Brhan Mengestabe


B. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Neurobiologie und eignen sich für Studierende und Interessierte. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Neuronen, einschließlich Axonen, Synapsen und Neurotransmittern, sowie die Anatomie des zentralen und peripheren Nervensystems. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Muskeln wie dem Quadriceps und den Unterschenkelbeugern bei Reflexen und bewussten Bewegungen. Praktische Anwendungen, wie der Kniescheibensehnenreflex und die Funktionsweise des Nervensystems bei willkürlichen Bewegungen, werden detailliert beschrieben.
Karten
13
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.02.2015 / 09.10.2022

Lernkarten

Physiologische Einteilung des Nervensystems:
 

= Funktionelle Unterteilung!
Willkürliche/somatisch: - Muskelbewegungen, bewusste Bewegungen
Vegetativ/autonom: Arbeit der inneren Organe, unbewusste Arbeit
--> beeinflusst durch Hormone und Immunsystem - somatisch/autonom nicht immer strickt getrennt!

afferent/efferent?

afferent= sensorischer Eingang - von Aussen-oder Innenwelt
efferent= motorischer Ausgang - willkürlich/unwillkürlich

Qualität des Nervenreizes: sensorisch/motorisch

sensorisch: etwas wird von Sensoren wahrgenommen, riechen/schmecken, Ausseneinflüsse

motorisch: etwas wird automatisch bewegt, Muskel, rennen

Anatomische Einteilung: ZNS & PNS

= räumliche Unterteilung!
Zentralnervensystem (ZNS): Rückenmark, Gehirn
Peripheres Nervensystem (PNS): Spinalnerven, Hirnnerven, alle Nerven ausserhalb ZNS

Funktionsweise Nervensystem: gewollte Bewegung z.b schreiben

1. Berührung: sensorischer Rezeptor in Haut
2. Sensorisches Neuron bildet Aktionspotenzial, wandert Axon entlang ins ZNS.
Ausschüttung von Neurotransmittern an Synapse
3. Neurotransmitter regt nächstes Neuron an zu Aktionspotenzial
4. Nächstes Neuron bildet Aktionspotenzial, wandert Axon entlang, Ausschüttung von Neurotransmitter an Synapse
5. Sobald Neuronen im äusseren Gehirnbereich aktiviert werden: Empfindung;Kugelschreiberoberfläche spürbar.
6. Reiz an motorisches Neuron, Aktionspotenzial entlang Axon, Neurotransmitterausschüttung in synaptischen Spalt
7. Efferentes Motoneuron reagiert mit Aktionspotenzial--> Neurotransmitteraussschüttung an Synapse zu motorischer Endplatte(=Verbindung zu Skelett-Muskelfaser)
8. Neurotransmitter regt Muskelaktonspotenzial an --> Muskel kontrahiert sich --> Schreibbewegung

 

Kniescheibensehnenreflex

1. Der Kniesehnenreflex wird ddurch die Berührung der Sehne, die am Quadriceps-Muskel ansetzt, ausgelöst.

2. Sensorische Dehungsrezeptoren (Muskelspindeln) registrieren eine plötzliche Dehnung im Quadriceps (Unterschenkel Streckermuskel im Oberschenkel).

3. Sensorische Neurone leiten die Information dann zu Neuronen des Rückenmarks weiter.

4. Im Rückenmark wird die Information über Synapsen zu Motoneuronen weitergeleitet.

5. Motonneurone, die den Quadriceps - Muskel versorgen, leiten die Signale zu diesem Muskel zurück. Dies löst seine Kontraktion aus und der Unterschenkel wird nach vorne bewegt.

6. Interneurone. Nur zwei Neuronentypen (sensorische und motorische) liegen dem Reflex zugrunde, aber die sensorischen Neurone des Quadriseps-Muskels kommunizieren auch mit Interneuronen des Rückenmarks.

7. Diese Interneurone hemmen ihrerseits bestimmte Motoneurone. Diese Inhibition hindert die Unterschenkel Beugermuskel im Oberschenkel an der Kontraktion welche der Aktivität des Quadriceps entgegenwirken würde.
 

Nervenfaser

Soma, Axon, Myelin

Nerv

Bündel mehrerer Nervenfasern; meist motorische und sensorische Nervenfasern drin.

Rückenmark; weisse Substanz

- viel Myelin (deshalb weiss)
- sensoriscshe Bahnen, die zum Gehirn - ZNS führen (afferent)
- motorische Bahnen, die vom Gehirn - ZNS kommen (efferent) 

Rückenmark; graue Substanz

- viele Neuron-Zellkörper verhanden (Farbe)
- Neurone mit kurzen, marklosen Axonen vorhanden

Aufbau eines Neurons

Zellkörper, Dendriten, Axon, Nervenfaser, Synapsen, Endknöpfchen, Myelinscheide, Gliazellen

Neurotransmitter

Botenstoffe; wirken hemmend oder fördernd auf nächste Zelle, steuern Antrieb, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Appetit, Durst, Sexualtrieb.. bei Ungleichgewicht - führt zu Depressionen..

Wichtige Transmitter

Azetylcholin
Noradrenalin
Dopamin
Serotonin
Gamma-Amînobuttersäure (GABA)

Lernen