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Business Process Management BPM Common Body of Knowledge Version 3.0

Business Process Management BPM Common Body of Knowledge Version 3.0


E. D.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Unternehmensprozessmanagement auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf die Gestaltung, Steuerung und Optimierung von Prozessen innerhalb eines Unternehmens, wobei Begriffe wie Prozessmanagement, BPM, und Unternehmensstrategie im Vordergrund stehen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Fachleute, die sich mit der Implementierung und Verbesserung von Prozessmanagement-Systemen befassen, um die Effizienz und Leistung von Unternehmen zu steigern.
Cartes-fiches
252
Utilisateurs
17
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
13.10.2015 / 21.10.2021

Cartes-fiches

ABC-Analyse

ist ein Verfahren zur Gruppierung von Ereignissen oder Sachverhalten nach ihren absoluten oder raltiven Häufigkeiten; sie wird zur Priorisierung eingesetzt

Ablaufdiagramm (Flow Chart)

ist eine grafische Darstellung eines Prozesses durch Symbole

ABPMP (Association of Business Process Management Professionals)

ist eine in den USA beheimatete, aber weltweit aktive Vereinigung von BPM-Experten, die es sich zum Ziel gemacht hat, das Wissen über BPM weiterzuentwickeln, zu verbreiten, fachliche Standards zu formulieren und eine global einheitliche, indiviuelle Zertifizierung - in Europa gemeinsam mit der EABPM - anzubieten.

http://www.abpmp.org/

Acitivity-based Costing (ABC)

ist eine Technik der Zuordnung von Kosten auf Ergebnisse von Prozessen (z.b. Produkte oder Dienstleistungen). Dazu werden die Kosten den anfallenden Aktivitäten in dem Umfang zugeordnet, wie sie verbraucht wurden, um die Ergebnisse herzustellen (siehe auch Wertschöpfungskette)

= Prozesskostenrechnung

Agile Methode

ist ein Verfahren zur Entwicklung von Software. Agile Methoden (Scrum oder Exteme Programming, XP) beinhalten ein Instrumentarium für Entwurf, Entwicklung (Umsetzung) und Tests von Softwarelösungen, die nach dem Grundsatz eines schrittweisen, inkrementellen Vrogehens hersgestellt und weiterentwickelt werden.

Akteur

ist eine Person oder ein Hilfsmittel (Sachmittel, Programm etc), die bzw. das Aktivitäten in einem Prozess erledigt

Aktivität

ist ein generischer  Begriff für Aufgaben oder Arbeit, die in einer Organisation durch Aktoren (Aufgabenträger oder Sachmittel) innerhalb eines Prozesses erledigt werden.

Aktivitätsdiagramm

ist ein Modell, das den Fluss von Prozessen und/oder komplexen Anwendungsfälllen (use cases) abbildet, indem es einzelne Aktivitäten zusammen mit zugehörigen Informationsflüssen und anderen gleichzeitig zu erledigenden Aktivitäten zeigt. Diese Sachverhalte können in parallel laufenden, horizontalen Zeilen (swimlanes) dokumentiert werden, um so die beteiligten Rollen zu zeigen.

Akzeptanztest/Anwendertest/User Acceptance Test

Der Anwendertest ist ein Softwaretest, der zumeist von den Anwendern (=Benutzern) eines Softwaresystems durchgeführt wird, um nachzuweisen, dass das getestete Softwaresystem die vereinbarten Leistungen erbringt.

Analyse

ist eine systematische, zielorientierte und zumeist methodisch unterstützte Untersuchung eines abgegrenzten Beobachtungsobjekts nach bestimmten Merkmalen

Analyst (Rolle)

ist eine generische Bezeichnung für eine Rolle mit der Zuständigkeit, Anforderungen zu identifizieren, zu entwickeln und zu verwalten

Antwortzeit (Response Time)

ist die Zeitspanne zwischen der Eingabe einer Operation und der Reaktion eines Systems darauf

Anwender (User)

Anwender sind Personen, die zur Erledigung ihrer Aufgaben technische oder organisatorische Lösungen nutzen

Arbeitsanweisung (Work Instruction)

Eine Arbeitsanweisung ist eine schriftliche Dokumentation der Arbeitsschritte (Prozessorganisation) sowie der einzusetzenden Sachmittel und Informationen für einen oder mehrere Aufgabenträger

