BWL B - Absatz und Beschaffung
2. Semester - Wirt.Ing. RWTH Aachen
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Cartes-fiches
Nenne zwei Lageparameter
1. Arithmetisches Mittel
2. Median
Nenne zwei Streuungsparameter
1. Varianz
2. Standardabweichung
Definiere Korrelationsanalyse
Verfahren zur Bestimmung der Stärke linearer Zusammenhänge zwischen zwei metrisch skalierten Variablen
Erkläre den Korrelationskoeffizienten r
Er ist das Maß für den Grad der gemeinsamen Variation
\(r = {\displaystyle\sum_{i=1}^{n} (xi-\bar{x})*(yi-\bar {y}) \over \sqrt{(\displaystyle\sum_{i=1}^{n} (xi-\bar{x})^2)*(\displaystyle\sum_{i=1}^{n} (yi-\bar{y})^2)}}\)
Definiere Regressionsanalyse
Analyse einer einseitigen Abhängigkeit zwischen einer unabhängigen Variablen (x) und einer abhängigen Variablen (y)
Definiere Multiple Regressionsanalyse
Analysiert den einseitigen Einfluss mehrerer unabhängiger Variablen xj(j..J) auf eine abhängige Variable (y)
Definiere Clusteranalyse
Die Clusteranalyse fasst Objekte (z.B. Kunden) auf Basis von ausgewählten Variablen zu Clustern (z.B. Kundensegmente) zusammen.
Nenne die fünf Schritte der Clusteranalyse
1. Auswahl der Clustervariablen und aufstellen der Datenmatrix
2. Aufstellen einer Distanzmatrix
3. Clusteralgorithmus
4. Bestimmung der Clusterzahl
5. Interpretation und Benennung der Cluster anhand der Merkmalmittelwerte
mit allen grundlegenden und langfristig orientierten Aktivitäten des Marketingbereichs, welche sich mit der Analyse der strategischen Ausgangssituation eines Unternehmens sowie mit der Formulierung, der Bewertung und der Auswahl von marktbezogenen Strategien befassen.
-> Beitrag zur Erreichung der Unternehmens- und Marketingziele.
Erkläre Outside-in-Perspektive
Auswahl eines Marktes -> Formulierung einer Strategie -> Einsatz der notw. Ressourcen
Erkläre Inside-out-Perspektive
Identifikation der eigenen Ressourcen -> Auswahl der Märkte -> Optimaler Einsatz der Assets
Unterscheide drei Arten von Marketingzielen
1. potenzialbezogene Marketingziele (Bekanntheit, Image, Kundenzufriedenheit)
2. markterfolgsbezogene Marketingziele (Marktanteil, Preisniveau, Kundenloyalität)
3. wirtschaftliche Marketingziele (Umsatz, Marketingkosten, DB)
Nenne die sechs strategischen Leitfragen im Marketing
1. Innovations- und Wachstumsorientiert
2. Kundennutzen und Positionierung im Wettbewerb
3. Management der Kundenbeziehung
4. Gestaltung des Marketing Mix
5. Wettbewerbs- und Kooperationsverhalten
6. Zielgruppen
Kennst du das Schaubild der Innovations- und Wettbewerbsstrategien?
Nenne drei Beipiele für Retention
1. Kunden zurückgewinnen
2. Wechsel vermeiden
3. Wiederkäufe erzeugen
Nenne drei Beipiele für Penetration
1. Wiederkäufe erhöhen
2. Folgekäufe erzeugen
3. Cross-Selling erzeugen
Nenne zwei Stärken und zwei Schwächen des Lebenszyklusmodells
Stärken: Verdeutlichung der begrenzten Lebensdauer + Ableitung von normstrategischen Aussagen
Schwächen: Extreme Vereinfachung + Absatzverlauf wird als exogenen Größe gesehen
Welche zwei Ansätze gibt es bei der Zielgruppenfindung im Marketing?
