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L. F.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Überblick über die verschiedenen Aspekte des Bodens, einschließlich seiner Bildung, Schichten und Degradation. Sie behandeln Themen wie Verwitterung, Bodenprofil, Nährstoffe und die Rolle von Pflanzen und Tieren im Bodenökosystem. Ideal für Grundschüler, die die Grundlagen der Naturkunde verstehen möchten, vermitteln die Karten ein umfassendes Verständnis der Bodenstruktur und -funktionen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Créé / Mis à jour
17.08.2016 / 12.01.2021

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Bodenfunktion Nährstoffquelle.

Pflanzen beziehen Wasser und Mineralstoffe aus dem Boden.

=> Pflanzen sind die Nahrungsgrundlage für Tiere.

=> Die Lebensmittel der Menschen stammen direkt oder indirekt aus dem Boden.

Was ist Boden?

Boden ist die oberste, etwas 0.5 bis 2 Meter dicke belebte Verwitterungsschicht der Erdrinde. Er besteht aus Minalien, Wasser, Luft, organische Substanzen und Kohlenstoff.

Bodenfunktion Lebensraum.

Es ist ein Lebensraum für viele Lebewesen. Wie zBp Bodentiere, Pilze, Bakterien... .

Bodenfunktion Wasserspeicher.

Versickerndes Regenwasser sammelt sich als Grundwasser in wasserundurchlässigen Schichten.

Dieses kann im Boden aufsteigen und Pflanzen versorgen.

Bodenfunktion Kohlenstoffspeicher.

Böden binden vor allem in der Humusschicht grosse Mengen Kohlenstoff. Diese entstammen aus Tier und Pflanzenreste.

Bodenfunktion Schadstofffilter.

Schadstoffe, die durch den Regen in den Boden gelangen, werden dort gebunden und unschädlich gemacht.

Bodenfunktion Rohstofflagerstätte.

Der Boden enthält viele wertvolle Stoffe für die Menschen, wie Eisen und Mineralien.

Bodenfunktion Natur und Kulturarchiv.

Boden konserviert Monumente oder Gesteine von früheren Zeit.

Bodenfunktion Nutzfläche.

Der Boden bietet dem Mensch Flächen zum Errichten von Häusern, Industriegebieten und Ackerbauflächen.

Wie heissen die vier Bodenschichten?

Sie heissen Humusschicht, Mineralboden, Gesteinsboden und Ausgangsgestein.

Welche sind die Funktionen des Bodens?

Es sind 8 Bodenfunktionen:

1. Nährstoffquelle   2. Lebensraum   3. Wasserspeicher   4. Kohlenstoffspeicher  5. Schadstofffilter  6. Rohstofflagerstätte

7. Natur und Kulturarchiv  8. Nutzfläche   .

Was ist die Humusschicht?

1. Humusschicht ist die erste Bodenschicht.

2. Die Humusschicht trägt und ernährt Pflanzen.

3. In der Humusschicht werden Tier- und Pflanzenreste durch Mikroorganismen abgebaut. Dabei werden Nährstoffe freigesetzt.

Was ist der Mineralboden ?

1. Der Mineralboden ist die zweite Bodenschicht, auch A-Horizont genannt.

2. Er besteht aus Ton, Sand und Lehm.

3. Funktion : Minerale und organische Stoffe gelangen aus der Humusschicht in diese Schicht.

Was ist der Gesteinsboden ?

1.Der Gesteinsboden ist die dritte Schicht, auch B-Horizont gennant.

2. Er besteht aus Kies und Steinen.

3. Er nimmt Mineralien und Nährstoffe aus den oberen Schichten auf.

 

Was ist das Ausgangsgestein ?

1. Er ist die letzte und vierte Bodenschicht, auch C-Horizont gennant.

2. Er ist ein felsiger Untergrund und von ihm geht die Bodenbildung aus.

3. Das Felsgestein verwittert unterirdisch durch Frostsprengung, dabei werden Minerale freigesetzt.

Was nennt man Bodenprofil ?

Die Abfolge und Stärke der Bodenhorizonte nennt man Bodenprofil.

Was nennt man Pedosphäre?

Die Gesamtheit aller Böden auf der Erde ist die Pedosphäre. Die Pedosphäre liegt als Deckschicht auf der Lithosphäre und wird durch Material von der Biosphäre gebildet.

Was ist Grundwasser?

Grundwasser ist Wasser unterhalb der Erdoberfläche, das durch Versickern von Niederschlägen in wasserundurchlässigen Schichten  gelangt.

Was sind die Eigenschaften des Sandbodens?

1. Der Sandboden setzt der Luft, dem Wasser und den Wurzeln wenig Widerstand entgegen. 

2. Der Sandboden ist körnig, trocken und arm an Mineralsalzen.

Was sind die Eigenschaften des Lehmbodens?

1. Auf ihm gedeihen viele Pflanzen.

2. Er enthält feine Bodenteilchen und Sandkörner.

3. Er ist eine Mittelstellung zwischen Ton und Sand.

Was sind die Eigenschaften des Tonsbodens?

1. Der Tonboden ist feucht und reich an Mineralsalzen.

2. Er besteht aus feinen Bodenteilchen.

3. Er erwärmt sich langsam und lässt wenig Luft durch den Wurzeln.

4. Beim Austrocknen werden sie rissig.

 

Was sind die Faktoren der Bodenbildung?

