Biologie / Ökologie

Inforama Rütti Lehrbuch: Biologie heute

Inforama Rütti Lehrbuch: Biologie heute


S. G.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende ökologische Zusammenhänge für die Mittelschule, von Nahrungsketten über Stoffkreisläufe bis zu Populationsdynamiken. Im Fokus stehen Lebewesen, ihre Wechselwirkungen mit Umweltfaktoren und die Bedeutung von Energieflüssen in Ökosystemen. Schüler profitieren von diesem Überblick, um komplexe ökologische Prozesse zu verstehen und nachhaltiges Handeln zu begreifen.
Karten
62
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
21.10.2014 / 01.05.2026

Lernkarten

Vor und Nachteile von biologischer Schädlingsbekämpfung:

Vorteile:

  • Nicht zus. Umweltbelastend
  • Keine Rückstände von Chemikalien
  • natürliche handhabung

 

Nachteile:

  • Nützling vermehrt sich schnell und wird zum Schädling. (Marienkäfer frisst Blattläuse, vermehrt sich aber wenn er selbst keine oder zu wenig Feinde hat)
  • Schädlingsbekämpfung mehrmals wiederholen
  • Zuverlässigkeit der Effektivität nicht gewährleistet.

Ökologische Nische?

Die Gesamtheit der Ansprüche einer Art an die biotische und abiotische Umwelt.

 

Bsp.

(Wenig Fressfeinde und Konkurrenz, günstiges Klima, ausreichend Nahrung)

Populationswachstum?

Die Zahl der Individuen in einer population im Verlauf der Zeit.

Der Populazionswachstum schankt ständig, je nach Konkurrenz, Anz. Fressfeinde, Krankheiten,...

Was sind r-Strategen?

Arten mit oher Vermehrungsrate (z.B. Frosch)

 

Bringen viele Nachkommen zur Welt, kümmern sich dasnn aber wenig um die Aufzucht, sodass nur ein geringer Teil überlebt.

Was sind K-Strategen?

Wenig Jungtiere pro Jahr, jedoch investieren die Eltern viel in den Nachwuchs durch Lange Aufzuchsphasen, damit die Jungen dem Konkurrenzkampf irgendwann selbst gewachsen sein werden.

 

(Bsp. Wolf)

Die Regulation der Populationsdichte wird unterteilt in dichteabhängige und dichteunabhängige Faktoren.

Erkläre.

Dichteabhängig:

Je grösser die Populationsdichte, desto stärker wird das weiteres Wachstum etwa durch entstehenden Mangel an Nahrung und Raum eingeschränkt und desto grösser die Infektionsgefahr/Krankheitenübertragung.

Dementsprechend nimmt die Geburtenrate ab und die Sterberate zu.

 

dichteunabhängig (Wirken auf alle Lebewesen gleich, unabhängig der Dichte)

Themperatur oder Schadstoffe im Wasser oder der Nahrung.

Was beinhaltet das Ökosystem? Bsp. mit Wald.

Biozönose (Lebensgemeinschaft): Pilze, Tiere, Pflanzen

+

Biotop (Lebensraum): Unbelebter Lebensraum

=

Ökosystem

¦

V

Biosphäre: Alle Ökosysteme zusammen bilden die Biosphäre

Stoffkreisläufe (Wald)?

Auf-, Ab- und Umbau von organischen Stoffe einer Bioszönose miteinander.

 

Bsp. Wälder geben Wasser durch Transpiration in die Atmosphäre oder ans Grundwasser ab, und erhalten welches durch Niederschläge (Kreislauf)

Bsp. Fotosynthese

Trophiestufe?

Alle Lebewesen die auf gleicher (Trophie-)Stufe der Nahrungskette sind.

Schaue die Stufen genauer an.

   

Nahrungsnetz?

Nicht viele Tiere ernähren sich nur von einer bestimmten Pflanze oder Tierart. So sind Nahrungsketten miteinander zu Nahrungsnetze verknüpft.

 

(In einem Nahrungsnetz stehen die Trophiestufen nicht mehr hierarchisch übereinander)

Ökologsche Piramiden?

Vereinfachte grafische Darstellungen, welche die quantitativen Verhältnisse zwischen den versch. Trophiestufen deutlich werden lassen.

Ökologische Effizienz?

Der Prozentsatz an Energie, der von einer Stufe an die nächste weiter gegeben wird.

Was geschieht mit der Energie der Biomasse (Baumblatt) die Eine Raupe, nicht an die nächste Trophiestufe der Nahrungskette weitergibt, wenn sie gefressen wird?

  1. Ein Teil ist unverdaulich und wird als Kot ausgeschieden.
  2. Eine Teil wird als Wärme bei der Zellatmung abgegeben

Wie viel Prozent an Energie wird von einer Trophiestufe an die nächste weiter gegeben?

ca. 10%

Bioindikatore /Vorzeigearten?

Stenöke Arten sind im Hinblick auf mehrere Faktoren an sehr enge Lebensbedingungen angepasst. Ihr Vorkommen in einem Biotop zeigt an, dass dort die Umweltfaktoren ihrem (schmalen) Toleranzbereich entsprechen.

 

Stenök = Lebewesen können nur einen schmalen Schwankungsbereich eines oder mehrerer Umweltfaktoren ertragen- --> geringen Toleranzbereich

Vor und Nachteile der Bioindikatoren gegenüber chemisch physikalischen Analysen?

Vorteile:

Das Vorkommen der Bioindikatoren besteht über längere Zeit und ist keine Momentaufnahme

 

Nachteile:

Durch die Bioindikatoren erhält man keine Art- und Mengenangabe der spezifischen Schadstoffe und anderen Beeinträchtigungen des Gewässers.

Mögliche Indikatoren:

  • Wasserlebewesen zur Bestimmung der Gewässergüte
  • Pflanzen, zur Bestimmung der Bodenqualität
  • Flechten, zur Bestimmung der Luftqualität

Nachhaltige Entwicklung?

Entwicklung, die den Bedürfnisse der gegenwärtigen Generationen entspricht, ohne zu gefährden, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse befriedigen können.

Unter welchen drei Bedingungen kann einen nachhaltige Entwicklung erreicht werden?

  1. Ökologisches Gleichgewicht (Recycling, Schutz des Ökosystems)
  2. Ökonomische Sicherheit (Sicherung einer Grundversorgung des Menschen,..)
  3. soziale Gerechtigkeit (Gerechte Verteilungder Ressourcen weltweit, Sparsam mit Ressourcen...)

Ökologischer Fussabdruck?

Ressourcen, die ich verbrauche mit meinem Lebensstil.

 

(Reise mit Flugzeug, Haushaltgeräte, Fertigesswahren-Konsum,...)

Unterschied von Umweltschutz zu Naturschutz:

Umweltschutz:

Alle Massnahmen zum Schutz der Umwelt und Vermeidung der Umweltbelastung.

(Luftreinhaltung, Abfallbewirtschaftung, Gewässerschutz)

 

Naturschutz

Schutz der Pflanzen und Tiere durch Naturschutzgebiete oder Landwirtschaft.

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