1. Massenmarketing
2. Segmentmarketing
Definiere Marktsegmentierung
Unter Marktsegmentierung verstehen wir die Aufteilung eines heterogenen Gesamtmarktes in homogene Segmente mittels bestimmter Merkmale der tatsächlichen bzw. potenziellen Käufer
Nenne fünf Kriterien der Marktsegmentierung
1. Demographische Kriterien (Geschlecht, Alter)
2. Sozioökonomische Kriterien (Einkommen)
3. Allg. Persönlichkeitsmerkmale (Lebensstil)
4. Nutzenkriterien (Preisnutzen, Imagenutzen)
5. Kaufverhaltensbezogene Kriterien (Einkaufsstättenwahl)
Definiere Customer Lifetime Value
Der Customer Lifetime Value zielt auf die zukunftsorientierte, wirtschaftliche Betrachtung von Kundensegmenten über mehrere Perioden ab
Definiere Positionierung
Die Aufgabe der Positionierung ist es, die Stellung eines Leistungsangebots im Markt und im Wettbewerb festzulegen, um die Richtung für einen effizienten Einsatz des Marketing Mix vorzugeben
Nenne vier Anforderungen einer guten Positionierung
1. Bedeutsamer Nutzen für die Zielgruppe
2. Übereinstimmung mit eigenen Kernkompetenzen
3. Wahrnehmbar für die Zielgruppe
4. Abgrenzung der eigenen Leistung vom Wettbewerb
Definiere Erfahrungskurvenmodell
Mit jeder Verdopplung der im Zeitverlauf kumulierten Menge eines Produktes besteht ein Stückkostensenkungspotenzial von 20-30%, bezogen auf alle in der Wertschöpfung des Produktes enthaltenen Stückkosten .
Nenne drei Ursachen der Kostensenkung
1. Skaleneffekte
2. Lerneffekte
3. Technischer Fortschritt
Zwei Chancen und zwei Risiken des Erfahrungskurvenmodells
Chancen:
- Hohe Marktanteile schaffen Kostenvorteile
- bei Neuprodukten Einführungspreise unter Kosten möglich
Risiken:
- Einseitige Konzentration auf Kosten
- Geringe Flexibilität durch hohe Fixkostenblöcke in der Industrie
Nenne drei Probleme des Erfahrungskurvenmodells
1. Nur Kostensenkungspotenzial
2. Kurve schwer zu operationalisieren
3. Keine Berücksichtigung von Erfahrungstransfers
Nenne zwei Arten von Differenzierung
1. Überlegene Produkte (Häufige Optimierung, Markenpflege, Dienstleistungen)
2. Bessere Kundenbeziehungen (Individualisierung, persönliche Bez., Kundenorientierung der Mitarbeiter, Cross-Selling)
Nenne fünf Arten der Value Positioning
1. More for More (BMW)
2. More for the same (Nivea)
3. The Same for less (Skoda)
4. Less for much less (Aldi)
5. More for Less (Ikea)
Definiere Produkt
Ein Produkt ist ein Bündel von Eigenschaften, das auf die Schaffung von Kundennutzen (jedweder Art) abzielt.
Unterscheide fünf Nutzenkategorien
1. Funktionaler Nutzen( zb Mobilität)
2. Ökonomischer Nutzen (Produkteigenschaften)
3. Prozessnutzen (einfache Wartung)
4. Emotionaler Nutzen (Stolz des Besitzers)
5. Sozialer Nutzen (Anerkennung)
Definiere Innovation
Jedes Produkt (bzw. jede Produktidee), das (die) von den Kunden als neu wahrgenommen wird.
Nenne die vier Phasen des Innovationsprozesses
1, Gewinnung und Konkretisierung von Ideen
2. Konzeptdefinition
3. Konzeptbewertung und -selektion
4. Markteinführung
Definiere Conjoint-Analyse
Verfahren, das es erlaubt, durch die Gesamtbeurteilung von Produkten (Gesamtnutzen) Rückschlüsse auf doie Bedeutung einzelner Merkmalsausprägung zu ziehen (Teilnutzen)
Nenne die fünf Schritte der Conjoint-Analyse
1. Festlegung der Merkmale und Merkmalsausprägung
2. Festlegung des Erhebungsdesigns
3. Datenerhebung
4. Schätzung der Nutzenwerte
5. Interpretation der Nutzenparameter
Nenne drei Stärken und Schwächen der Conjoint Analyse
Stärken:
1. Betrachtung von Produkten als ganzheitliche Bündel von Eigenschaften
2. Realistische Befragungstechnik
3. Konkrete Anweisung für die Produktpolitik
Schwächen:
1. Additive Nutzenfunktionen nicht immer gegeben
2. Vertrautheit mit den Merkmalen wird vorausgesetzt
3. Konzentration auf einige wenige Merkmale