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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 05.01.2013 / 24.04.2021
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Welches sind die fünf Bodenbildungsfaktoren?

  1. Ausgangsgestein oder Muttergestein
  2.  Klima
  3.  Organismen (Bodenorganismen, Tiere, Pflanzen, Mensch)
  4.  Relief
  5.  Zeit
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5 Funktionen eines Bodens?

  1. Lebensraum
  2. Produktionsmedium
  3. Puffer
  4. Speicher
  5. Filter
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Anisotropie

unterschiedliche physikalische Eigenschaften in unterschiedlicher Richtung, aber immer gleiche Eigenschaften in gleicher Richtung (Richtungsabhängig)

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Amorphe

Substanzen zeigen Isometrie= gleiche Eigenschaften in allen Richtungen.

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Hapitus

Winkelkonstanz,

das Aussehen der Kristalle (der Habitus) kann sehr unterschiedlich sein bei gleicher Zusammensetzung und Struktur. Die Winkel zwischen den Kristallflächen sind jedoch stets gleich (Winkelkonstanz).

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Polymorphie

bei gleicher chemischer Zusammensetzung sind verschiedene Strukturen möglich. Welche Struktur vorliegt hängt in der Regel von der Temperatur und dem Druck ab

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Isometrie

Verschiedene chemische Zusammensetzung bei gleicher Struktur. Elemente mit etwa gleich grossen Ionenradien können dadurch ausgetauscht werden. (Na-Feldspate =Austausch der Na durch K)

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Silikate

 Si. Al, O und H. und kommt zu 91.6% des Volumens in der Erdkruste vor

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Carbonate

Ca, Mg, C und O

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Oxide/Hydroxide

Fe, O und H. Die oberste Erdkruste besteht aus über 70% aus Sauerstoff und Silizium.

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Unterteilung Feinerde (kleiner als 2mm im Durchmesser)

  • Sand                                      
  • Schluff
  • Ton
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Unterteilung Skeletts (grösser als 2mm im Durchmesser)

  1. Kies
  2. Steine
  3. Blöcke
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  Eigenschaften der Tonminerale

  • die kleinen, plättchenförmige Partikel haben eine grosse spezifische Oberfläche.
  • haben sie eine permanente negative Ladung oder zumindest eine negativ geladene Oberfläche (siehe isomorpher Ersatz).
  • sind sie in der Lage, Kationen austauschbar zu binden und so Pflanzennährstoffe zwischen zu speichern.
  • Einige Tonminerale quellen und schrumpfen stark, wenn sie befeuchtet werden oder austrocknen.
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Der Boden besteht aus?

25% Luft, 23% Wasser, 45% mineralische Substanzen und 7% organische Substanzen. Diese 7% organische Substanzen bestehen ihrerseits aus 85% Humus, 9% lebende Wurzeln und 6% Edaphon (Bodenleben).

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Biomasse

Lebende Organismen und Pflanzenwurzeln, sowie abgestorbene pflanzliche und tierischen Stoffe und deren organische Umwandlungsprodukte

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Organische Bodensubstanz, Humus

Gesamtheit der toten organischen Substanzen und deren organische Umwandlungsprodukte

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Streu - Streustoffe

abgestorbenes organisches Material mit sichtbarer Gewebestruktur. Noch nicht stark abgebaut. wie Blätter und Nadeln

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Mineralisierung

Vollständiger mikrobieller Abbau zu anorganischen Substanzen, dabei auch Freisetzung der in organischen Stoffen enthaltenen Pflanzennährelemente.

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OL Streuhorizont

Wenig abgebaute Pflanzenteile

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OF Fermentierungshorizont

Stark zersetzte Streu

  • viele Pilzhypen
  • modriger Geruch
  • Kot von Bodentieren
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Oh Humifizierungshorizont

Vollständig humifiziertes Material

  • shcwarz Braun gefärbt
  • kein Pflanzengewebe mehr sichtbar
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Ah

Humoser Oberhorizont

  • auf Landwirtschaftlichen Flächen meist als Pflugschicht ausgebildet
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T Torf

Organischer Torf Horizont

  • gebildet unter ganzjähriger Wassersättigung
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Ursachen eines gehemmtens Abbaus Organischer Substanzen

  • Kälte
  • extreme Trockenheit
  • Nährstoffarmut
  • saure Verhältnisse
  • Sauerstoffmangel
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Mull

(Humusform)

  • bildet sich unter Nährstoffreichen Bedingungen
  • Streu wird innerhalb eines Jahres abgebaut und rasch humifiziert
  • hat einen erdigen Geruch
  • mächtiger Ah Horizont, meist sehr unscharf getrennt vom darunter liegenden B Horizont
  • viele Regenwürmer
  • Laubvegetation sowie Acker und Wiesen

 

  • gut abbaubare Streu
  • günstige Nährstoffverhältnisse
  • hohe biologische Aktivität
  • wühlende Bodentiere (z.B. Regenwürmer)
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Moder

(Humusform)

  • bildet sich auf Nährstoffarmen Böden
  • Kühlfeuchtes Klima
  • meist alle Auflagehorizonte Vorhanden
  1. Streuhorizont L
  2. Fermentierungshorizont Of
  3. Humifizierungshorizont Oh
  4. Oberbodenhorizont Ah
  5. Unterbodenhorizont B
  6. Ausgangsgestein C
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Rohhumus

(Humusform)

  • bildet sich unter Nährstoffarmen, sauren, kühlfeuchten Bedingungen
  • schwer abbaubare Streu
  • Auflage horizonte dominieren
  • Oberhorizont Ah sehr klein ausgebildet
  • Vorkommen in Nadelwälder
  •  
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Positive Auswirkungen Organischer Substanzen im Boden

  • Wasserspeicher
  • Luft - Wasserhaushalt für die Durchwurzelung
  • Durch die Dunkle Farbe erwärmt sich der Boden scneller
  • Zwischenspeicher für Nährstoffe (S,N,P)
  • Gute Kationenaustauschbarkeit (verbessert die Nährstoffspeicherung)
  •  
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Physikalische Verwitterung

Mechanische zerkleinerung = Oberflächenvergrösserung

(was die chemische Verwitterung begünstigt)

  • Temperatursprengung
  • Eissprengung
  • Salzsprengung
  • Hydration (eindringendes Wasser führt zu Quellung von Tonsteinen und Auflösen von Salzsteinen)
  • Pflanzenwurzeln
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Chemische Verwitterung

  • Auflösen durch Hydration, Protolyse der Carbonate und Silikate
  • Oxidation und Komplexierung (Auflösen von Mineralien durch Säuren)

Die chemische Verwitterung schreitet nur dann fort, wenn die Lösungsprodukte laufend abtransportiert werden, wenn also ein Nettowassertransport in die Tiefe stattfindet. Humides Klima begünstigt chemische Verwitterung. Wichtige Agenzien sind Wasser und seine dissoziierte Spezies, Sauerstoff und organische und anorganische Säuren.