BWL

GS I

GS I


M. S.
Diese Lernkarten decken betriebswirtschaftliche Grundlagen und Steuerungsmethoden ab, insbesondere im Kontext von Controlling, Planung und Ressourcenmanagement. Sie behandeln Themen wie Zielsetzung, Budgetierung, Effizienz und Effektivität, sowie die Abgrenzung zwischen Controlling und Kontrolle. Die Karteikarten sind für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre geeignet, die ihre Kenntnisse in strategischer und operativer Steuerung vertiefen möchten.
Flashcards
27
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
29.01.2013 / 18.04.2014

Flashcards

volkwirtschaftliche Produktionsfaktoren

Natur (Boden, Wasser, Klima), Arbeit (geistige, körperliche), Kapital (Gebäude, Maschinen), Bildung (Wissen, Kwnntnisse)

im Sinne vorgefetigter Gegenstände

betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren

Elementarfaktoren (ausführende Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel, Rechte), dispotiver Faktor (Kombination der Elementarfaktoren: Leitung, Planung, Organsisation, Kontrolle)

Polizeibezug - bwl Produktionsfaktoren

  • ausführende Arbeit: Unfallaufnahme, Obs, Demobegleitung
  • Werkstoffe: Papier, Drogenvortest, Munition
  • Betriebsmittel: Pkw, Hubschrauber, Boot, FEM, Krad
  • Rechte: Gesetze, Verordnungen

Nachbargebiete BWL

  • Soziologie - wie verhalten sich Menschen
  • Psycholgie - Kaufverhalten, Motivation der Mitarbeiter
  • Ingenieur - Maschinenoptimierung
  • Rechtswissenschaften - Handlumgsrahmen ökonomischer Vorgänge
  • Arbeitswissenschaft - Arbeitsmedizin, -hygiene, -pädagoik

ökonomisches Prinzip

Disponieren über knappe Güter

-Güter zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse und zum Übertragen geeignet

  • Minimalprinzip (Sparsamkeitsprinzip)
  • Maximalprinzip (Ergiebigkeitsprinzip)

Minimalprinzip

vorgegebenes Ziel mit Minimum an Mitteln erreicht werden

bei gegebenem Output den Input minimieren

  • Erfüllung einer polizeilichen Aufgabe mit Minimum an Kosten ( Kleinstunfallaufnahme, Dienstreise nach Berlin - so wenig wie mögl. Sprit verbrauchen)

Maximalprinzip

gegebener Aufwand an Mittel soll ein mglst. hohes Ziel/Ergebnis erreict werden

bei gegebenem Input den Output maximieren

  • mit 40l Sprit so weit fahren wie mgl
  • Gebrauchtwagen an Höchstbietenden verkaufen (Gebrauchtwagen entspricht Mittel)

Input = Ressourcen

  • Personal
  • Sachmittel
  • Technik/ EDV
  • Wissen/Daten
  • Eingriffsbefügnisse

Output = Leistungen

Maßnahmen:

  • Kontrollen
  • Vernehmungen
  • Präventionsmaßn.
  • Observationen
  • Durchsuchungen
  • Anzeigen
  • Berichte
  • Streifentätigkeit

Outcome = Wirkung

öffentliche Sicherheit:

  • Sicherheitsgefühl
  • weniger Kriminalität
  • mehr Verkehrssicherheit

Effizienz

Verbesserung der Produktionsprozsse innerhalb der Verwaltung durch richtigen/gezielten Einsatz der Ressourcen

"tun wir die Dinge richtig?"

Effektivität

  • Konzentration auf das Kerngeschäft
  • Wirksamkeit der polizeilichen Maßnahmen
  • erreicht man das Ziel - Outcome/Wirkung durch eingesetzte Leistung

"tun wir die richtigen Dinge?"

Grundlage NSI

  • Haushaltsmanagement
  • Controlling
  • Kosten- Leistungsrechnung
  • dezentrale Budgetierung (eigene flexible Haushaltsgestaltung - mehr Spielraum und Eigenveranwortung)

traditionelle Steuerung

  • Steuerung über Input
  • ständige Eingriffe ins Tagesgeschäft - Übersteuerung
  • Trennung von Sach- und Ressourcenveranwortung
  • Orientierung an internen Erfordernissen des Verwaltungsablaufes
  • Abschottung, fehlender Marktdruck
  • kameralistische Haushaltsführung

SWOT-Analyse

Stärke, Schwäche, Chance, Risiken/Gefahren

  • Prüfung der gegenwärtigen Unternehmensstrategie und Stärken und Schwachen im Hinblick, ob diese geeignet, relevant und ausreichend für Veränderungen in der Unternehmensumgebung sind
  • Analyse der internen Fähigkeiten und externen Einflussfaktoren

