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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 07.05.2012 / 16.08.2020
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Abiotische Faktoren

Als abiotisch werden alle Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen nicht erkennbar beteiligt sind. Sie umfassen unter anderem Klima, Atmosphäre, Wasser, Wind, Temperatur, Licht, Strömung, Niederschlag, Konzentration an Nährsalzen und anderen chemischen Stoffen. Sie stellen somit alle nicht-belebten Interaktionspartner in einem Ökosystem dar.

Alle Pflanzen- und Tierarten sind an definierte Standortbedingungen angepasst. Dadurch entwickeln sie sich an jedem Standort zu einer typischen und an die abiotischen Faktoren angepassten Lebensgemeinschaft.

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Biotische Faktoren

Als biotisch werden Umweltfaktoren zusammengefasst, an denen Lebewesen erkennbar beteiligt sind. Sie ergeben sich aus den Wechselwirkungen zwischen einzelnen Arten innerhalb eines Ökosystems.

Im Gegensatz dazu stehen abiotische Umweltfaktoren, die unbelebte Interaktionspartner darstellen.

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Biodiversität

Darunter versteht man meist die Anzahl der verschiedenen Arten, die in einem Ökosystem vorkommen. Im etwas weiteren Sinne versteht man unter der Biodiversität aber zudem auch die genetische Vielfalt innerhalb einer Art sowie die Mannigfaltigkeit der Ökosysteme innerhalb einer Landschaft.

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Biotop

Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biocönose), in dem bestimmte Umweltbedingungen herrschen (topos, gr.: Ort).

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Biocönose

Die Biocönose ist die Lebensgemeinschaft aller Lebewesen in einem Lebensraum (koinos, gr.: gemeinsam).

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Produzent

Das erste Glied in einem Nahrungskreislauf sind die Produzenten mit den Pflanzen als Hauptvertreter. Sie nutzen die Energie des Sonnenlichts, um Kohlendioxid in Kohlenhydrate (z.B. Glucose) umzuwandeln (Fotosynthese). Mit den Kohlenhydraten verfügt das Ökosystem über einen chemisch gebundenen Energievorrat und somit über eine Nahrungsgrundlage für weitere Lebensformen.

Als Primärproduzenten bezeichnet man in der Ökologie autotrophe Organismen, die Biomasse aus anorganischen Verbindungenen und Energie aufbauen (Primärproduktion).

Produzenten sind autotroph, stellen organisches Material her.

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Konsument

Als Konsumenten (Verbraucher) bezeichnet man in der Ökologie heterotrophe Organismen. Dies sind Lebewesen, die nicht in der Lage sind, wie die autotrophen Produzenten (z. B. Photosynthese betreibende Pflanzen) ihre Nahrung aus anorganischen Rohstoffen zu gewinnen.

In Ökosystemen unterscheidet man die Konsumenten in:

1. Primärkonsumenten sind Pflanzenfresser

2. Sekundärkonsumenten sind Fleischfresser, die vorwiegend Pflanzenfresser fressen

3. Tertiärkonsumenten sind Fleischfesser die vorwiegend Fleischfresser fressen

4. Allesfesser fressen Tiere und Pflanzen und lassen sich keiner Ebene zuordnen

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Destruent, Reduzent

Destruenten wandeln die Biomasse in ihre Ausgangsstoffe, in die Pflanzennährstoffe und in Kohlendioxid um. Man unterteilt die Destruenten in Zerleger und Mineralisierer. Durch die ZerkleInerung der Biomasse tragen die Zerleger zu einer Beschleunigung des Zersetzungsprozesses bei. Die bekanntesten Vertreter der Zerleger sind Aasfresser und Regenwürmer. Die Hauptarbeit bei der Mineralisierung leisten Mikroorganismen (Bakterien und Pilze).

Destruent sind wie die Konsumenten heterotroph.

Zerleger ernähren sich von toter Biomasse, das Unverdaubare wird von den Mineralisierern weiterverarbeitet (v.a. Pilze und Bakterien)

Totes organisches Material wird so lange erneut genutzt bis es keiner verwertbare Energie mehr enthält und nur noch CO2 und Mineralstoffe übrig sind. Diese anorg. Stoffe wurden ehemals von den Produzenten, den Pflanzen aus der Luft und Boden entnommen. Sie werden durch den Abbauvorgang freigesetzt und stehen den Produzenten wieder zur Verfügung. → Kreislauf!