Botanik


C. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen und deren Bedeutung für die Tierernährung. Sie behandeln wichtige Aspekte wie die Eigenschaften von Böden, die Anbau von Futterpflanzen und deren Nährstoffgehalt. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich mit der Botanik von Futter- und Giftpflanzen befassen, da sie detaillierte Informationen zu verschiedenen Futterpflanzen wie Weißklee, Rotklee und Luzerne liefern. Die Lernkarten helfen dabei, die Zusammenhänge zwischen Bodenbeschaffenheit, Nährstoffen und der Qualität der Futterpflanzen zu verstehen, was für eine nachhaltige Landwirtschaft essenziell ist.
Cartes-fiches
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3
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
19.04.2015 / 17.12.2020

Cartes-fiches

Einsatz bei landwirtschaftlichen Nutztieren und bei Pferden:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Frisch: Grünfutter

Konserviert: Silage oder Heu

Dauergrünland:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Wiese oder Weide -

Wiese: ohne Tiere

Weide: mit Tieren

Acker (crop field):

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Feldfutterbau (crop farming)

Futterpflanzen:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Sind die Grundlage der Ernährung von Pflanzenfressern.

Rind: DE ca. 13Mio.

Schaf: DE ca. 2Mio.

Einflüssen von Futterpflanzenanbau:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

1. Bedarf für die Tierernährung

2. Konkurrenz mit anderen Verwendungen

 -> Industrielle Anwendungen

 -> Biotechnologie

!!!3. Starke Einflüsse durch Kosten und Erträge (Rendimento bruto) sowie Subventionen (z.B. Raps in DE)

Anbau von Nutzpflanzen in DE (2013):

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Getreide: ca. 6.600.000ha

Mais: ca. 2.500.000ha

Wiesen und Weiden: ca. 4.500.000ha

Weidetetanie:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Eine Erkrankung bei Wdk, die sich durch einen Magnesiummangel des Organismus ergibt. Es kommt zu einer Verkrampfung (Tetanie) der Muskeln.

Therapie: Mg2+ - haltige Infusionen (Kontrolle der Herzfrequenz - ständig)

Süd DE: hoch Mg

Nord DE: niedrig Mg

Fruktan-mangel:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Toxine von Bakterien werden im z.B. Darm absolviert durch eine pH-Wert-Absenkung

Fruktan: Polysaccharide aus Fruktose

Hackbau:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Rudimentär; vom Hand gemacht -> vor ca. 7000 Jahren

Wanderfeldbau -> Synonym

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Landwechsel

Brache:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Regeneration: Sommergetreide -> Wintergetreide -> Brache -> usw (zyklisch)

Rotklee:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Leguminose; N-Fixieren, dadurch wird Boden reicher

Pflanzliche Produktionsleistungen:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Beruhen auf dem Gewin an Trockenmasse durch Photosyntheseund den daran sich anschließenden Stoffwechselvorgängen

Wertbestimmende Inhaltsstoffe von Futterpflanzen:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

1. Kohlenhydrate - Stärke bzw. Glukose - Zellulose

2. Fette - Beispiel: Mangel verursacht nicht glanzend, ungesund aussehende Pelz bei Pfd

3. Proteine - unterschiedliche Wertigkeit -> Soja: hoch Mais: weinger Wertvoll - Tryptophan: Essentiel AS - Der Zusatz von L-Tryptophan zu Mischfuttern ist in der Futterittel-Industrie verbreitet

4. Mineralstoffe - Klee: viel Mg und Ca - reine Graßfläche: wenig Mg und Ca

5. Vitamine - Grünfutter: hoch Konzentration von Vit. - viel Carotine (Synthese von Vit A: Begrenzte Kapazität zur Umwandlung in Vit A durch Lagerung - starke Anderüngen durch Lagerung)

6. Antinutritive Substanzen - Naturgegeben, kann negativ wirken. Phosphor-Bindung: oft Unterversorgung - Ergänzung von Mineralstoffe sollte wegen Umweltbelastung vorsichtig angewendet sein.

Energie:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Wobei Proteine ungünstig für Energieverwendung sind.

Ackerbauliche Bodennutzung - Wachstumsbegrenzende Faktoren:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Vorrat (estoque) an Wasser und Nährstoffen, Durchwurzelbarkeit (rootability) und Leitfähgkeit des Wurzelraumes (Matrix zur Verankerung, Versorgung mit Wasser, Sauerstoff und Nährstoff) für Flüssigkeit und Gase.