Arbeitsplatz (Work Station)

Ein Arbeitsplatz ist der physische Ort der Aufgabenerfüllung mit den zugehörigen Sachmitteln

Architektur/Unternehmensarchitektur/Enterprise Architecture

ist die (oft modellhafte) mehrdimensionale Beschreibung eines Systems in Form seiner Komponenten, deren Eigenschaften und ihren Beziehungen untereinander

(Typische Dimensionen der Unternehmensarchitektur sind etwa: Geschäftsziele, Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen, Organisationseinheiten, Personen, Funktionen, Stellen, Projekte, IT-Technologien, IT-Services, IT-Dienstleistungen, Applikationen und Anwendungen)

ARIS (Architektur integrierter Informationssysteme)

ist eine Methodik zur modellhaften Beschreibung (Modellierung) von Informationssystemen hinsichtlich ihrer Art, ihrer funktionalen Eigenschaften und ihres zusammenwirkens. Die ARIS-Methodik unterscheidet fünf Sichten (Datensicht, Steuerungssicht(=Prozesse), Funktionssicht, Organisationssicht und Leistungssicht) und unterstützt alle Phasen des Softwareentwicklungsprozesses vom Fachkonzept (einschliesslich Geschäftsprozessmodellierung) über die Anforderungsdefinition bis hin zur Beschreibung des Implementierungdesigns.

Aufbauorganisation (Oranizational Structure)

bildet das hierarchische Gerüst einer Organisation, das festlegt, welche Aufgaben von welchen Aufgabneträgern und Sachmitteln ausgeführt werden. Die Aufbauorganisation ist die statische Kehrseite der Ablauf- oder Prozessorganisation

Aufgabe (Task)

ist eine Aktivität, die innerhalb eines Prozesses von einer einzelnen Rolle oder einem IT-System erledigt wird

Aufgabenträger (Job Assignee)

sind Personen, denen durch die Stellenbildung berstimmte Aufgaben zugeordnet werden.

Benchmark

ist ein Vergleichswert, der von anderen - in der Regel führenden - Unternehmen stammt (meisten hinsichtlich Kosten, Zeiten, Qualtiät) zur Bestimmung der relativen eigenen Position, um damit Möglichkeiten für Verbesserung zu ermitteln (auch internes Benchmarking ist möglich)

Benchmarking

Ein Vergleich der Leistung eines Prozesses in einer Organisation mit ähnlichen Prozessen eines andren Unternehmens oder Bereichs.

Bereich (Area)

Organsatorische Einheit, die aus mehreren Stellen oder Abteilung besteht und uunter einer gemiensamen Leitung steht.

Best Practice

ist der in einer Branche als Bestlösung angesehene Prozess, System- und/oder Organisationsstandard.  Wird im Zusammenhang mit Benchmarking als Instrument zur Bewertung der eigenen Ist-Position und der zukünftigen, möglichen Leistungsfähigkeit genutzt.

Big Data

bezeichnet alle Daten(-Mengen), die nicht mehr mit herkömmlichen Datenbanktechnologien (bspw. relationalen Datenbanken) anforderungsgerecht verarbeitet und ausgewertet werden können, sondern modernere bzw. andere Technologien benötigen wie typischerweisen in-Memory-Technologie oder eine dezentrale Teilbearbeitung/-auswertung.

Bottleneck

ist ein Engpass, durch den ein Auftragsrückstand erzeugt wird. Normalerweise wird durch einen Engpass die Systemleistung reduziert, wodurch i.d.R. die gewünschten Zeiten nicht erreicht werden können.Identifzierung und Reduzierung von Bottlenecks sind häufig wesentliche Ziele beim Design und der Umsetzung neuer Prozesse.

 

BPM-Experte

ist mit den Methoden und Techniken des Prozessmanagements vertraut und setzt diese ein, um alle oder ausgewählte Aufgaben des Prozessmanagements zu lösen. Mit fortschreitender Spezialisierung erfolgt eine Differenzierung in egere Rollen wie Prozessanalyst.

