BWL Grundlagen
BWL für Sozialmanagement
BWL für Sozialmanagement
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Lernkarten
Entscheidung über knappe Ressourcen angesichts „unendlicher“ Bedürfnisse
Effektivität, effektiv
Zielorientert handeln (wirtschaften), d.h. die richtigen Dinge tun!
Effizient, effizient
Handlungsorientiert, ressourcenorientiert tätig sein (wirtschaften), d.h. die Dinge richtig tun!
Betriebswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre Lehre vom Wirtschaften der Betriebe
Was ist Management?
Management = Unternehmensführung = Zielgerichtete Gestaltung, Steuerung und Entwicklung von Unternehmen mittels der Managerfunktionen Planung, Organisation, Personaleinsatz, Führung, Informationsversorgung und Kontrolle
Betriebswirtschaftliche (Management)
Funktionen
Funkktion – lat. functio = Tätigkeit, Verrichtung = Z.B. Produkktion, Absatz, Beschaffung, Führung, Organisation, Personalverwaltung
Was sind Stakeholder und was ist ihr Verhältnis zur Organisation?
Anspruchsgruppen = alle Subjekte und Gruppen (Wirtschaftseinheiten), die Ansprüche gegenüber dem Unternehmen haben. Sie können das Handeln des Betreibes beeinflussen bzw. von den Handlungen des Betriebes betroffen sein.
Es gibt interne SH, wie Eigentümer, Mitarbeiter und Manager sowie externe SH, wie Fremdkapitalgeber, Kunden, Konkurrenten, Lieferanten, Staat und Gesellschaft.
Aufgabe der Einrichtung ist es, die Macht und den Einfluss und die Bedürfnisse der SH entsprechend der Ziele der Organisation zu berücksichtigen.
Strategisch
Strategisch Strategisch = langfris)g ( länger als 3 oder 5 Jahre), auf lange Frist, grundlegend
Controlling
Controlling = Steuerung = Planung, Informationsversorgung und Kontrolle
Shareholder
Anteilseigner
Operativ
Operativ = kurzfris)g (weniger als 1 Jahr), das Tagesgeschäft betreffend, Umsetzung
Corporate Identity
Corporate Identity (CI) Identität eines Unternehmens insbesondere: Corporate Design Coroporate Communication etc.
Unternehmensvision
Generelle unternehmerische Leitdee
Ziel
Ziel Zukünftiger angestrebter Zustand
Markt
Markt „Ort“ wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen
Input
Input Einsatzfaktor, z.B. Arbeitskraft
Resultat, z.B. Beratungsleistung
Kennzahl
Kennzahl Maßzahl, die der Quantfizierung dient
mengenmäßig , auf Mengen beruhend
Qualitativ
wertmäßig , auf Güte , Beschaffenheit, Eignung etc. beruhend
Standortanalyse
.
Die Vorbereitung z.B. einer Entscheidung über den Standort eines Unternehmens
„ ... versteht man unter Standortanalyse die Bewertung eines Standortes hinsichtlich seines Potenzials, d.h. Größe des Einzugsgebietes, Erreichbarkeit, Verhältnis zuWeMbewerbern ....
Standortentscheidung als strategische Entscheidung
Entscheidungskriterien für Standorte
Kosten einer Immobilie bzw. Mietkosten
Unternehmenskultur
Ressourcen
Zulieferer
Wettbewerbssituation
Infrastruktur
Nachfragepotential
Steuern
Verfügbarkeit von Personal
Methode zur Unterstützung einer Standortwahl / Standortentscheidung
Nutzwertanalyse
Welche Auswirkungen haben Standortentscheidungen?
Sie legen verbindlichen Rahmenbedingungen für die Geschäftsfähigkeit des Unternehmens zumindest für eine mittere Frist fest.
schwer zu revidieren
wettbewerbsrelevant
Was bedeutet "Unternehmensperformance" nach Dellmann und welches Prinzip steh dahinter?
Unternehmensperformance inkludiert neben der Effektivität als zielorientierte Wirksamkeit und Effizienz als ressourcenorientierte Wirksamkeit noch Profitabilität, d.h. die Beurteilung von Liquidität und Rentabilität und die Produktivität, d.h. die technisch – mengenmäßige Input-Output-Relation sowie die Qualität als Erfüllung von Anforderungen.
