McGregor, die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg und die Führungsstiltypologie nach Wunder, die sich mit Entscheidungsspielraum und Kooperation beschäftigen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende, die verstehen möchten, wie unterschiedliche Führungsstile die Arbeitszufriedenheit und Produktivität beeinflussen, und wie Führungskräfte ihre Entscheidungsfindung optimieren können.
Cartes-fiches
9
Utilisateurs
14
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
24.01.2014 / 26.01.2021

Cartes-fiches

Was ist unter einem Führungsstil zu verstehen?

Führungsstil ist die Art und Weise, wie sich Führungspersonen + Vorgesetzte gegenüber geführten Personen verhalten.

Er ist ein zeitlich überdauerndes + weitgehend generalisiertes + konsistentes Verhaltensmuster

Welche Führungsstile gibt es? Was besagen sie?

- Führungsstil - Kontinuum (Tannenbaum, Schmidt) Unterteilt nach Kriterium des Beteiligungsgrads der Mitarbeiter am Entscheidungsprozess. Die Übergänge sind fliessend.

•autoritärer Führungsstil: enormer Entscheidungsspielraum des Vorgesetzten, keine Beteiligung seiner Unterstellten. Kompetenzverteilung ist klar geregelt: Vorgesetzter entscheidet + Kontrolliert, Unterstellte führen aus. Gibt strenge Hierarchie und Werte wie Gehorsam + Disziplin.

•patriarchalischer Stil: Entscheidungsmacht des Vorgesetzten dominiert. Bevor er anordnet, probiert er, die Unterstellten zu überzeugen. Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen Schafft Transparenz + Vertrauen

•beratender Stil: Vorgesetzter informiert über geplante Entscheide + Mitarbeiter können Meinung äussern. Danach: Entscheid fällen.

•konsultativer Stil: Mehr Mitsprachemöglichkeit. Vorgesetzter zeigt Entscheidungsvarianten, Ohne bereits Entscheidung zu fällen. Mitarbeiter äussern sich, Entscheid liegt aber immer noch beim Vorgesetzten.

•partizipativer Stit: Vorgesetzter schildert Problem, ohne Lösungsmöglichkeiten. Unterstellte schlagen Lösungen vor + Vorgesetzter wählt die beste aus.

•delegativer Stil: Wie oben, doch Unterstellte haben nun auch Entscheidungsmacht. sie treffen die endgültige Entscheidung.

•demokratischer Stil: Unterstellte agieren autonom. Vorgesetzter ist nur Koordinator, der bei Entscheidungsfindung hilft..  

 

welche Faktoren sind bei der Wahl des Führungsstils zu beachten?

-je nach Art der Führungssituation ist ein anderes Führungsverhalten notwendig + erfolgreich.

→ situativer Führungsstil.

- Bestimmungsfaktoren:

•Führungsperson: persönl Eigenschaften, Führungsqualität, Führungserfahrung.

•geführte Person: persönt Eigenschaften, Motivation.

•Situation, Aufgabe: Zu lösende Probleme, Komplexität der Aufgabe, einmalige oder dauernde Aufg. Entscheidend für Unternehmenserfolg? Wie viel zeit?  

- Verhalten der Führungsperson schwankt dabei zwischen autoritärem + Kooperativen Stil hin + her

 

was ist die XY Theorie Von Douglas McGregor?

x: Menschenbild des faulen, verantwortungsscheuen, extrinsisch motivierten Menschen. Sanktionen + Drohen nötig (Taylorismus). Vorgesetzter muss anleiten, führen, überwachen, streng kontrollieren. D-h. stark autoritärer Stil.

y: Mensch ist fleissig, eigeninitiativ, in trinsisch motiviert. ziel ist Autonomie der Mitarbeiter. (Human -Relations - Ansatz). Keine externe Kontrolle nötig, viel Freiraum. D. h. eher kooperativer Führungsstil.

was ist die Theorie Z (Mc Gregor, Weiterentwicklung Ouchi)?

× und y schliessen sich aus.

Z: Kollektive + einvernehmliche Entscheidungs - findung (kooperativ), hohe Eigenverantwortung der Mitarbeiter' Leitplanken = gelegentliche Kontrollen + Anleitung.

was ist kooperativer Stil?

Mitarbeiter stark in Entscheidungsfindung einbezogen. Führung + Unterstellte wirken zusammen. Entscheid meist gemeinsam getroffen.

Klassifikation nach Blake & Mouton

- Verhaltensgitter um Verhaltensmuster zu analysieren

- Dimension 1: Sach -, Aufgabenorientierung (quantitative + qualitative ziele wie ZB Produktivität) → Bemühen um Ergebnisse im Vordergrund

- Dimension 2: Soziale D. Menschen -, Mitarbeiterorientierung (Pflege zwischenmenschlicher Beziehung)  

- Überlebensmanagement: passives Führungsverhalten: kein Engagement fuer Leistungsziele, keine Motivation der Mitarbeiter

- Befehl - Gehorsam: streben nach max. Leistung (sachliche D.), menschliche Belange egal, Mitarbeiterbedürfnisse egal. (autoritäres Klima)

- Organisation: starke kompromissbereitschaft in beiden Dimensionen → Gefahr: mittelmässiges Unternehmen zu sein → aber: frei von Konflikten

- Samthandschuh: soziale D. im Fokus, sachliche Belange ausgeblendet → evtl produktivitätsmindernd. da LeistungsOrientierung fehlt (aber gutes Arbeitsklima)

- Team: erstrebenswert da Bedürfnisse + ziele der Mitarbeiter im Einklang mit Unternehmenszielen. Hoher Arbeitseinsatz verbindet!

 

Zwei Faktoren Theorie nach Herzberg

geht um Arbeitsmotivation

 

- Woher kommt Arbeitszufriedenheit?

→ Idee: Arbeitszufriedenheit führt zu hoher Produktivität

- zur Vermeidung von Unzufriedenheit sind vor allem Hygienefaktoren wichtig.

- zur Steigerung braucht es auch noch Motivationsfaktoren

 

Führungsstiltypologie nach Wunder

- Zweidimensionaler Ansatz zu Führungsstilen

- Dimension 1: Entscheidungsspielraum (Autonomie)

- Dimension 2: Kooperation, Interaktion

→ 6 Führungsstile  

- ähnlich wie Stile von Tannenbaum, Schmidt

- Neu: kooperativer Führungsstil: Mitarbeiter stark in Entscheidungsfindung einbezogen. Führung + Unterstellte wirken zusammen. Entscheid meist gemeinsam und einvernehmlich getroffen.

 

Étudier