Botanik: Lektion 1


F. G.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Botanik auf Universitätsniveau ab und konzentrieren sich auf Membrantransport, Wasserpotenzial und die Struktur von Membranlipiden. Sie erklären Begriffe wie Turgor, Diffusion und verschiedene Formen des Membrantransports, einschließlich aktiver und passiver Prozesse. Die Karteikarten behandeln auch den Aufbau und die Eigenschaften von Membranen, den Unterschied zwischen pflanzlichen und tierischen Zellen sowie die Struktur eukaryotischer Zellen. Studierende der Botanik profitieren von diesen Karten, um ein tieferes Verständnis der zellulären Prozesse und der Membranbiologie zu erlangen.
Karten
14
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.01.2016 / 25.01.2016

Lernkarten

Aufbau eukaryotische Zelle skizzieren und Bestandteile benennen

siehe Bild

Unterschiede Prokaryoten/Eukaryoten

Prokaryoten:

  • Chromosom
  • Keine Organellen/Kompartierung
  • Einfache Zellteilung
  • Kaum Zelldifferenzierung

Eukaryoten:

  • „Echter“ Zellkern
  • Organellen, kompartiert
  • Meiose/Mitose
  • Häufige Differenzierung

Unterschied pflanzliche/tierische Zellen

Pflanzlich:

  • Zellwand
  • Chloroplasten
  • Vakuole

Aufgaben biologischer Membranen in Zellen

Grenzfunktion/Barriere für Organellen, Nährstoffe und Abfallprodukte -> semipermeabel

Wie ist Membran aufgebaut?

hydrophiler Kopf, lipophiler Schwanzteil

Wie sind Phospholipide und Sterole aufgebaut?

Phospholipid: hydrophiler Kopf, lipophiler Schwanzteil, eine gesättigte und eine ungesättigte Fettsäure

Sterol: hydrophiler Kopf, lipophiler Schwanzteil

Weshalb organisieren sich Membranlipide in wässriger Lösung zu Bilayer?

hydrophiler Kopf, lipophiler Schwanz (mag kein Wasser), deshalb Kopf immer auf Aussenseite

Welche Bewegungen sind für Membranlipide in einer Membran möglich?

nur seitwärts, auf der gleichen Ebene (Prinzip: Kugeln auf einem Tisch)

Welche Auswirkungen haben Sterole auf Eigenschaften der Membran?

lebenswichtig für Eukaryoten, dringen zwischen Lipide und halten sie flüssig

Wie wirkt sich Sättigungsgrad von Fettsäureresten von Membranlipiden auf Membraneigenschaften aus?

ungesättigt:
- Membran bleibt auch bei tiefen Temperaturen flüssig
- Schutzmechanismus von Pflanzen, die ihre Körpertemperatur nicht regulieren können

Begriffe „chemischer“ und „elektrochemischer Gradient“ erklären

- chemisch: für ungeladene Moleküle
- elektrochemisch: für geladene Moleküle

Formen Membrantransport: Passiv (2)

Einfache Diffusion: Entlang Konzentrationsgefälle

Erleichterte Diffusion: 
- Hilfe eines Kanalproteins
- Hilfe eines Carrierproteins (verändert seine Form während Transport)

Formen Membrantransport: Aktiv (entgegen Konzentrationsgradienten)

Uniporter (Pumpe)
- Transportiert nur gewählte Substanz

Antiporter (Cotransporter)
- „Tausch“ von zwei Substanzen, Energie aus Transport einer Substanz wird zum Transport der anderen eingesetzt

Symporter (Cotransporter)
- Zwei Substanzen fliessen in gleiche Richtung, eine aber entgegen des Gradienten

Begriffe erklären:
- Turgor
- Wasserpotenzial
- hypterton
- isoton
- hypoton

- Turgor: Zellinnendruck der pfanzlichen Zelle
- Wasserpotenzial: Tendenz, Wasser abzugeben
- hypterton: hohe Konzentration gelöster Teilchen, tiefes Wasserpotenzial (hyper=über)
- isoton: in beiden Bereichen ist Konzentration und Wasserpotenzial ähnlich hoch (Tendenz zu Isotonie, wenn hypertone und hypotone Flüssigkeit durch Membran getrennt sind)
- hypoton: tiefe Konzentration gelöster Teilchen, hohes Wasserpotenzial

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