Dahinter steht als grundlegende Theorie das ökonomische Prinzip (Wirtschaftlichkeitsprinzip) als Richtschnur, nach der Prozesse im Betrieb organisiert werden sollen
Was ist das Ziel des Wirtschaftlichkeitsprinzips?
Das Ziel ist ein möglichst sparsamer und rationaler Umgang mit den Einsatzfaktoren.
Welche zwei Ausprägungen hat das ökonomische Prinzip und wie werden diese unterschieden?
Mengenmäßig:
Maximalprinzip (Ergiebigkeitsprinzip): Mit dem gegebenen Aufwand an Produktionsfaktoren den höchsten Güterertrag erzielen = mit vorgegebenen Input (Mitteln) ein möglichst großes Output (Ziel) erreichen.
Minimalprinzip (Sparsamkeitsprinzip): Einen gegebenen Güterertrag mit dem geringstmöglichem Einsatz von Produktionsfaktoren erzielen = mit möglichst wenig Input, vorgegebenes Output erreichen.
Extremumprinzip )Optimierungsprinzip): ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag erzielen
Wertmäßig:
Maximalsprinzip: Mit einem gegebenen Aufwand an Geld den höchster Erlösbetrag erzielen
Minimalprinzip: Einen gegebenen Erlösbetrag mit dem geringstmöglichem Aufwand an Geldern erzielen.
Extremumprinzip: ein möglichst günstiges Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag erzielen.
Definiere was ein "Haushalt" ist.
Haushalte sind Wirtschaftseinheiten, in denen zur Deckung eigener Bedarfe Güter konsumiert werden (Konsumtionswirtschaften). Als Gegenleistung für die konsumierten Güter bieten die HH den Betrieben ihre Arbeitskraft an und stellen damit die für das Wirtschaften benötigte Infrastruktur zur Verfügung.
Unterscheide verschiedene Arten von "Haushalten" anhand von Beispielen.
Es gibt private HH (1 o. Mehrpersonenhaushalte; Bedarfe: Nahrung, Wohnraum, Bildung) und öffentliche Haushalte (Bund,Länder,Kommune; kollektiver Bedarf der ihnen angehörigen private Haushalte wie z.B. Altersvorsorge, Bildungswesen, Gesundheitswesen, Rechtswesen, Verkehr u. Sicherheit – Staatsleistung für alle Mitglieder der Gesellschaft)
Was ist ein Betrieb und wozu dient er?
Betriebe sind Wirtschaftseinheiten, in denen zur Deckung fremder Bedarfe Güter produziert und abgesetzt werden (Produktionswirtschaften). Sie handeln vor dem Hintergrund des ökonomischen Prinzips (Extremumprinzip: Ausgaben stehen Einnahmen gegenüber). Hier werden öffentliche und private Betriebe getrennt:
Welche Arten von Betrieben gibt es )Beispiele nennen!) und wie sind sie gekennzeichnet und welchem Recht unterliegen sie?
Öffentliche Betriebe
…sie gehören Bund, Länder oder Kommunen (Prinzip des Gemeineigentums).Diese staatlichen Stellen obliegt ein Mitbestimmungsrecht bei betrieblichen Entscheidungen (Organprinzip). Ferner dürfen diese Betriebe keine oder nur „sozial angemessene“ Gewinne erwirtschaften (Prinzip der Gemeinnützigkeit).
Sie unterliegen dem öffentlichen Recht.
Beispiele für öffentliche Betriebe sind Energieversorger, Krankenhäuser und Verkehrsbetriebe.
Private Betriebe (=Unternehmen)
…sind Betriebe in mehrheitlich privatem Eigentum (Prinzip des Privateigentums; zumindest mehrheitlich)
Private Betriebe können ihre betrieblichen Entscheidungen weitgehend autonom treffen (Autonomieprinzip) und streben eine Gewinnmaximierung an (ökonomisches Prinzip) .
Hier greift das Zivilrecht.
