Botanik

Botanik Vorlesung Uni DuE

Botanik Vorlesung Uni DuE


Nadine B_
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Botanik für Universitätsstudenten. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Pflanzenzellen, einschließlich Zellorganellen wie Plastiden und Mitochondrien, sowie spezifische Gewebe wie Xylem und Phloem. Die Karteikarten erläutern auch Phänomene wie Tropismen und Nastien, die für das Wachstum und die Bewegung von Pflanzen entscheidend sind. Sie sind besonders nützlich für Biologiestudenten, die sich auf pflanzliche Physiologie und Morphologie spezialisieren, da sie detaillierte Erklärungen und Vergleiche bieten, die für das Verständnis der komplexen Prozesse in Pflanzen essenziell sind.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
02.03.2013 / 11.02.2026

Cartes-fiches

Erläutere Blattmetamorphosen und nenne 3 Blattmetamorphosen mit ihrer Funktion.

Umwandlungen des Blattes, um eine unterschiedliche Funktion für die Pflanze zu erfüllen

Phyllodien:

  • Z.B. Akazie
  • Verbreiteter Blattstiel, der wie ein Blatt aussieht & Photosynthese betreibt
  • Verminderte/ reduzierte Blattlamina
Knospenschuppen:
  • Schutz vor Kälte & Hitze
  • Schutz der Meristeme: fallen zu best. Zeitpunkt ab & Spross kann sich weiterentwickeln

Blattdornen:

  • Kakteen
  • Leitbündel werden zu Fraßschutz
  • Stark reduzierte Lamina
  • Verhärtung der inneren Leitbündel
Blattranken:
  • Z.B. Erbse
  • Keine Blattspreite
  • Endfieder zum Festhalten
Zwiebeln:
  • Allium cepa
  • Oberblätter sind abgestorben
  • Unterblätter fleischig verdickt (Entstehen aus Niederblättern)
  • Speicherorgan (Spross gestaucht & Überdauerungsfunktion)
Blattsukkulenz:
  • Lebende Steine
  • Wasserspeicher
  • Photosynthese im Boden (Licht wird durch überirdische Blattbereiche in den Boden geleitet)
Insektivore Pflanzen:
  • Venusfliegenfalle
  • Blätter zu Tierfangorganen umgebildet

Nenne die drei Gruppen der Archaeplastiden

Gemeinsames Zeichen: primäre Endosymbiose

  • Chlorophyta (Grünalgen)
  • Rhodophyta (Rotalgen)
  • Glaucophyta

Erläutere den Gravitropismus.

Durch Schwerkraft ausgelöste Orientierungsbewegung & Wachstumsreaktion von Pflanzen oder Zellen

  • Z.B. Bäume an Hängen

Funktion:

  • Wurzel wächst in Boden
  • Spross wächst dem Sonnenlicht entgegen

Keimling liegt flach auf der Seite

  • Spross richtet sich auf & Wurzel wächst nach unten
  • Positiv: Wachstum der Wurzel
  • Negativ: Wachstum des Sprosses

Reizaufnahme der Rezeptoren in der Kalyptra

  • Schwerkraftrezeptoren sind Amyloplasten
  • Wenn Spitze abgeschnitten: horizontales Wachstum der Wurzel

Welche Stoffe werden im Xylem und im Phloem transportiert?

Xylem: Wasser und gelöste Nährstoffe

Phloem: Saccharose und Makromoleküle (AS)

Wie ist das Verhältnis von Siebröhren und Geleitzellen im Verlauf des Phloems (vom Bildungsort bis zum Verbrauchsort)?

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Definiere Nastie!

Induzierte (aitionome) Bewegungsvorgänge

  • Reagieren auf äußeren Reiz

Ungerichtet

  • Durch Anatomie Bewegungsapparates & Turgorveränderung vorgegeben

Reversibel   Viele (nicht alle) Nastien sind Turgorbewegungen  

Rasch einmalig oder oszillatorische Bewegung (Pflanzen folgen Tag-Nacht-Rhythmus)  

Bsp.: Chemonastie, Seismonastie (Bewegung), Nyctinastie, Photonastie  

Bsp.: Mimosa pudica

 

Wo liegen die Rezeptoren für den Gravitropismus?

Rezeptoren für die Reizaufnahme sind in der Kalyptra zu finden

  • Sind eigentlich Amyloplasten

Erläutere 3 Wege, wie sich Chloroplasten entwickeln können.

  1. Bei Dunkelheit entwickelt sich Etioplast; bei Licht zu Chloroplast weiterentwickelt
  2. Direkte Entwicklung bei Licht
  3. Umwandlung während Individualentwicklung
  • Leukoplast in Chloroplast bei Licht (Kartoffel)
  • Chromoplast bei Licht (Möhre)

Welche Form der Leitbündel findet man bei Zea mays?

In welchen Organismen kommt Chlorophyll b vor?

  • Chlorophyta (Grünalgen, die zu Archaeoplastiden gehören)
  • Alle eukaryontischen Landpflanzen

Alle anderen Algen besitzen Chlorophyll a oder andere Chlorophylle, z.B. Phaeoplasten noch Chlorophyll c

Wo findet die Transpiration statt?

An den Menisci der Mesophyllzellen und nicht an den Stomata

Welche Funktion hat die Cuticula?

Erläutere den Aufbau eines bifazialen Laubblattes.

Obere Epidermis mit Cuticula

Palisadenparenchym: dicht gepackt und viele Chloroplasten

  • Funktion: Photosynthese

Schwammparenchym: locker gepackt mit vielen Interzellularen

  • Funktion: Gasaustausch bei der Photosynthese
  • Xylem und Phloem

Untere Epidermis mit Cuticula und Stomatas.

