Biologie: Grundlage und Zellbiologie

Glossar von Biologie: Grundlage und Zellbiologie

Glossar von Biologie: Grundlage und Zellbiologie


J. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Zellbiologie für Mittelschüler. Sie behandeln zentrale Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, Stoffe und ihre Reaktionen, sowie die Rolle von Energie und Molekülen im Zellstoffwechsel. Besonders hervorgehoben werden die Prozesse der Fotosynthese, Fortpflanzung und Zellteilung, sowie die Bedeutung von Wasser und Traubenzucker für lebende Organismen. Ideal für Schüler, die ein tiefes Verständnis der biologischen Grundlagen erlangen möchten.
Cartes-fiches
318
Utilisateurs
9
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
18.07.2016 / 12.03.2023

Flashcards

Actin

Actin ist das Eiweiss, aus dem die Mikrofilamente des Cytoskeletts aufgebaut sind.

ADP

Adenosindiphosphat entsteht bei der energieliefernden Spaltung von ATP zu ADP + P. Aus ADP + P wird unter Energieaufwand wieder ATP hergestellt.

aerob

Als aerob bezeichnet man Vorgänge und Lebewesen, die Sauerstoff brauchen.

Aggregatzustand

Der Aggregatzustand ist der Zustand (fest, flüssig oder gasförmig), in dem ein Stoff bei bestimmten Temperatur- und Druckwerten vorliegt.

aktive Stelle

Die aktive Stelle ist der Teil des Enzym-Moleküls, der das Substrat-Molekül bindet. Sie ist so gebaut, dass sie nur eine bestimmte Molekülsorte binden kann.

aktiver Transport

Beim aktiven Transport wird ein Stoff unter Energieaufwand gegen sein Konzentrationsgefälle transportiert.

Aktivierungsenergie

Die Aktivierungsenergie muss den Edukten zugeführt werden, um sie zur Reaktion zu bringen.

Alkoholgärung

Die alkoholische Gärung ist eine anaerobe Dissimilation, bei der Traubenzucker zu Alkohol und Kohlendioxid abgebaut wird, Sie verläuft bei Sauerstoffmangel in Hefezellen und wird zur Herstellung alkoholischer Getränke wie Wein und Bier genutzt.

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweisse. In den natürlichen Eiweissen kommen 20 verschieden Sorten vor. Die Aminosäuren-Moleküle enthalten neben C-, H-, O- auch N-Atome. Sie bestehen aus einem Standardteil mit zwei Bindungsstellen, über die sie mit zwei weiteren Aminosäuren verknüpft werden können, und einem Rest, der je nach Aminosäure verschieden ist.

anaerob

Als anaerob bezeichnet man Vorgänge und Lebewesen, die keinen Sauerstoff brauchen.

Analyse

Zersetzung einer Verbindung. Z.B. durch Licht (Fotolyse).

Anaphase

Die Anaphase ist die dritte Phase der Mitose, in der jedes Chromosom in seine beiden Schwesterchromatiden geteilt wird. Das Centromer teilt sich und je ein Schwesterchromatid wandert entlang den Spindelfasern zu einem Pol.

Anatomie

Die Anatomie untersucht und beschreibt den inneren Bau der Lebewesen.

Äquatorialebene

Die Äquatorialebene ist die Mittelebene der Zelle am Äquator zwischen den beiden Polen

Assimilation

Assimilation ist der Aufbau körpereigener, organischer Stoffe. Am wichtigsten sind: die Kohlenstoff-Assimilation und die Stickstoff-Assimilation

Autotrophe Assimilation

Autotrophe Assimilationen gehen von anorganischen Stoffen aus und brauchen Energie.

Heterotrophe Assimilation

Bei heterotrophen Assimilationen werden körperfremde organische Stoffe assimiliert.

Atmosphäre

die Atmosphäre ist die Gashülle, welche die Erde umgibt. Sie reguliert den Wärmehaushalt der Erde und ist für das Leben auf der Erde unentbehrlich. Sie schützt die Erdbewohner vor schädlicher Strahlung und ermöglicht ihnen die Atmung.

Atome

Atome sind die kleinsten bei chemischen Vorgängen unteilbaren Teilchen. Sie bestehen aus den Elementarteilchen und sind elektrisch neutral.

