Brückenkurs Mathematik Fachbegriffe

16HS AOEC0020Mathematik I

16HS AOEC0020Mathematik I


S. N.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über grundlegende mathematische Fachbegriffe und Konzepte, die für das Studium an der Universität relevant sind. Sie decken Themen wie Zahlen, Mengen, Polynome, Logarithmen, Potenzen und Wurzeln ab, sowie logische Aussagen und deren Verknüpfungen. Besonders nützlich sind sie für Studierende, die ihre mathematischen Grundlagen auffrischen oder vertiefen möchten, da sie klare Definitionen und Beispiele bieten. Die Karteikarten helfen dabei, die wichtigsten Begriffe und Formeln zu verstehen und anzuwenden, was für das erfolgreiche Bestehen von Prüfungen und das Verständnis höherer Mathematik essenziell ist.
Cartes-fiches
64
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.09.2016 / 02.01.2024

Cartes-fiches

Abgeschlossenheit einer Menge (z.B. ℕ) bezüglich einer Operation...

... bedeutet, dass das Ergebnis wieder in der Menge liegt.

Beispiel: 1+5=6, 1/5/6 sind natürliche Zahlen - aber 5-1=-4, -4 ist keine natürliche Zahl, also sagt man "ℕ ist nich abgesclhossen bezüglich Subtraktion"

ℕ

Menge der natürlichen Zahlen = {1, 2, 3, . . .}

 ℤ

Menge der ganzen Zahlen = {. . . , -3, -2, -1, 0, 1, 2, 3, . . .}

ℚ

Menge der rationalen Zahlen = {m/n : m ∈ ℤ, n ∈ ℕ}

nicht jedem Element der Zahlengerade entspricht eine rationale Zahl, z.B. gilt (Bild)

ℝ

Menge der reellen Zahlen = Menge der ratioonalen Zahlen vereinigt mit den irrationalen Zahlen

z.B. erhalten vom Schritt ℚ auf ℝ Geleichungen wie x2 = 2 eine Lösung (Wurzel)

-> ℝ = Zahlen, die als endliche Dezimalzahl, oder als periodisch unendliche Dezimalzahl darstellbar sind. (z.B. 5/4=1.25)

ℝ\ℚ

Menge der irrationalen Zahlen = reelle Zahl, die keine rationale Zahl ist (sie lassen sich nicht als Bruch darstellen)

Bekannte irrationale Zahlen: Wurzel aus der Zahl 2, π, Eulersche Zahl e 

-> ℝ\ℚ = Zahlen mit unentlichen Stellen ohne wiederholung nach dem Komma

Assoziativgesetz

Addition: a + (b+c) = (a+b) + c ; Definition: Bei drei Suammanden hat die Reihenfolge der Additionen keinen Einflus auf die Summe.

Multiplikation: a ⋅ (b ⋅ c) = (a ⋅ b) ⋅ c ; Definition: In einem Produkt aus drei Faktoren hat die Reihenfolge der Multiplikationen keinen Einfluss auf das Produkt.

Kommutativgesetz (Vertauschungsgesetz)

Addition: a + b = b + a ; Definition: Reihenfolge der Summanden hat keinen Einfluss auf die Summe

Multiplikation: a ⋅ b = b ⋅ a ; Definition: Reihenfolge der Faktoren hat keinen Einfluss auf das Produkt

Reihenfolge der Operationen

1. Kalmmern

2. Punkt-Operationenen

3. Strich-Operationenen

Naturales Element...

... der Addition ist 0.

... der Multiplikation ist 1.

Inverses Element...

... der Addition von a ist -a, d.h. (-a) + a = 0

... der Multiplikaion von a ist 1/a=a-1, d.h. a-1 ⋅ a = 1/a ⋅ a = 1

Distributivgesetz (Verteilungsgesetz)

der Addition und Multiplikation: a ⋅ (b+c) = (a ⋅ b) + (a ⋅ c) = a ⋅ b + a ⋅ c

Stichwort: Ausklammern

Quantoren

Eine Aussageform (auch Prädikat genannt) \({\displaystyle A(x)}\) ist dabei ein sprachlich sinnvoller Ausdruck, in der die Variable \(\displaystyle x\) vorkommt und die durch Belegung dieser Variablen mit einem konkreten Wert in eine Aussage übergeht.

-> ein Zeichen/Variable hat ene bestimmte Bedeutung

∀

„für alle“ oder „für jede(s)“

∃

"es existiert (mindestens) ein"

∄

"es existiert kein"

∃!

