Business Intelligence
Lernkarten für den Kurs "Business Intelligence" an der Fernuni Hagen
Lernkarten für den Kurs "Business Intelligence" an der Fernuni Hagen
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Lernkarten
Was beschreibt "individuelle Intelligenz"?
- The skilled use of reason
- Ability to apply knowledge to manipulate one's environment or to think abstractly by objective criteria
- The act of understanding
- Information concernin an enemy or possible enemy or an area.
Was beschreibt "organisationale Intelligenz"?
Wird auch als "soziotechnisches System beschrieben" und konstitutioniert durch die Beziehung zwischen Akteuren, der Organisation und der technischen Infrastruktur.
Wann kann eine Organisation als intelligent bezeichnet werden?
- wenn sie durch Informationsprozesse Anforderungen und geforderte Veränderungen erkennen, analysieren und interpretieren kann
- wenn sie durch Feedbeckmechanismen lernt und sich veränderten Umfeldbedingungen anpassen kann
- wenn sie durch Informationsprozesse und Feedbackmechanismen ein Ziel verfolgen und erreichen kann.
Phasenmodell nach "Simon" --> "IDCR"
- Intelligence: Analyse, Erkenntnissgewinn, Informationsselektion
- Design: Synthese, Alternativermittlung, Bewertung
- Choice: Aktion, Transformation, Überwachung
- Review: Steuerung, Feedback, Lernen
SECI-Modell nach Nonaka und Takeuchi --> "DCPD"
- Direction: Erkenntnisziele und -bedarfe festlegen
- Collection: Informationen sammeln und integrieren
- Processing: Daten transformieren und analysieren
- Dissemination: Informationen aufbereiten und verteilen
OODA-Loop nach Boyd
- Observe: Daten sammeln, Trends feststellen, Umfeld beobachten
- Orient: Zusatzinformationen sammeln, Analyse und Synthese, Erkenntnisse einordnen
- Decide: Hypothesen bilden und testen, Entscheiden
- Act: Agieren und Reagieren, Ergebnisse und Reaktionen kontrollieren
PDCA-Kreislauf
- Plan: Entscheidungssituation erfassen und Verbesserungsmöglichkeiten untersuchen
- Do: erfolgversprechende Alternativen umsetzen und Veränderungen messen
- Check: Messergebnisse überprüfen und auswerten, Ergebnisse im Entscheiderkreis diskutieren
- Act: Entscheidung fällen und konkrete Änderung der Ablauforganisation entscheiden
Definition von "Business Intelligence"
BI ist die an einem Entscheidungsproblem orientierte Analyse und adressatengerechte, technikgestützte Bereitstellung von wettbewerbsrelevanten Informationen, mit dem Ziel, den Entscheidungsprozess zu unterstützen.
Operative Daten
- Ziel: Abwicklung von Geschäftsprozessen
- Ausrichtung: Detaillierte, granulare Geschäftsvorfalldaten
- Zeitbezug: Aktuell, zeitpunktbezogen
- Modellierung: Altbestände, oft nicht modelliert
- Zustand: Häufig redundant, inkosistent
- Update: laufend und konkurrierend
- Queries: strukturiert, zumeist statisch
Dispositive Daten
- Ziel: Entscheidungsorientiert, Managementunterstützung
- Ausrichtung: Verdichtet und transformiert, inkl. umfassender Metadaten
- Zeitbezug: Historienberachtung, aufgabenabhängige Aktualität
- Modellierung: Sachgebiets- und themenbezogen, standardisiert und endnutzertauglich
- Zustand: konsistent und modelliert
- Update: Ergänzend und Fortschreibung aggregierter Daten
- Queries: Ad-hoc für ständig wechselnde Fragestellungen, vorgefertigte Standardauswertungen
Comprehensive Decision Model (CDM) und seine Dimensionen
- Akteur
- Organisation
- Applikationen
Akteur:
- individuelle Voraussetzungen des Einzelnen zur Informationsverarbeitung bei Formulierung der relevanten Fragestellungen mit einbeziehen,
- Kontext, in dem Akteur entscheidet, berücksichtigen und
- Art und Weise der Informationsbereitstellung festlegen
Organisation:
- unternehmerische Entscheidungsprobleme klar analysieren und Fragestellungen nachvollziehbar dokumentieren
- Restriktionen und Freiheitsgrade bei Informationsproduktion durch die Organisation berücksichtigen
- Anforderungen an Datenerhebung und -analyse untersuchen
Applikation:
- Anforderungen der Akteure bezüglich Informationsbereitstellung berücksichtigen
- Anforderungen an Datenanalyse der Unternehmung berücksichtigen
- Datenqualitätskriterien beachten
- Sicherheitsanforderungen beachten
Definition von KDD
KDD is the nontrivial process of identifying valid, novel, potentially useful and ultimately understandable patterns in data.
KDD-Prozess nach Kurseinheit (10 Stufen)
- Analyse und Definition der Zielsetzung
- Selektion der Analysedaten
- Vorbereitung der Daten
- Evaluierung der Daten
- Auswahl der Analysewerkzeuge
- Definition der Präsentation
- Konstruktion des Modells
- Validierung der Ergebnisse
- Distribution der Ergebnisse
- Integration der Lösung
Phasen des Entscheidungsprozesses
- Problemstellungsphase
- Suchphase
- Beurteilungsphase
- Entscheidungsphase
- Realisationsphase
- Kontrollphase