Atomsorten

Atome eines Elements haben die gleiche Protonenzahl. Jede Atomsorte wird durch ein Symbol aus einem oder zwei Buchstaben bezeichnet.

ATP

Adenosintriphosphat ist eine energiereiche Verbindung die v.a. bei der Dissimilation aus ADP + P aufgebaut wird. ATP liefert als rasch verfügbarer Energieträger Energie für energieverbrauchende Vorgänge und wird dabei in ADP + P gespalten.

Auflösung

Das Auflösungsvermögen ist die entscheidende Grösse für die Leistung eine Mikroskops. Es gibt an, wie klein der minimale Abstand zwischen zwei Punkten ist, die noch getrennt abgebildet werden. Die physikalische Grenze ist die halbe Wellenlänge der verwendeten Strahlen. Sie beträgt im Lichtmikroskop 300 nm, im Elektronenmikroskop 0.3 nm.

autotroph

Als autotroph bezeichnet man Zellen und Lebewesen, die ihre organischen Stoffe aus anorganischen selbst aufbauen können. Die dafür nötige Energie beziehen sie meist aus dem Licht (Fotosynthese).

Bakterien

Bakterien sind sehr kleine Einzeller, die praktisch überall vorkommen. Sie gehören zu den Prokaryoten, ihre Zellen sind Procyten.

Befruchtung

Bei der Befruchtung verschmelzen die haploiden Kerne von zwei Gameten zum diploiden Kern der Zygote.

Betriebsstoffe

Betriebsstoffe werden bei der Dissimilation zur Freisetzung ihrer Energie abgebaut. Der wichtigste ist Traubenzucker.

Meristeme, Bildungsgewebe

Bei Pflanzen teilen sich nur die Zellen der Bildungsgewebe (Meristeme). Die Zellen der Dauergewebe sind differenziert und nicht mehr teilungsfähig.

Biocönose

Die Biocönose ist die Lebensgemeinschaft aller Lebewesen in einem Lebensraum.

Biologie

Die Biologie ist die Lehre vom Leben.

Biotop

Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biocönose), in dem bestimmte Umweltbedingungen herrschen.

Boten-RNS

Die Boten-Ribonucleinsäure (mRNA) dient als Rezept für die Bildung eines Eiweisses an den Ribosomen. Sie wird im Kern als Abschrift eines DNS-Abschnitts (Gens) hergestellt.

Brenztraubensäure

Brenztraubensäure (C3H6O3) ist eine organische Verbindung, die bei der Glykolyse im Plasma entsteht. Sie wird entweder in den Mitochondrien zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert oder bei Gärungen in Milchsäure oder Alkohol umgewandelt.

C-…

Kohlenstoff

Carrier

Ein Carrier ist ein Membraneiweiss, das bestimmte Teilchen bindet und durch die Membran transportiert, indem es seine Gestalt ändert. Der Transport ist sehr selektiv und kann aktiv oder passiv sein.

Cellulose

Cellulose ist ein Vielfachzucker, den Pflanzen als Baumaterial für die Zellwände verwenden. Ihre Makromoleküle sind unverzweigte Ketten aus bis zu 10 000 Glucose-Molekülen. Cellulose ist für uns und viele Tiere nicht verdaubar.

Centromer

Das Centromer ist die Stelle des Chromosoms, an der die beiden Schwesterchromatiden bis zur Anaphase verbunden sind. Hier setzen die Spindelfasern an.

chemisch

Als chemisch werden Vorgänge bezeichnet, bei denen sich Stoffe in andere umwandeln, indem ihre Teilchen miteinander reagieren. Edukte reagieren zu Produkten.

Chemosynthese

Die Chemosynthese ist eine Form der Kohlenstoff-Assimilation, bei der die Energie für den Aufbau des Traubenzuckers durch Oxidation anorganischer Stoffe (aus der Umgebung) gewonnen wird. Chemosynthetisch autotroph sind nur einige Bakterien.

Chlorophyll

Das Chlorophyll ist der grüne Farbstoff in den Chloroplasten, der Licht absorbiert für die Lichtreaktionen der Fotosynthese.

Chloroplasten

Chloroplasten sind die Plastiden für die Fotosynthese. Ihre innere Oberfläche ist stark vergrössert durch Einstülpungen der inneren Membran. Membranstapel (Grana) tragen das Chlorophyll, zwischen ihnen liegt Plasma (Stroma).

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