BWL
Allgemeine BWL B.Sc. Informatik 2.Semester
Allgemeine BWL B.Sc. Informatik 2.Semester
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Flashcards
Wirtschaften
rationaler (geplanter) Versuch, Knappheit zu beseitigen
Allgemeines Minimumprinzip
Erreichen eines fixen Ergebnisses mit minimalem Mitteleinsatz (extreme Ergebnisse)
Knappheit
Bedarf > Verfügbarkeit
Prinzip der ökonimischen Rationalität
Optimales Verhältnis zwischen Input/Mitteleinsatz und Output/Ergebnis
Allgemeines Maximumprinzip
Erreichen eines maximalen Ergebnisses mit fixem Mitteleinsatz (extreme Ergebnisse)
Optimum -> Satisfizierung
Erreichen eines bestimmten Ergebnisses mit festgelegtem mitteleinsatz (in der Realität kaum exakt bestimmbar)
Ergiebigkeitsprinzip
Erhöhen des Ergebnisses bei vorgegebenem Mitteleinsatz
Sparsamkeitsprinzip
Reduzieren des Mitteleinsatzes bei vorgegebenem Ergebnis
Vorteile - Messung wirtschaftlichen Handelsn anhand ausgewählter Kennzahlen
Einfach und klar
leicht Verständlich
Interpersonell als Kommunikationsmittel gut nutzbar
Grenzen - Messung wirtschaftlichen Handelns anhand ausgewählter Kennzahlen
nur ex post ermittelbar (Vergangenheitsorientiert)
Validität fraglich und statistisch Problbembehaftet
Isoliert nur wenig aussagekräftig (Vergleichsmaßstab?)
Beschränkt auf quantifizierbare Tatbestände (andere Sachverhalte relevant)
Erfassbarkeit (relevante Indikatoren?)
Phasen des Entscheidungsprozesses
Problemgenese (Problemwahrnehmung: Delta-Ziele und Ist-Situation als Problemstellung)
Alternativengenerierung (mind 2 inkl unterlassungsalternative, Handlungsmöglichkeiten)
Alternativenbewertung (Prognose der Konsequenzen und ihrer beeinflussenden Entscheidungsumfelder)
Auswahl (eigentlicher Entscheidungsakt, Verpflichtung zur Realisation)
Realisation (ergibt Nutzen im Hinblick auf Ziele und Kosten sowie Ausstraghlungseffekte
-> Entscheidungsrevision (unbefriedigendes Ergebnis)
Kontrolle (wurde Differenz zwischen Ziele und Ist-Situation behoben/vermindert?)
Zielinhalte im Unternehmen
Formalziele (Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität & Gewinn)
-> Sachziele (Leistungsziele, Finanzziele, Führungs-&Organisationsziele, soziale&ökologische Ziele)
-> betrieblicher Tätigkeit
Entscheidungsumfelder
Umwelten (beeinflussen Konsequenzen, nicht beeinflussbar)
Restriktionen (begrenzen Entscheidungsmöglichkeiten)
Nebenbedingungen (verhindern Realisation unerwünschter Alternativen)
Ausstrahlungseffekte (Wirkungen der Realisationen, die sich nicht auf Ziele beziehen)
Zieldimensionen
Zielinhalt
Zielmessung
zeitlicher Bezug (kurz-/mittel-/langfristig
organisatorischer Bezug (Unternehmens- / Bereichs- / Mitarbeiterziele)
Arten von Zielbeziehungen (Komplementäre, konkurrierende, indifferente Ziele)
Generelle Umweltanalyse (PESTEL Environments)
Political
Exonomical
Socio-cultural
Technological
Ecological
Legal
Marktwirtschaft (Merkmale)
Koordination über den Markt:
Individuelle Anpassung auf Veränderte Marktsignale (Menge und Preis)
Leistungsanreize durch Wettbewerb -> permanenter Fortschritt
Ökonomische Wahlfreiheit gewährleistet
Zentralverwaltungswirtschaft (Merkmale)
zentrale Planungsinstanz entscheidet über was ist wie, wo, wann, von wem für wen zu produzieren
keine vergleichbare Vielfalt an Innovationene, daher weniger Fortschritt
gesellschaftspolitisch Kollektivismus erforderlich
-> Erhebliche (unüberwindbare) Probleme, insgesamt nicht Effizient
Grundprinzipien der freien Marktwirschaft
Vertragsfreiheit und Privateigentum
freie Preisbildung (geregelt durch Angebot und Nachfrage)
freier Marktzugang für Konsumenten und Produzenten
freier Wettbewerb
Raushalten des Staates (nur Rahmenbedingungen "Nachtwächterstaat")
Aufgaben des Staates in der freien Marktwirtschaft
Verhinderung des Marktversagens
Wettbewerbsprinzip (Wettbewerbsbeschränkung)
Konjunktur und Umweltpolitisches Prinzip (Sicherung des Geldwertes...)
