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Lernende 18 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 05.01.2013 / 24.04.2021
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Mull

(Humusform)

  • bildet sich unter Nährstoffreichen Bedingungen
  • Streu wird innerhalb eines Jahres abgebaut und rasch humifiziert
  • hat einen erdigen Geruch
  • mächtiger Ah Horizont, meist sehr unscharf getrennt vom darunter liegenden B Horizont
  • viele Regenwürmer
  • Laubvegetation sowie Acker und Wiesen

 

  • gut abbaubare Streu
  • günstige Nährstoffverhältnisse
  • hohe biologische Aktivität
  • wühlende Bodentiere (z.B. Regenwürmer)
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Moder

(Humusform)

  • bildet sich auf Nährstoffarmen Böden
  • Kühlfeuchtes Klima
  • meist alle Auflagehorizonte Vorhanden
  1. Streuhorizont L
  2. Fermentierungshorizont Of
  3. Humifizierungshorizont Oh
  4. Oberbodenhorizont Ah
  5. Unterbodenhorizont B
  6. Ausgangsgestein C
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Rohhumus

(Humusform)

  • bildet sich unter Nährstoffarmen, sauren, kühlfeuchten Bedingungen
  • schwer abbaubare Streu
  • Auflage horizonte dominieren
  • Oberhorizont Ah sehr klein ausgebildet
  • Vorkommen in Nadelwälder
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Positive Auswirkungen Organischer Substanzen im Boden

  • Wasserspeicher
  • Luft - Wasserhaushalt für die Durchwurzelung
  • Durch die Dunkle Farbe erwärmt sich der Boden scneller
  • Zwischenspeicher für Nährstoffe (S,N,P)
  • Gute Kationenaustauschbarkeit (verbessert die Nährstoffspeicherung)
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Physikalische Verwitterung

Mechanische zerkleinerung = Oberflächenvergrösserung

(was die chemische Verwitterung begünstigt)

  • Temperatursprengung
  • Eissprengung
  • Salzsprengung
  • Hydration (eindringendes Wasser führt zu Quellung von Tonsteinen und Auflösen von Salzsteinen)
  • Pflanzenwurzeln
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Chemische Verwitterung

  • Auflösen durch Hydration, Protolyse der Carbonate und Silikate
  • Oxidation und Komplexierung (Auflösen von Mineralien durch Säuren)

Die chemische Verwitterung schreitet nur dann fort, wenn die Lösungsprodukte laufend abtransportiert werden, wenn also ein Nettowassertransport in die Tiefe stattfindet. Humides Klima begünstigt chemische Verwitterung. Wichtige Agenzien sind Wasser und seine dissoziierte Spezies, Sauerstoff und organische und anorganische Säuren.

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Verbraunung

Protolyse von Silikate, Dieser Prozess ist nur bei pH<7 (d.h. auf kalkfreien oder entkalkten Böden) von Bedeutung, H+ greifen die Silikatstrukturen an und verwittern diese, dabei erden Mg, Ca, K, Na, Fe(II), Mn und andere Elemente freigesetzt, Fe(II) oxidiert und fällt aus braunes Fe-Hydroxid aus

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Verlehmung

Protolyse von Carbonaten, Carbonate werden aufgelöst und ausgewaschen, der Boden entkalkt, (vgl. Entcarbonatisierung) dieser Prozess stabilisiert den Boden-pH im neutralen bis alkalischen Bereich. Verwitterung der primären Silikate aus der Sand- und Schlufffraktion, Entstehung sekundärer Tonmineralien => Anstieg des Tonanteils, Geht oft einher mit der Verbraunung, Geschieht verstärkt nach der Entcarbonatisierung und der damit verbundenen Bodenversauerung