Bioprüfung 09.12.2013

Bioprüfung 09.12.2013

Bioprüfung 09.12.2013


J. K.
Diese Lernkarten decken die Grundlagen der Zellteilung, insbesondere Meiose und Mitose, für die Berufslehre ab. Sie erklären die Phasen der Meiose und Mitose, die Unterschiede zwischen diesen Prozessen, sowie die Bedeutung der Chromosomen und ihrer Struktur. Die Karteikarten sind ideal für Lernende, die sich auf eine Biologieprüfung vorbereiten und ein tiefes Verständnis der Zellzyklusphasen und der genetischen Variabilität erlangen möchten.
Cartes-fiches
58
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
07.12.2013 / 24.11.2018

Cartes-fiches

Bedeutung der Zellteilung

Neue Körperzellen durch Teilung bereits vorhandener Zellen -> zwei Tochterzellen mit identischer genetischer Information

Aufbau Erbgut

DNS (Desoxyribonukleinsäure) besteht aus Histonen (Protein-Molekül)

haploide Zelle

Zelle mit einem einfachen Chromosomensatz

diploide Zelle

2n -> zwei homologe (gleiche Merkmale) Chromosomen, eines vom Vater bzw. eines von der Mutter

wie wird ein Karyogramm erstellt?

z.B. aus weissen Blutzellen oder Zellen aus Fruchtwasser werden zur Teilung gebracht -> mit Clochicin (Gift der Herbstzeitlosen) behandelt, somit unterbricht die Teilung in der Metaphase I und ist gut sichtbar

Autosom

Körperchromosomen: 44

Gonosomen

Geschlechtschromosomen: 2

Zellzyklus G1-Phase

Wachstumsstadium, Zellbestandteile vermehrt (nicht aber DNS), Prüfung ob gute Bedingung

Zellzyklus S-Phase

Verdoppelung der DNS

Zellzyklus G2-Phase

Vorbereitung zur Kern-und Zellteilung, Überprüfung ob Verdoppelung abgeschlossen

Zellzyklus Mitose-Phase

beide Chromatiden des Chromosoms trennen sich -> je eines in die Tochterzelle

Zellzyklus G0-Phase

Ruhestadium

Zellzyklus CpT-Phase

Teilung des Zytoplasmas = Zytokinese

Phasen der Mitose

Pro-, Meta-, Ana-, Telophase, Zytokinese

homologe Chromosomen

Chromosomenpaar mit gleichen Genen. Eins von der Mutter und eines vom Vater

Phasen der Meiose

Prophase I, Metaphase I, Anaphase I, Telophase I, Metaphase II, Anaphase II, Telophase II

Meiose Prophase I

Zwei-Chromatiden-Chromosom werden spiralisiert und verkürzt

Meiose Metaphase I

Homologe Zwei-Chromatiden-Chromosomen (also ein Chromosom von der Mutter und eines vom Vater) ordnen sich an der Äquatorialebene an. Von Zellepolen ausgehende Spindelfasern binden sich an die Centromere

Meiose Anaphase I

Zwei-Chromatiden-Chromosomen werden zu den Polen gezogen

Meiose Telophase I

Zelle teilt sich. Beim Mann zwei gleich grosse haploide. Bei der Frau eine Grosse und eine Kleine (Polkörperchen), auch haploid

Meiose 2. Reifeteilung

Wie bei der 1. Reifeteilung. Einziger Unterschied: Chromosomen werden in Chromatiden aufgeteilt. Bildung von Kernhülle bzw. Membran. Bildung von 4 haploiden Spermienzellen bzw. eine Eizelle und 3 Polkörperchen, auch haploid

Unterschied Mitose-Meiose: Vorkommen

Mitose -> restliche Körperzellen; Meiose ->in den Urkeimzellen

Unterschied Mitose-Meiose: Phasen der Zellteilung

Mitose -> Pro-, Meta-, Ana-, Telophase; Meiose -> Pro-, Meta-, Ana-, Telophase jeweils I + II

Unterschied Mitose-Meiose: Ergebnis Chromosomensatz

Mitose -> 2n (diploid); Meiose -> n (haploid)

Unterschied Mitose-Meiose: Ergebnis Zellzahl

Mitose -> 2; Meiose -> 3 Spermienzellen bzw. 1 Eizelle und 3 Polkörperchen

Unterschied Mitose-Meiose: Ergebnis Chromosomenstruktur

Mitose -> Ein-Chromatid-Chromosom; Meiose -> Ein-Chromatid-Chromosom

genetische Variabilität durch …?

interchromosomale Rekombination in der Anaphase I durch zufällige Verteilung der homologen Chromosomen. Intrachromosomale Rekombination in der Prophase I durch Crossing-Over der homologen Chromosomen

Kombinationsmöglichkeiten der Chromosomen

2^n beim Menschen 2^23 = 8'388'608

Symptome Trisomie 21

unterdurchschnittliche Körpergrösse; rundliches Gesicht mit flachem Hinterkopf; schräg gestellte Augen mit vergrössertem Augenabstand, Lidfalte; kurze Nase mit flachem, kurzen Rücken; Mund meist leicht geöffnet, mit grosser Zunge; kurzer, breiter Hals; kürzere Finger und Zehen; häufig angeborener Herzfehler; Muskelschwäche; grössere Anfälligkeit für Infektionen; Seh- und Hörstörungen; unterschiedlich ausgeprägte Intelligenzminderung

Trisomie 21

47 Chromosomen, Chromosom 21 kommt 3 mal vor

Turnersyndrom

fehlt ein X-Chromosom also 45, X0

Klinfeltersyndrom

mehr als ein X-Chromosom bei Männern, also 47, XXY

X-Chromosom

enthält ca. 1000 Gene, XX->Weiblich

Y-Chromosom

enthält 78 Gene, XY->Männlich

Chiasma

Überkreuzung der Chromatiden in der Prophase I (Crossing-Over)

Rekombination

genetische Variation durch interchromosomale und intrachromosomale Rekombination

Karyogramm

Anordnung der homologen Chromosomen in der Metaphase I

Trisomie

Chromosom kommt 3 mal vor

Monosomie

Chromosom kommt nur einmal vor

Zellzyklusphasen

G1-, S-, G2-, M-, G0-, CpT-Phase

Study