"es existiert genau ein"

Konjunktion

Die Konjunktion "P und Q" von zwei Aussagen schreibt man als P⋀Q. Die Konjunktion
ist genau dann wahr, wenn P und Q beide wahr sind.

z.B.: 50 = 1 ⋀  5+1 = 6. Beide Aussagen sind wahr, damit ist die Konjunktion auch wahr.

Alternative (Disjunktion)

Die Alternative (oder Disjunktion) "P oder Q" von zwei Aussagen schreibt man als P ⋁ Q.
Die Alternative ist genau dann falsch, wenn P und Q beide falsch sind.

z.B.: 50 = 0 ⋁ 5 + 1 = 7. Beide Aussagen sind falsch, da 50 = 1 und 5 + 1 = 6. Damit ist die Alternative auch falsch.

Implikation

Die Implikation "aus P folgt Q" (die auch als "P impliziert Q" oder "wenn P, dann Q"
gelesen wird) schreibt man als P ⇒ Q.
Die Implikation ist genau dann falsch, wenn P
wahr und Q falsch sind.

Bezeichungen:
- P Voraussetzung (oder Pramisse)
- Q Behauptung (oder Schlussfolgerung)

Die Umkehrung der Implikation kann aber einen anderen Wahrheitswert haben.

Beispiel: "n ist durch 24 teilbar" ⇒ "n ist durch 4 und 6 teilbar"

Negation (oder Verneinung)

Die Negation "nicht P" einer Aussage kann man entweder als ¬P oder \(\bar P\) schreiben. Die
Negation von P ist genau dann wahr (bzw. falsch), wenn P falsch (bzw. wahr) ist.

Äquivalenz

Die Äquivalenz "P ist äquivalent mit Q" (oder "P genau dann, wenn Q"), die als P ⇔ Q
geschrieben wird, entspricht den Implikationen P ⇒ Q und Q ⇒ P. Die Äquivalenz ist
genau dann wahr, wenn P und Q die gleichen Wahrheitswerte haben.

Äquivalent Gesetze

Doppelte Verneinung: ¬¬P ⇔ P
Kontraposition: (P ⇒ Q) ⇔  (¬Q ⇒ ¬P)
Verneinung der Implikation: ¬(P ⇒ Q)  ⇔  (P ⋀  ¬Q)
Verneinung der Konjunktion: ¬(P ⋀  Q) ⇔ (¬P ⋁ ¬Q)

Mitternachtsformel

P ∨ Q

Aussage P oder Aussage Q (oder beide)

P ∧ Q

Aussage P und Aussage Q

𝕃

Lösungsmenge

ℂ

Komplexe Zahlen

Reelle Zahlen beinhalten alle Zahl auf der Zahlengerade. Man könnte meinen, mit den reellen Zahlen wären alle Zahlen abgedeckt. Dem ist aber nicht so. Die reellen Zahlen können zu komplexen Zahlen erweitert werden, wenn man sie mit imaginären Zahlen zusammensetzt.

sign (a)

Vorzeichen einer Zahl a ≠ 0

  • Für positive Zahlen x ist sgn x = +1.
  • Für negative Zahlen x ist sgn x = -1.

4 Gesetze zu rechnen mit Ungleichungen

Für das Rechnen mit Ungleichungen modifizieren sich diese gesetzt wie folgt, wobei □ irgendeines der Zeichen <, ≤, >, ≥ bedeutet.

9 Rechenregeln für Brüche

Potenz: an

Bezeichung von a und n?

Basis: a (∈  ℝ)

Exponent: n (∈  ℕ)

Wichtig: a0 = 1 (a ≠ 0)

Definition n-ten Wurzel einer nichtnegativen reellen Zahl

Radikand

\(m \sqrt a\) ; a ist der Radikand

\(m\sqrt a\) (umschreiben)

\(a^{1/m}\)

\(m \sqrt {a^{n}}\)  = \((m \sqrt a)^n\)(umschreiben) 

\(a^{n/m}\)

Diese Regel gilt nur für nichtnetative \(a ∈ ℝ\); \(n, m ∈ ℕ\) 

\(a^{-x}\) (umschreiben)

\(1 \over a^x\)

Beachte: \(0^0 \) ist nicht definiert

Exponentialfunktion

\(e^x\)

5 Rechenregeln für Potenzen

2 wichtige Grundsätze beim Rechnen mit Potenzen

Étudier