BWL Aufgabensammlung 1

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre – Aufgaben

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre – Aufgaben


Melanie Riese
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Marktformen, Preisbildung, Nachfrage und Angebot, sowie Produktionsfaktoren und ökonomische Prinzipien. Anbieter, Nachfrager und Marktpreise sind zentrale Begriffe, die in verschiedenen Kontexten erklärt werden. Studierende der BWL profitieren von diesen Karteikarten, da sie komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich darstellen und für Prüfungen relevant sind.
Flashcards
18
Students
4
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
02.07.2014 / 14.11.2024

Flashcards

Was verstehen Sie unter dem ökonomischen Prinzip? 

Regeln für optimalen Einsatz knapper Wirtschaftsgüter.
Möglichst günstiges Verhältnis zwischen Input und Output bei Leistungserstellungs- und Leistungsverwertungsprozessen.

Maximalprinzip

bei gegebenem Aufwand an Produktionsfaktoren -> größtmöglicher Güterertrag

Minimalprinzip

bei geringstmöglichem Einsatz an Produktionsfaktoren -> vorgegebener Güterertrag

Was verstehen Sie unter Wirtschaften?

 

knappe (Wirtschafts-)Güter so einsetzen, dass sie eine höchstmögliche Bedürfnisbefriedigung gewährleisten

Erläutern Sie kurz den Unterschied zwischen wirtschaftlichen und freien Gütern.

freie Güter: z.B. Licht, Luft – kein wirtschaftliches Handeln erforderlich
Knappe Güter/wirtschaftliche Güter: nur in begrenzter Menge vorhanden

Erläutern Sie kurz den Zusammenhang zwischen Knappheit, Bedürfnissen und dem Wirtschaften.

Es herrscht eine Knappheit der Güter zur Bedürfnisbefriedigung, die Bedürfnisse der Menschen jedoch sind unbegrenzt. Dies zwingt den Menschen zum Wirtschaften.

Was verstehen Sie unter Mikro- bzw. Makroökonomie?

Die Makroökonomie befasst sich mit dem gesamtwirtschaftlichen Verhalten der Sektoren, mit der Analyse der gesamtwirtschaftlichen Märkte und den Zusammenhängen.

Mikroökonomie: Gegenstand sind einzelne Wirtschaftssubjekte (Haushalte und Unternehmen).

Was verstehen Sie unter Marktgleichgewicht?

Situation auf einem Markt, in der die Menge des Angebots gleich der Nachfragemenge ist.

Was verstehen Sie unter Sättigungsmenge? 

Selbst wenn der Preis eines Gutes bei 0 liegt, gibt es Grenzen für den Konsum.

Was verstehen Sie unter dem Begriff Mengenanpassung?

Wenn ein Anbieter den herschenden Marktpreis als gegen aktzeptiert und seine Absatzmenge diesem Preis anpasst. – Im Vollkommenen Wettbewerb agieren alle Anbieter als Mengenanpasser

Was sind Grenzkosten und was Durchschnittskosten?

 

Grenzkosten

  • Kosten, die entstehen, wenn eine Einheit eines Produkts mehr hergestellt wird

Durchschnittskosten/Stückkosten

  • Quotient aus Gesamtkosten un der produzierten Menge
  • Kg = Kfix + Kvar
  • DSK = Kg / produzierte Menge

Was verstehen Sie unter dem Begriff Preis-Elastizität der Nachfrage?

Die Preis-Elastizität der Nachfrage ist die prozentuale Mengenänderung der Nachfrage bei einer Änderung des Preises.

Elastizität = prozentuale Mengenänderung / prozentuale Preisänderung

Normalelastische Preisabsatzfunktion: 

  • Wird der Angebotspreis um einen bestimmten Wert erhöht, so verringert sich die Nachfrage prozentual um den selben Wert.
  • Elastizität = 1

Elastische Preisabsatzfunktion:

  • Die Nachfrage verringert sich um einen höheren Wert, als um den, um den der Preis erhöht wird.
  • Elastizität > 1

Unelastische Preisabsatzfunktion:

  • Die Nachfrage verringert sich um einen niedrigeren Wert, als um den, um den der Preis erhöht wird.
  • Elastizität < 1
  • Marketing-strategisch gewünscht

Definieren Sie den Begriff Break-Even-Point.

Der Break-Even-Point (oder Gewinnschwelle) ist der Punkt, an dem der Erlös einer Produktion genauso groß wie deren Kosten ist. An dieser Stelle erwirtschaftet das Unternehmen weder Gewinn noch Verlust.

Nennen Sie die drei Haupttypen, mit denen die Marktformen charakterisiert werden und beschreiben Sie diese kurz.

Monopol

  • für ein Gut auf dem Markt nur ein einziger Anbieter vorhanden
  • keine Konkurrenten und ist deshalb preis- bzw. mengenpolitischen Entscheidungen völlig unabhängig 

Oligopol

  • viele Nachfrager stehen wenigen Anbietern gegenüber
  • Marktschwacher passt sich Preisführer an, der aufgrund seiner starken Marktstellung Preispolitik betreiben kann
  • Verdrängungswettbewerb

Polypol

  • viele Anbieter und viele Nachfrager, z.B. Wochenmärkte oder Börse
  • Marktanteil der einzelnen Marktteilnehmer sehr klein

Was verstehen Sie unter einem vollkommenen Markt?

Fiktiver Markt mit folgenden Merkmalen:

  • Es gibt weder persönliche (zum Beispiel durch Werbung), zeitliche (zum Beispiel Öffnungszeiten), sachliche (zum Beispiel: Mengenrabatte, Serviceunterschiede) noch räumliche Präferenzen (zum Beispiel: Standortvorteile, Punktmarkt).
  • Es liegt vollkommene Markttransparenz vor.
  • Homogenität (genormte Qualität/Gleichheit) der Güter.
  • Sofortige Reaktion: Alle Marktteilnehmer reagieren sofort auf Änderungen der Marktvariablen.

Beschreiben Sie kurz das für polypolistische Konkurrenz typische Marktverhalten und gehen Sie auf die Änderungen ein, die sich durch Konzentrationsprozesse ergeben.

  • der einzelne Anbieter oder Nachfrager hat keine Einflussmöglichkeit auf den Marktpreis und muss diesen akzeptieren
  • erhöht ein Anbieter den Preis, wandern alle Konsumenten zu den Mitbewerbern ab
  • senkt ein Anbieter den Preis, kommen alle Nachfrager zu Ihm und er kann die Nachfrage nicht bedienen

KONZENTRATION??

Aus dem Studium ist Ihnen der entscheidungsorientierte Ansatz der Betriebswirtschaftslehre als der Teil der Wirtschaftswissenschaft ein Begriff, den Sie auf einem der nächsten firmeninternen Workshops vorstellen sollen. Stellen Sie diesen Ansatz umfassend und kritisch dar.

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Was sind dispositive Arbeitsleistungen?

Die dispositive Arbeit ist der vierte Produktionsfaktor mit der Aufgabe, die anderen drei (Betriebsmittel, Werkstoffe und ausführende Arbeit = Elementarfaktoren) durch Planung, Leitung, Steuerung und Kontrolle zu zweckvollen Faktorkombinationen zusammenzuführen.

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