Botanik

1. Stunde

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C. H.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Bodenbearbeitung und Düngung im universitären Kontext. Sie konzentrieren sich auf die Funktionen des Bodens, die Bodenfruchtbarkeit und die verschiedenen Aspekte der Düngung, einschließlich der Zufuhr von Stickstoff und anderen Nährstoffen. Die Karteikarten erklären auch die Konservierung von Futtermitteln und die Bedeutung der Bodenstruktur für die Landwirtschaft. Landwirte und Studierende der Agrarwissenschaften profitieren von diesen Lernkarten, da sie praktische Einblicke in die Verbesserung der Bodenqualität und die effiziente Nutzung von Düngemitteln bieten.
Karten
13
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.05.2015 / 17.03.2017

Lernkarten

Woraus besteht die organische Bodensubstanz?

Aus Humus 90% -> Streustoffe (Nährhumus), Huminstoffe (Dauerhummus)

und aus Biomasse 10%-> Pflanzenwurzeln, Bodenflora, Bodenfauna

Was versteht man unter Bodenfruchtbarkeit? Nennen Sie deren Funktionen.

Wirkungsanteil des Bodens an der Ertragsbildung (formacao de rendimento)

1. Physiologische Funktion: Vermittlung von Wasser, Luft, u.a.

2. Phytosanitäre Funktion: Gehalt an Schaderregern, u.a.

3. Technologische Funktion: Bearbeitbarkeit, Düngung, u.a.

Was kann auf die Bodenfruchtbarkeit negativ wirken?

Unzureichende Düngung, Bodenerosion, Kontamination durch Schadstoffe, u.a.

Was versteht man unter Lehm?

Eine Mischung aus Sand, Schluff (Lodo) und Ton.

Geben Sie drei Bodentypen an:

1. Schwarzerde: sehr fruchtbar und gut für die Landwirtschaft geeignet

2. Braunerde: meist bei einem gemäßigt-humiden Laubwald-Klima

3. Bleicherde: gemäßigt-humide Klimate, intensive Durchfeuchtung

Welche Anteil von org. und anorg. Stickstoff gibt es in der Ackerkrume (A-Horizont)?

>95% org. Stickstoff <5% anorg. Stickstoff

Was ist Düngung? Wofür wird Düngung verwendet?

Düngung: Zufuhr von Pflanzennährelementen zum Ausgleich von Entzügen

Düngemittel: Zufuhr in organischer und/oder mineralischer Form

Düngung wird für z.B. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit verwendet. Voraussetzungen:

1. grundlegende Aspekte des Bodens und seiner Bedeutung kennen

2. wissen welche naturgeographischen Faktoren für den Futterbau wichtig sind

3. die wesentliches Aspekte der Bearbeitung kennen

Arbeitschritte beim Anbau von Futterpflanzen:

1. Bodenbearbeitung

2. Pflegearbeiten

3. Ernte

4. Transport

und je nach Futterart: Lagerung, Konservierung, Verfüttern

Das Ziel von Bodenbearbeitung:

Schaffung eines erwünschten Bodenstrukturzustandes

-> Lockerung des Bodens, Wenden (Durchlüftung des Bodens), Mischen, u.a.

Konservierung: Wasserreiche Futtermittel >14% Feuchte->

Sofort verfuttern oder durch Konservierung Verderbprozess verhindern

- Inaktivierung futtermitteleigener Enzyme

- Unterbindung des anaeroben und aeroben unerwünschten mikrobiellen Stoffabbaus

Silierung und Heu:

Silierung: Gärfutter

Heu: Trocknung

Silierung:

Futter unter Luftabschluss (anaerob)

niedriger pH-Wert (um pH 4) = lagerstabil (Tempo de prateleira)

Erwünschter Prozesse: Milchsäuregärung

Unerwünschter Prozesse: Fehlgärung (anaerob) - Buttersäuregärung, Essigsäurebildung, Proteinzersetzung  - Schimmelbindung (aerob)

Heu:

Heute besonders für Pferd üblich, Rinder abnehmende Bedeutung

Lange Dauer: ca. 3 - 4 Tage

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