Böden (Boden als Grundlage des Pflanzenbaus):

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

- Mineralien + Humus (abgestorbene organische Substanz) = Bodengefüge

- Hohlraumsystem - Bodenporen

- Variable Anteile von Wasser und Luft

Boden = offenes System

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Pedosphäre -> Lithosphäre, Atmosphäre, Hydrosphäre, Mensch

Pedosphäre:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

1. Mineralische Bodensubstanz

2. org. Bodensubstanz - Humus

3. Bodenwasser

4. Bodenluft

Bodenbildende Prozesse:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

1. Verwitterung (intemperismo, weathering)

2. Stoffneubildungen

3. Humifizierung

4. Bodendurchmischung (nicht populär; teuer)

5. Vergleyung (Schichtung erkennbar)

6. Salzverlagerung

7. Verbraunung

8. Tonverlagerung - Mikronährstoffe: Ergänzung notwendig - Es handelt sich dabei um die Verlagerung von feinsten Tonmineralteilchen (<0,002mm) in tieferen Bodenhorizonte

9. Podsolierung

Bodenhorizont:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

verlaufen fast immer horizontal. Die Abfolge ist das Kriterium für die Ermittlung des vorliegenden Bodentyps

= Bodenschicht -> vertikaler Querschnitt des Bodens = Bodenprofil

Bodenart:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Korngrößenzusammensetzung des mineralischen Bodenmaterials. Von Ton bis zu Großblöcken

Bodeneigenschaften - Natürliche Faktoren:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Bodentextur, Tiefe des durchwurzelbaren Raumes, Fähigkeit zur Speicherung von Wasser und Nährstoffen, Horizontalabfolge im Profil

Bodeneienschaften - Beeinflussbare Faktoren:

 

"Einführung, Grundlagen der Kultivierung von Futterpflanzen"

Bodenstruktur (Wasser, Luft, Wärmeaushalt), Gehalte an org. Bodensubstanz, Nährstoffe, Bodenreaktionen

Extensivgrünland

Standörtlich Benachteiligte/ungünstige Futterflächen

blüten- oder Kräuterwiesen

Biotopgrünland

nicht mehr primär zur Futtergewinnung genutzt 

häufig Naturschutzflächen

 

Grünland - Gräser

 70-80% Anteil

1. Obergräser: Wiesenlieschgras

2. Untergräser: Kammgras

3. Horstgräser: Rasenschmiele

4. Ausläufergräser: Quecke

FWZ

Futterwertzahl

-1: giftig bis 8: sehr hoch

Knaulgras 

Obergras FWZ 7

Wiesenlieschgras 

Obergras FWZ 8

Luzerne

Königin der Futterpflanzen FWZ 8

mehrere Schnitte 4x Jahr

Rotklee 

Wichtige Futterpflanze, höher Futterwert FWZ 7

2-3 Schnitte im Jahr

meist gemeinsam mit Gräsern angebaut

hoher Rohproteingehalt, Fixierung von Luftstickstoff

Weißklee 

Wichtige Futterpflanze FWZ 7

Tympaniegefahr niedriger als Rotklee (Ursachen für eine Darmtympanie sind vor allem Fütterungsfehler wie mangelnder Rohfasergehalt, zu hoher Proteinanteil(junges Gras, Klee) und zu hoher Gehalt an Kohlenhydraten (Getreide und Getreideprodukte, Schokolade) in der Nahrung. Auch angewelktes, überhitztes oder überfrorenes Grünfutter und plötzliche Futterumstellungen kommen als Auslöser in Betracht. Da die glatte Muskulatur des Magen-Darm-Kanals bei Meerschweinchenartigen gering entwickelt ist und die Nahrung größtenteils durch neu aufgenommenes Futter „weitergeschoben“ wird, kann bereits eine reduzierte Nahrungsaufnahme, wie sie zum Beispiel bei Allgemeinerkrankungen oder Zahnerkrankungen auftritt, eine Darmtympanie auslösen. Schließlich können auch bakterielle Darminfektionen, Darmmykosen oder Parasiten eine Tympanie hervorrufen.

Die genannten Faktoren führen zu einer Verschiebung der natürlichen Darmflora mit Zunahme gasbildender Bakterien und Fehlgärung. Aus der Darmtympanie kann sich bei Überwucherung mit pathogenen Bakterien eine Enterotoxämie entwickeln, bei der von den Bakterien gebildete Enterotoxine in das Blut übergehen.)

 

Gülleflora

Stickstofftolerante Plfanzenarten (Zeigerarten)

 

Étudier