BPM-Rahmenkonzept (BPM Framework)

ist ein Metamodell, das mehrere prozessorientierte Methoden zu einer komplexen Problemstellung in einem ganzheitlichen Ansatz integriert. Neben Vorgehensweisen werden in der Regel organisatorische, It-technische und kulturelle Aspekte berücksichtig. Synonyme Bezeichnungen für Rahmenkonzept sind Bezugsrahmen, Orientierungsrahmen, Framework oder integriertes Managementsystem.

BPMS Repository

ist ein Datenbanksystem, das in einem Business-Process-Management-System (BPMS) Funktionen ienes Prozessarchivs (Prozesse, Metadaten, Aenderungsprotokolle etc.) implementiert.

Business

Als Business wird hier jede Art von Einrichtung bezeichnet - mit oder ohne Absicht der Gewinnerziehlung - , die eigene Ziele verfolgt und dazu Leisutngen für Dritte bereitstellt.

Business-Analyse

Instrumentarium von Aufgaben, Methoden und Techniken, die in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern eingesetzt werden, um die Geschäftspolitik, Strukturen und Operationen in einer Organisation (Unternehmung) zu verstehen und Lösungen vorzuschlagen, die es dem Unternehmen ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen.

Business-Analyst

Ein Business-Analyst führt hauptberuflich alle oder ausgewählte Aufgaben der Business-Analyse aus und nimmt damit eine Mittlerrolle zwischen den Stakeholdern wahr.

Business Case

Ein Business Case ist die Beschreibung einer beabsichtigten Lösung und deren Bewertung hinsichtlich Kosten und Nutzen.

Business-Process-Diagramm (BPD)

Ein Business-Process-Diagramm ist eine Prozessdarstellung, die in der Notation der BPMN dokumentiert ist. Sie nutzt die grafischen Elemente und die Semantik nach den Definitionen der BPMN (Business Process Model and Notation).

Business Process Execution Language (BPEL)

Die Business Process Execution Language (BPEL) ist eine XML-basierte, international standardisierte Sprache zur Beschreibung von ausführbaren Prozessen, deren sämtliche Aktivitäten durch Web Services implementiert sind. In BPEL definierte Prozesse können auf entsprechenden Business-Process-Management-Systemen ausgeführt werden. Auf Grund der Tatsache, dass (derzeit) BPEL nicht in der Lage ist, Humanaktivitäten in Prozessen zu modellieren (und danach auszuführen), und dass mit der BPMNVersion 2 ein alternativer Standard existiert, der dies schon kann, nimmt die Bedeutung von BPEL stark ab.

Der BPEL-Standard wird von der OASIS (http://www.oasis-open.org) verwaltet.

Business Process Management (BPM)

Business Process Management ist ein ganzheitlicher Ansatz, in dem alle Geschäftsprozesse auf die Unternehmensstrategie abgestimmt werden, End-to-End-Prozesse identifiziert, entworfen, analysiert, umgesetzt, eingeführt, kontrolliert und kontinuierlich verbessert werden und dazu eine effiziente Aufbauorganisation geschaffen wird.

Business Process Management Center of Excellence (BPM CoE)

Ein BPM Center of Excellence ist eine virtuelle oder reale Struktur in einer Organisation mit der Verantwortung dafür, BPM Know-how, -Tools und -Standards zu sammeln und weiterzuentwickeln und allen mit der Prozessorganisation befassten Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.

Business Process Management Office

Business Process Management Office (BPMO), englische Bezeichnung für Prozess-Office. Es kann auch als BPM Center of Excellence (CoE) bezeichnet werden.

Business-Process-Management-System (BPMS) / Business Process Management Suite

Ein Business-Process-Management-System (BPMS) ist ein generisches IT-System, das in der Lage ist, auf Basis expliziter Prozessmodelle operative (Geschäfts-)Prozesse umzusetzen, ablaufen zu lassen und zu managen. Ein BPMS-System besteht typischerweise aus interoperablen und spezialisierten IT-Komponenten, die in ihrer Gesamtheit alle Phasen des gesamten Prozesslebenszyklus abdecken. Man spricht auch oft von einer Business Process Management Suite (wird im BPM CBOK®synonym verwendet).

Business Process Management Tool

Ein BPM-Tool ist eine Softwareanwendung, die einen oder mehrere Aspekte des Business-Process-Managements unmittelbar unterstützt.

Étudier