Was sind Idioblasten?

Idioblasten: Zellen, die durch Form & Funktion vom ansonsten einheitlichem Gewebe abweichend sind

Bsp.: Stomata

Nenne Unterschiede zwischen Chloroplasten und Chromoplasten.

Chloroplast: Chlorophyll und Carotinoide als Pigmente

  • In allen grünen Pflanzenorganen
  • Funktion: Photosynthese

Chromoplast: nur Carotinoide

  • In Blüten und Früchten
  • Funktion: Tieranlockung

Erläutere den Aufbau des Periderms.

  • Funktionelle äußere Schutzschicht
  • Epidermis wird zu klein, da Phloemelemente nach außen geschoben werden
  • Zellen unter Epidermis wieder teilungsfähig
  • Besteht aus Phelloderm, Phellogen (Korkkambium) & Phellem (Korkzellen)
  • Plattenkollenchym
  • Sekundärwand: Suberin & Wachsen
  • Zellen regelmäßig angeordnet (3-6 Reihen)
  • Hydrophob
  • Sterben nach Ausdifferenzierung ab & luftgefüllt
    • Undurchlässig für Wasser & Gase

Nenne die Omega-3-Fettsäuren und die Anzahl ihrer C-Atome und Doppelbindungen!


  • Eicosapentaensäure (EPA)
    • 20 C und 5 Doppelbindungen
  • Docosahexaensäure (DHA)
    • 22 C und 6 Doppelbindungen
  • a(alpha) – Linolensäure (ALA)
    • 18 C und 3 Doppelbindungen

Welche Kräfte sind für den Transport im Xylem verantwortlich?

Kohäsion

  • Im Grenzbereich zw. Flüssigkeit- und Dampfphase stehen die Molekühle unter einer zum Flüssigkeitsinneren hin gerichteten Kraft (Oberflächenspannung).

Adhäsion

  • Ist die Anziehungskraft zwischen den Molekülen des Wassers und der festen Phase.

Nenne jeweils ein Beispiel für...

sommergrüner Nadelbaum: Lärche

blaue Petales:Enzian

Blattranken: Erbse, Bohne

Rhizom: Maiglöckchen

tertiäre Endodermis: Mais

Definiere...

Apoplast

  • Gesamtheit aller extrazellulären Räume, die in der Pflanze ein Kontinuum bilden

Endodermis

  • Abschlussgewebe in der Wurzel, welches für den Transport von Stoffen entscheidend ist

Palisadenparenchym

  • Mesophyllgewebe in Blättern, welches nur wenige Interzellularen besitzt und Photosynthese betreibt

Plasmolyse

  • Einbringen einer Zelle in eine hypertonische Lösung, wodurch Wasser aus der Zelle diffundiert, um einen Konzentrationsausgleich zu erzielen

Lenticellen

  • Lockeres Füllgewebe, welches beim sek. Dickenwachstum unterhalb der Stomata entsteht; sorgt für den Gasaustausch

Leukoplast

  • Farbloser Plastid, der Stärke speichert

Welche Formen von Lipiden gibt es und welche Funktion erfüllen diese?

Triglyceride

  • Speicherlipide
  • Kohlenstoff gespeichert

Diglyceride

  • Strukturlipide: Bestandteil von Biomembranen

Wie geschieht die Aufnahme von Kalium in der Wurzel?

H+ wird unter Energieverbrauch aus der Wurzel herausgeschleust und bindet an Tonmineralien

Tonmineralien geben Kalium frei, welches zu der Endodermis transportiert wird und spätestens dort in den Symplasten übertritt

ATP wird von den Amyloplasten bereitgestellt/span>

Beschreibe den Parasitismus bei Pflanzen!

Fast nur Ektoparasiten

Hemiparasiten

  • Grüne Pflanzen
    • Photo-autotroph
  • Beziehen Wasser und Nährstoffe vom Wirt
  • Bsp.: Viscum (Mistel)
  • Rhinantus (Klappertopf)

Holoparasiten

  • Bleich, da keine Chloroplasten
  • Fichtenspargel (Pilz mit Ficht)
  • Kleeseide: Xylem & Phloem angezapft (organische Nährstoffe werden entzogen)

Erläutere den Tropismus!

Induzierte (aitionome) Bewegung

  • Reiz von außen

Gerichtet

  • Durch differentielles Flankenwachstum
  • Positiv: zum Reiz hin
  • Negativ: vom Reiz weg

Irreversibel

Photo- und Gravitropismus

Nenne 5 Zellorganellen und ihre Funktion!

Zellkern (Nucleus, Karyon)

  • Aufgabe: Regulation/Steuerung der Zelle
  • Träger des Genoms

Ribosom

  • Proteinbiosynthese

Golgi-Apparat/ Dictyosom

  • Bildung und Abschnürung Golgi-Vesikel -> Exocytose

Mitochondrien

  • Aufgabe: Energiebereitstellung bei der Zellatmung -> ATPase

Vakuole

  • Abbau Makromoleküle & Wiederverwertung
  • Turgor

Beschreibe die Unterschiede zwischen Siebröhren und Siebzellen!

Neben jedem Siebröhrenglied befindet sich Geleitzelle Zellen durch Siebplatten mit Siebporen getrennt

  • Kallose (Zuckerpolymer) aufgelagert, die Poren verschließen kann

Geleitzellen entstehen durch inäquale Teilung der Siebröhrenmutterzellen

  • Durch Tüpfel mit Siebröhren verbunden
  • Mitochondrien -> Energie an Siebröhren

Siebzellen durch Siebfelder getrennt

  • Kallose

Scheinbarer Zellkern Normale Anzahl von Mitochondrien Strasburger-Zellen entstehen aus Kambium

Étudier