soziales Prinzip
Bewertung der sozialen Marktwirschaft
+ sozialer Frieden
+ Attraktivität der Wirtschaftsordnung
- hohe Kosten
- hohe Steuern
Faktoren für Unternehmenserfolg
Branchenstruktur (Wettbewerbsintensität) -> Gewinnpotenzial
relative Wettbewerbsposition eines Geschäftsbereiches
-> strategische Positionierung
Ebenen der Unternehmensstrategien
Ebene 1: Gesamtunternehmensstrategie (In welchen Geschäftsfeldern)
Ebene 2: Geschäftsfeldstrategie (welche Strategien verschaffen mittel-/langfristig Wettbewerbsvorteile in welchen Geschäftsfeldern)
Ebene 3: einzelne Funktionsbereichsstrategien (wie diese Strategien intern umsetzen?)
Faktoren der Rechtsformwahl
Leitung und Kontrolle
Haftung und Kapitalverlustrisiko
Gewinn-/Verlustbeteiligung
Finanzierung (EK/FK)
Rechnungslegung/Informationspflicht
Steuerbelastung (Kapitalges. Körperschaftssteuer, Personenges. Einkommenssteuer)
Mitbestimmung durch Arbeitnehmer
Rechtsformaufwendungen
Personengesellschaften und Einzelunternehmen
Zusammenschluss mehrerer zum Betrieb eines Gewerbes, relativ Formfreie Gründung durch mind. 2 Personen. Keine Publizitätspflicht, Einkommenssteuer, Keine unternehmerische Mitbestimmung, betrieblich aber möglich
Einzelunternehmen
Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR
Offene Handelsgesellschaft OHG
Kommanditgesellschaft
Kapitalgesellschaften
juristische Person, zur Verfolgung jedes gesetzlich zulässigen Zwecks, notarielle Beurkundung, Einkommenssteuerpflichtig,Publizitätspflichtig (Gewinn, Verlust, Bilanz; AG Gesellschaftsbericht)
Unternehmerngesellschaft UG
Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH
Aktiengesellschaft AG
GmbH & Co. KG
Einzelunternehmen
Leitung: Eigentümer + ggf. Prokurist
Haftung: Gesamtvermögen unbeschränkt
Gewinn/Verlust: Volle Übernahme durch Inhaber
Finanzierung: Privatvermögen oder stiller Gesellschafter
Aufwendung: Gering, nur Anmeldung
Gesellschaft bürgerlichen Rechts
Leitung: Gemeinschaftlich ggf. Prokurist
Haftung: Gesamtschuldnerisch unbeschränkt
Gewinn/Verlust: Dispositiv/Vertraglich oder gleichmäßig
Finanzierung: Privatvermögen oder stiller Gesellschafter
Aufwendung: Gering, nur Anmeldung
Offene Handelsgesellschaft
Leitung: Gemeinschaftlich oder Einzeln (Vertrag), GL und Gesellschafterversammlung
Haftung: Gesamtschuldnerisch unbeschränkt
Gewinn/Verlust: Dispositiv, 4% Verzinsung der Anteile dann gleichmäßig oder vertraglich
Finanzierung:Privatvermögen
Aufwendung: Gering, HR Eintragung, Innen-/Außenverhältnis, Liquidation im HR
Kommanditgesellschaft
Leitung: Nur Komplementär, ggf. erweiterbar, Gesellschafterversammlung
Haftung: Komplementär unbschränkt, Kommanditist Einlagebeschränkt
Gewinn/Verlust: Dispositiv, 4% Verzinsung der Anteile des Kommanditisten, danach im angemessenen Verhältnis
Finanzierung: Aufnahme von Kommanditkapital
Aufwendung: Gering, HR Eintrag, Liquidateion und Kommanditistenwechsel im HR
Unternehmergesellschaft
Leitung: GL von Ges.Vers. bestellt (max. 3 GS und 1 GL)
Haftung: Gesellschaftsvermögen, Gründungsvermögen voll einzuzahlen
Gewinn/Verlust: 25% Einbehaltung, Rest nach Vereinbarung oder Anteilsverhältnis
Finanzierung: Ungünstig/unklar
Publizität: Gewinn, Verlust, Bilanz
Mitbestimmung: unklar, ggf. von Größe abhängig
Aufwendungen: Gering bis Mittel, HR Eintrag, 1€ Gründungskapital
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Leitung: GL durch Ges.Vers. bestellt.