Beschreibe die unterschiedliche Ausrichtung von Betrieben in Bezug auf die Gewinnorientierung.
Gewinnorientierte Unternehmen (Profit – Organisationen): Ziel ist das Erwirtschaften eines maximalen Gewinns
Nicht gewinnorientierte Unternehmen (NPOs): Oberstes Ziel ist nicht die das Erwirtschaften eines maximalen Gewinns, sondern die Erreichung der ideellen Zielsetzung. Die NPOs können in gewissen Bereichen dennoch auf die Erwirtschaftung von Gewinn ausgerichtet sein, jedoch vor dem Hintergrund die ideelle Zielsetzung zu verbessern, wie etwa durch den Ausbau neuer Bereiche.
Wie unterscheiden Sie Unternehmen in Bezug auf ihre Güterart, welche verschiedenen Bereiche gibt es. Nenne Beispiele für alle Bereiche.
Sachleistungsunternehmen:
- Gewinnungsbetriebe, z.B. Bergbau, bringt Urprodukte hervor (primärer Sektor)
- Aufbereitungs-/ und Verarbeitungsbetriebe, z.B. Stahlwerke, produzieren Zwischenprodukte (sekundärer Sektor)
- Verarbeitungsbetriebe, z.B. Automobilhersteller, produzieren Endprodukte („“)
- Industrie und Handwerksbetriebe
Dienstleistungsunternehmen:
- Handels-, Bank-, Versicherungs-, Beratungsbetriebe (Tertiärer Sektor)
Unterscheide kleine, mittlere und große Betriebe.
Es gibt kleine, mittlere und große Betriebe; Differenzierung nach Mitarbeiteranzahl, Umsatzerlöse und Jahresbilanz.
KMU: Die Größenklassen der Kleinstunternehmen sowie der kleinere und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. € beläuft.
Welche Stufen des Institutionalisierungsgrades von Unternehmen gibt es und wie werden diese definiert?
- Unternehmen mit einem Betrieb oder mehreren Betrieben
- Nationale Unternehmen: Produktion und Absatz im Inland;
- Internationale Unternehmen: Produktion im Inland; Export ins Ausland;
- Multinationale Unternehmen: Produktion teilw. Im Ausland
- Global: Unternehmen stellen sich dem weltweiten Wettbewerb.
Was sind Güter und welche verschiedene Arten unterscheidet man?
Güter sind die Mittel, die in den berieblichen Transformationsprozess eingehen und aus ihm hervorgehen.
Man unterscheidet freie Güter (Luft) und knappe Güter / Wirtschaftsgüter, die Gegensand des Wirtschaften sind.
Unterscheide verschiedene Arten von Güter und nenne Beispiele.
Materielle und Immaterielle Güter – erfassbar – Auto /Beratungsgespräch
Real- und Nominalgüter – Anspruchgegenstand - Brötchen / zugewiesener Wert (Geld)
Input- und Outputgüter – Stellung im Transformationsprozess – Arbeitskraft / Auto
Gebrauchs- und Verbrauchsgüter -. Nutzungsdauer – Grundstück (Potenzialfaktoren)/ Lebensmittel (Repetierfaktoren)
Investitions- und Konsumgüter – Verwendungszweck – Maschinen (zur Prod. Anderer Güter) / Produktionsgüter zur Deckung eigener Bedarfe
Definiere Erzeugnis.
Erzeugnisse – Güter, die abgesetzt werden sollen; unfertige Erzeugnisse (Halbfabrikat; Zwischenprodukt); fertige Erzeugnisse (Fertigfabrikat; Endprodukt)
Definiere Eigenleistung.
selbst produzierte Güter für die innerbetriebliche Nutzung
Defniere was ein Markt ist und nenne verschiedene Beispiele.
Ein Markt besteht aus der Gesamtheit von Wirtschaftseinheiten, die Güter anbieten und nachfragen, die sich gegenseitig ersetzen können. Auf Märkten entstehen Preise. Märkte können durch ihre Stellung zum Betrieb definiert werden.
- Absatzmärkte
- Arbeitsmärkte
- Beschaffungsmärkte
- Fördermärkte
- Geld- und Kapitalmärkte
- Zuwendungsmärkte