 

neue Steuerung

  • über Output
  • auf Abstand über Ziele
  • Einheit von Sach- und Ressourchenverantwortung
  • Bürger und Kundenorientierung
  • Marktorientierung, Wettbewerb
  • Transparenz der KLR

Controlling in Abgrenzung zu Kotnrolle

Controlling: zukunftsorientiertes Agieren

  • Ziele und Maßnahmen festlegen
  • Ressourcen planen
  • Aufgaben durchführen
  • Zielerreichung kontrollieren
  • Zielorientierte Maßnahmen bei Abweichung

Kontrolle: vorwiegend vergangenheitsorientiertes Vorgehen

  • Ordnungsmäßigkeit kontrollieren
  • Abweichungen feststellen

Controlling Ziele

  • Unterstützung Führungskräfte bei Führungsaufgabe
  • Koordinierung des Planungs-, Kontroll- und Informationsversorgungssystems
  • aktive Zukunftsgestaltung und Ergebnisorientierung
  • Überwachung, ob Ist-Leistung den Zielen entspricht
  • Gegensteuern bei Abweichung

Controlling Regelkreislauf

Management- oder kybernetisches Regelkreislaufsystem

 

Zielsetzung⇒Planung⇒Entscheidung⇒Realisation (Umsetzung)⇒Kontrolle(Soll-Ist-Check)

Controlling Funktionen

zur Planung und Steuerung von Organisationen

  • Zielsetzung/Planung (Festlegung einer bestimmten Zielrichtung)
  • Information
  • Soll-Ist Kontrolle und Abweichanalyse (Verfahrens- und Ergebnisorientiert, Ursachenanalyse, Lösungen festlegen, Auswirkungen überprüfen)
  • Steuerung, Lenkung, Beeinflussung
  • zukunftsorientierte Kontrolle

Beachte: Wechselwirkung untereinander

dezentrale Budgetierung/ Inhalte

  • Konzentration der Haushaltsmittel auf wenige Globaltitel (z.B. sachliche Verwaltungsausgaben anstatt Bücher, Post- und Fernmeldegebühren, Geschäftsbedarf jeweils einzeln) Globaltitel gegenseitig deckungsfähig
  • Flexibilisierung bei Personalausgaben (Sachmittelabschöpfung - unbesetzte Personalstellen können in Sachmittel umgewandelt werden - höchstens 5 Jahre)
  • Änderungen beim Grundsatz der Gesamtdeckung (Wegfall der strengen zeitlichen Bindung - Ausgabe der Gelder im aktuellen Jahr, Effizienzrenite, Verstärkungsbefugnis -Mehreinnahmen durch Dienststelle einbehalten und Verwendung für eigene Ausgaben)

Komponenten Budgetverantwortung

  • Budgetgarantie = Verbindlichkeit: Budgtverantwortliche halten Teil- und Unterbudgets ein
  • Budgetchancen = Anreisunktion:Budgetbereiche erhalten wirtschaftl. Anreize um zu beweisen, wie effektiv sie arbeiten
  • Budgetrisiko: Budgetverantwortliche sind verpflichtet, Budgets bei Negativveänderungen auszugleichen (budget nicht der Annahme innerhalb der vorangegangenen Planung entspricht)
  • Budgetsolidarität: Budgetverantwortliche sind eingebunden und verantwortlich für oberstes Ziel - ausgeglichene Haushaltswirtschaft - Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit beachten
  •  

dezentrale Ressourcenverantwortung

Wenn Haushaltsmittel:

  • gegenseitig deckungsfähig
  • ins kommende Haushaltsjahr übertragbar sind
  • eingesparte Mittel wenigstens teilweise bei Budgetierten einheit bleiben
  • keine vorgegebenen Titel haben

strategisches Controlling

  • weit in Zukunft reichend 3-5 Jahre
  • Zielsetzungen mit langfristigem Zeithorizont

 

  • Tun wir die richtigen Dinge?

operatives Controlling

  • orientiert sich stark an Gegenwart
  • Budgetierung 1 Jahr

 

  • Tun wir die Dinge richtig?

Haushaltsmanagement

HMS

einheitliches Verfahren zur abwicklung und Erfassung aller Geschäftsprozesse

Vorteile HMS

  • keine Mehrfacherfassung
  • keine manuelle Weiterbearbeitung und neuerliche Erfassung von Zwischenergebnissen
  • durchgängiger Datenfluss
  • Beschleunigung der Abläufe (vorallem Zahlungsvorgänge)
  • umfassende Auswertung für Steurungszwecke mgl.

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