Haftung: Gesellschaftsvermögen, min 1/2 einzuzahlen
Gewinn/verlust: Im Verhältnis der Anteile
Finanzierung: Günstig durch Stammkapitalerhöhung
Mitbestimmung: >500MA Aufsichtsrat
Aufwendung: Hoch, HR-Eintrag, 25.000€ Stammkapital.
Aktiengesellschaft
Leitung: Vorstand und Aufsichtsrat durch Hauptversammlung bestimmt.
Haftung: Beschränkt auf Kapitaleinlage/Gesellschaftsvermögen
Gewinn/Verlust: Dividendenauszahlung nach Verhältnis der Gesellschaftsanteile
Finanzierung: Günstig durch Emmissionsfähigkeit von Aktien
Mitbestimmung: auf Unternehmensebene von Größe Abhängig
Aufwendungen: Sehr hoch, 50.000€ Grundkapital
GmbH & Co. KG
Leitung: GmbH = Komplementär + natürliche Person = Kommanditist
Haftung: Doppelt beschränkt, GmbH mit Stammkapital, Kommanditist mit Einlage
Gewinn/Verlust: Dispositiv, 4% Verzinsung der Kommanditisteneinlage. Sonst angemessenes Verhältnis
Finanzierung: Begünstigt durch Kommanditistenkapital oder erhöhung der Stammeinlage
Steuer: Einkommenssteuer Kommanditist und Körperschaftssteuer der GmbH
Aufwendung: Hoch, Gründung GmbH & 2 HR Einträge --> ist Personengesellschaft
Marketing (Grundgedanke und Gründe)
Grundgedanke: konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes
Gründe: hohe Wettbewerbsintensität und Dynamik der Marktentwicklung; gesättigte und fragmentieret Märkte; sich wandelndes, hybrides Konsumverhalten; zunehmende Internationalisierung
Institutionelle Besonderheiten des Marketing
Konsumgütermarketing
Investitionsgütermarketing
Dienstleistungsmarketing
Handelsmarketing
Nonprofit-Marketing
Marketinginstrumente
Produkt-, Preis-, Distribution-, Kommunikationspolitik
Marketingforschung (Gegenstand und Aufgabe)
Gegenstand: Gewinnung, Auswertung und Interpretation von Informationen über jetzige und zukünftige Marketingsituationen und -entscheidungen
Aufgabe: Marktbedürfnisse analysieren und antizipieren, das konkrete Marktverhalten durch geeignete Methoden messen und in einen Zusammenhang mit den eingesetzten Marketinginstrumenten bringen
Marktforschung (Gegenstand, Art der Informationsgewinnung und Aussagegehalt)
Gegenstand: Systematisch betriebene Gewinnung, Aufbereitung, Interpretation der Absatz-&Beschaffungsmärkte
Art der Informationsgewinnung: Primär Forschung (Erstdatenerhebung zur Beantwortung spezifischer Fragestellungen) oder sekundär Forschung (auf bereits vorhandenen Daten basierende Forschung)
Aussagegehalt: deskriptiv (Beschreibung vergangener und gegenwärtiger Erhebungen), explikativ/kausal (Erklären und Aufdecken von Ursachen-Wirkungs-Zusammenhängen), prognostisch (Voraussage von Trends und Tendenzen)
Methoden der Marktforschung
Primärforschung (Befragung, Test, Beobachtung
Sekundärforschung (innerbetriebliche Quellen, außerbetriebliche Quellen)
Produktpolitik (Gegenstand und Zielsetzung)
Gegenstand: sämtliche Entscheidungen, die in Zusammenhang mit der Gestaltung des Leistungsprogramms stehen und das Leistungsangebot repräsentieren
Zielsetzung: Ausrichtung des Angebotsprogramms an den Bedürfnissen der Nachfrager für Wettbewerbsvorteil