Km.


S. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Immunologie und Hämatologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Zellen, Antikörper, Rezeptoren und verschiedene diagnostische Tests, darunter Immunfixation, Agglutination und Coombs-Tests. Besonders fokussiert sind die Karteikarten auf die Funktion und Bedeutung von Leukozyten, NK-Zellen, MHC und Komplementfaktoren. Medizinstudenten und Fachkräfte profitieren von diesem Set, um ihr Verständnis der Blut- und Abwehrmechanismen zu vertiefen und diagnostische Verfahren zu meistern.
Karten
68
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
20.05.2015 / 31.01.2018

Lernkarten

Was ist ein Epitiop?

Den Bereich, an den ein AK an ein AG bindet. 

-> auf dem Antigen 

Was ist ein Hapten + Carrier 

Hapten:  (chemisch)

Bereich am AG an dem der AK bindet, wenn dieses allein , ohne Carrier keine Immunantwort auslöst.

das Protein, an dem sich ein Hapten befindet bildet dem Carrier

Was ist die Funktion des Carriers ?

-> Bindungsort der T Zelle zur T Zellhilfe und damit zur AK Bildung 

Def. Agglutination

Ausfällung korpuskulärer Teilchen

Def. Präzipitation

Ausfällung löslicher Teilchen 

Beispiele für eine Agglutination

1. Sertotypieserung von Salmonellen

2.  Nachweis von E.coli-Serovaren

3. Nachweis von Membran AG an Zellen 

Outcherlony Technik

AK und AG diffundieren aus gegenüberliegenden Ausstanzungen im Gel kreisförmig aufeinander zu.

-> das Äquivalenzbereich bzw. das Präzipitat bildet eine gerade Linie 

 

 

Verwendung der Ouchterlony Technik

Diagnostik von Autoantikörpern und Typ III Allergien

Vorteil: Erkennung von identische bzw. teilidentischen AK 

-> AK aus dem Patienten 

Ergebnisse im Outcherlony Test: 

1. spezifische Präzipitationsbande 

2.  bogenförmiger Übergang

3. bogenförmiger Übergang + Sporn 

4. Kreuzende Banden -> " gekreuzte Schwerter Doppelsporn " 

1. in den Löchern befinden sich passende AG und AK 

2. Bogenförmiger Übergang: in den beiden Löchern befindet sich das selbe Antigen in gleich Konzentration

3. Sporn: Teilidentität Bildung , das andere Antigen liegt in anderer Konzentration vor 

4.  Es liegt keine Identität vor 

Immunelektropherese 

Auftrennung von Serumproteinen einer Patientenprobe und eines Normalerums 

Nach Auftrennung der Proteine wird parallel in einer Rinne Antiserum eingefüllt. Bsp: Anti-IGg

 

Die AG ( gerade Diffusionsfront) und AK (kreisförmige Diffusionsfront) diffundieren aufeinander zu und bilden bogenförmige Präzipitate 

 

-> Vergleich Patientenprobe vs. Normalserum 

Verwundung: Gammopathiediagnostik 

Immunfixation 

- Auftrennung eines Pat. Serums 

- Überschichtung mit Anti IgG, Antig IgA, Anti IgM , Anti kappa + lambda 

- unlösliche AG-AK Komplexe entstehen 

- werden fixiert und mit farbstoff gekennzeichnet 

- Präzipitate monoklonaler AK: SCHARF BEGRENZTE BANDEN 

Turbidimetrie

Messung der Abschwächung der Lichtintensität beim Durchtritt eines Lichstrahles durch eine Flüssigkeitsschranke 

 

-> verursacht durch den Tyndall Effekt durch AG-AK Komplexe 

Nephelometrie

Messung des Streulichtes, das entsteht, wenn ein Lichtstrahl auf AK-AG Komplexe trifft 

Was sind Coombs Seren ? 

Seren, die gegen humane Immunglobuline gerichtet sind ! 

Einsatz in der Diagnostik als Sekundär AK zum Nachweis humaner Immunglobuline 

Was ist der direkte Coombs-Test?

Nachweis humaner Erys, die inkomplette AK tragen, 

erst die Zugabe des Coombs Serum führt zur Agglutination 

Was  sind inkomplette Antikörper?

Normale IgG Ak, die in vitro , beispielsweise durch eine Pufferlösung eine so geringe Bindungsaktivität aufweisen, dass sie nicht zur Agglutination führen 

Was sind komplette Antikörper? 

Antikörper gegen die Blutgruppeneigenschaften A und B , sind vom IgM Typ und haben daher eine hohe Avidität 

Was ist der indirekte Coombs Test, wie läuft er ab ? 

Nachweis inkompletter AK im Patientenserum Bsp: Mutter mit Rhesus AK

-> gegen bestimmte Oberflächen Antigene auf den Erythrozyten 

 

Inkubation des Pat. Serum mit Test Erythrozyten, in Anwesenheit spezifischer Ak binden diese an die Test Erys und durch Zugabe eines Coombsserums werden die spez. AK erkannt und es kommt zu einer Agglutination

 

Die Zweiantikörper aus dem Coombsserum werden durch einen Fluoreszensfarbstoff sichtbar gemacht 

Definition Kreuzprobe

serologische Verträglichkeitsprobe 

Was ist der Majortest?