1. Der erste Faktor ist das Klima. Dazu gehörten Niederschlag, Bodentemperatur und Sonneneinstrahlung.

2. Der zweite Faktor sind Pflanzen und Tiere, die auf und im Boden leben und sterben. Sie sorgen für Nährstoffe im Boden.

 

Wie funktioniert die Bodenbildung?

1.Das Landschaftsrelief beeinflusst, wie schnell Gestein zerstezt und abgetragen wird.

2.Schliesslich entscheidet das Ausgangsmaterial, auf dem der Boden wächst, wie sich ein Boden entwickelt.

 

 

Was ist eine Verwitterung (1) und wozu dient die(2) ?

1. Verwitterung ist die Umwandlung oder Zerstörung von Mineralien und Gesteinen an der Erdoberfläche. Es gibt physikalische und chemische Prozesse der Verwitterung, die durch den Menschen und Tieren verstärkt werden.

2. Jede Bodenbildung beginnt mit der Verwitterung des Ausgangsgesteins.

Was sind die zwei physikalischen Verwitterungen?

Die Temperaturverwitterung und die Frostsprengung.

Wie funktioniert die Temperaturverwitterung?

1.Aufgrund von Temperaturschwankungen verändern Minerale ihr Volumen.

2.Durch die daraus entstandenen Spannungen bröckeln kleine Gesteinsstücke ab.

Wie funktioniert die Frostsprengung?

1. Bei der Frostsprengung füllen sich Risse im Gestein mit Wasser.

2. Im Winter gefriert das Wasser und dehnt sich aus.

3. Durch den Druck bricht der Stein.

Was sind die zwei chemischen Verwitterungen?

1. Die Lösungsverwitterung und 2. die Kohlensäureverwitterung.

Wie funktioniert die Lösungsverwitterung?

Wasser löst Salz aus dem Salzgestein, bis das salzfrei Restgestein zerfällt.

Wie funktioniert die Kohlensäureverwitterung?

1. Kohlendioxid löst sich im Regenwasser.

2. Dabei bildet sich Kohlensäure.

3.Die Kohlensäure wandelt wasserunlösliches Kalkgestein in lösliches Calciumhydrogencarbonat, das dann ausgeschwemmt wird.

Wie funktioniert die biogene Verwitterung?

1.Pflanzen treiben ihre Wurzeln in kleine Spalten des Gesteins und brechen es auf.

oder

2.Humus enthält grosse Mengen an Huminsäuren, welche das Gestein weiter verwittern lassen.

Was versteht man unter Bodenflora?

1.Im Boden leben viele verschiedene pflanzliche Organismen wie Pilze, Algen und Bakterien.

2.Sie verarbeiten abgestorbenes, organisches Material zu Humus.

Was versteht man unter Bodenfauna?

1.Unter Bodenfauna versteht man, dass der Boden auch ein Lebensraum für viele Tiere, Regenwürmer, Springschwänze und Insekten ist.

2.Sie durchpflügen und belüften den Boden. Zudem helfen sie dem Boden organische Abfälle abzubauen.

Was sind die 6 Schritten vom verwitterten Gestein zum Boden?

1. Der ständige Wechsel von Hitze und Kälte, von Regen und Frost sprengt Felsen in kleinere Gesteinsbrocken.

2. Wind, Temperaturwechsel und Niederschläge verwittern Gestein langsam zu Minearalboden. Sand, Schluff, Ton und Lehm entstehen.

3. Erste Bodenorganismen wie Pilze und Flechten wachsen. Diese Organismen lösen über viele tausend Jahre Minerale und Nährstoffe aus dem Gestein. Dies erlaubt die Ansiedlung erster Pflanzen.

4. Erste Bodentiere treten hinzu und erschliessen zusammen mit den Pflanzen immer mehr Nährstoffe aus dem steinigen Boden.

5. Aus abgestorbenen und verrotteten Pflanzen und Tieren bildet sich langsam Humus.

6. So entsteht allmählich der Boden mit seinen charakteristischen Horizonten.

Nenne alle chemische Degradationen.

Nährstoffverlust, Fruchtwechsel, Bodenvergiftung und überdungung.

Nenne alle physikalische Degradationen.

Bodenerosion, überweidung, Bodenverdichtung und Bodenversieglung.

Was eine Ursache für eine Degradation?

Klimaveränderung wie Temperaturanstieg oder ausbleibender Regen.

Nenne alle drei Blattfrassen.

Fensterfrass, Lochfrass und Skelettfrass

Was ist der Zusammenhang zwischen den pH-Wert und dem Kalk Gehalt des Bodens.

1. Mit dem Pehameter misst man den PH-Wert eines Bodens.

- Wenn der pH-Wert zwischen 0 - 6 liegt sagt man der Boden ist sauer z. B. Moorboden
- Wenn der pH-Wert bei 7 liegt sagt man der Boden ist neutral z.B. Lehmboden

- Wenn der pH-Wert zwischen 8-10 liegt sagt man der Boden ist alkalisch z.B. Kalkboden

2. Der neutrale pH-Wert leigt bei 7. Je sauer der Boden ist, umso kleiner ist der Wert. Steigt er über hinaus, so reagiert der Boden alkalisch.

3.. Je mehr eine Bodenprobe bei Zugabe von Salzsäure aufschäumt, umso grösser ist der Kalkgehalt. Kalkhaltige Böden sind neutral bis alkalisch.

4.. Desto grösser der Kalkgehalt, desto grösser der pH-Wert.

 

Was ist eine Boden Degradation?

Eine Verschlechterung der Bodenqualität.

Étudier