Muss vor jeder Transfusion durch geführt werden!! 

 

Spendererythrozten mit dem Empfängerserum 

Was ist der Minortest?

Spenderserum mit Empfängererythrozyten

 

Kann bei regelmäßger AK Suche entfallen 

Beside Test

-> VOR JEDER TRANSFUSION durch den Arzt 

dient der Bestimmung der Blutgruppe des Empfängers

 

Im Test befinden sich Anti B, Anti B und Anti AB -> Antikörper

-> kommt es zur Agglutination heißt das , dass auf den Empfänger Erys die Antigene vorhanden sind die mit den jeweiligen AK reagiertt haben, 

 

Bsp: Agglutination bei anti A und antii AB: Blutgruppe A 

Was ist die positiv Kontrolle bei der Immunelektrophorese 

Anti Human Serum K gegen alle humanen Serumproteine 

Wer bildet im Immunelektrophorese Test eine sichelförmige Bande? 

definierte Proteine -> monoklonale AK 

Wer bildet im Immunelektrophorese eine gerade Bande bzw. einen Schweif?

polyklonale AK, 

Welchen Vorteil hat die Immunfixation gegenüber der Immunelektrophorese?

Man sieht, dass man das Patientenserum verdünnen muss -> unspezifische Kontrolle 

Falsch negative Resultate durch Auslöschung werden vermieden 

Ursachen für Konzentrationsänderungen von Komplementfaktoren:

- vermehrter in vivo Verbrauch

- verminderte in vivo Produktion

- in vitro Verbrauch nach der Blutabnahme

Der Mangel an Komplementinhibitoren führt zu ?

Autoimmunerkrankungen 

Wann kann ein Komplemetabfall als Folgedefekt auftreten?

- durch Medikamente

- Abfall durch Proteinsynthesestörung -> Leberzirrhose

Nenne Erkrankungen mit ausgedehnter AG-AK Reaktion:

1. Autoimmunerkrankungen 

Bsp: Lupus erythematodes

2.  Glomerulonephritis 

-> Auslöser: Immunkomplexe, Schädigung läuft aber über den alternativen Weg ab

Was macht C3NefF ( C3 Nephritischer Faktor ) 

-> Ist ein Autoantikörper, gegen die C 3 Konvertase des alternativen Weges gerichtet, speziell gegen das Kontrollprotein H 

-> Konvertase wird stärker aktiviert, hohe C3 Anreicherung 

-> ungesteuerter hoher Komplementverbrauch 

-> konsekutive Hypocomplementämie 

Verwendung von Komplement

- Komplementbindungsreaktion

- negative Zellisolierung

- Zytotoxizitätstest

Bestimmung von Komplement

CH 50 : Komplementgesamtaktivität 

AP: Complementaktivität des alternativen Wegs

Bestimmung der einzelnen Komplementkomponenten

Bestimmung der Aktivität einzelner Komplementkomponenten durch Akitvitätsmessung mit Mangelseren 

Was ist der Titer?

Der Kehrwert der höchsten Verdünnungsstufe, in der noch eine biologische Aktivität nachgewiesen werden kann. 

Complementhämolyse:

Lyse der Erythrozyzen, je stärker die Erys lysiert wurden, desto größer ist der Messwert im Photometer 

-> Hämoglobinkonzentration 

Zur welcher Labordiagnostik kann der Fluoreszenztest dienen?

 Virusinfektionen und Bestimmung virusspezifischer Antikörper 

Wie funktioniert der IFT?

-> Fluochrom-markierte AK 

Bsp: FITC ( Flouresceinisothiocyanat) und PE ( Phyocoerythrin ) 

direkter IFT: Antigennachweis

indirekter IFT: Antikörpernachweis 

Beispiele für Routinediagnostik mit IFT

- Herpesvirus

- Hanatvirus

- HIV Infektion

- Parovirus B 19

Ablauf des Westernblots 

1. Auftrennung Erreger-spezifischer AG 

2. Überführung der Proteine/Glycoproteine auf eine Nitrozellulose- oder Teflonmembran überführt = Westernblot

3. Westernblotmembran wird mit Proteinlösung inkubiert, um alle Bindungsstellen auf der Membran abzusättigen

4. Inkubation der Membran mit Patientenseren

5. Bindung Erreger spezifischer Antikörper aus dem Pat. Serum wird durch Reaktion mit einem Enzymgekoppelten sekundär AK sichtbar gemacht 

-> Immunoblot 

Es entsteht ein individuelles AK Muster, das für das Infektions- oder Krankheitsstadium charakteristisch ist. 

Prozentuale Bestandteile der Leukozyten

65 % Granulozyten

30 % Lymphozyten + NK Zellen

5% Monozyten 

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