Biologie 9
Biologie Zhaw 1. Semester Membran und deren Rezeptoren
Biologie Zhaw 1. Semester Membran und deren Rezeptoren
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Lernkarten
Die Studierenden sind in der Lage die wichtigsten Membranlipide zu benennen und deren Struktur aufzuzeichen
Die drei wichtigsten Arten der Membran Lipide sind Phospholipide, Cholesterol und Glycolipide.
Alle drei sind amphiphatisch das heisst sie haben ein Polares und ein apolares Ende.
Erklären Sie den Aufbau der Phospholipiden
Phospholipide bestehen aus einer negativ geladenen Phosphatgruppe, die mit einem Alkohol verestert ist. Diese beiden Komponenten bilden den polaren Kopf eines Phospholipids. Die Phosphatgruppe ist mit der dritten Hydroxygruppe von Glycerol verestert. Die erste und die zweite Hydroxygruppe des Glycerols ist mit jeweils einer unpolaren Fettsäure verknüpft.
Im Beispiel sehen sie das Phosphatidylcholin
Erklären sie den Aufbau von Cholesterol
Die Studierenden sind in der Lage den Aufbau des Flüssigmosaiksmodells zu erklären
Die Studierenden sind in der Lage die Funktion der Membran und der eingelagerten Proteinen zu erklären
Die Membran dient als semipermeable abgrenzung der Zelle. Die Verschieden eingelagerten Proteine dienen zum Transport von Molekülen in die Zelle, Enzymatischen aktivitäten, der Signaltransduktion, der Zell-Zell erkennung, der Zwischenzellverbindung, der Verankerung des Cytoskeletts und der extrazellulären Matrix.
Die Studierenden sind in der Lage die Osmose im gegensatz zum passiven sowie aktiven Transport zu erklären.
Osmose
Die durch eine semipermiable Membran erfolgende gerichtete Diffusion eines Stoffes als Folge einer Konzentrationsunterschiedes wird Osmose genannt.
Passiver Transport
Stoffe diffundieren spontan entlang ihres Konzentrationsgefälles. Dabei durchqueren sie die Membran ohne Energieaufwand. Die Diffusionrate kann durch spezielle Transportproteine in er Membran stark erhöht werden.
Aktiver Transport
Manche Transportproteine wirken als Pumpen, die Stoffe gegen ein vorliegendes Konzentrationsgefälle oder eine anliegende elektrische Spannund durch eine Membran befördern. Die dafür erforderliche Energie wird meist in Form von ATP bereitgestellt.
Die Stuiderenden sind in der Lage die verschiedenen Formen von Endozytose zu erklären
Phagozytose
Die Phagozytose bezeichnet bezeichnet die Aufnahme von Partikeln in eine einzelne Eukaryotische Zelle wo die Partikel als Nahrung dienen.
Pinozytose
Als Pinozytose („Zelltrinken“) bezeichnet man die Aufnahme von kleineren Flüssigkeitsmengen und darin gelösten Substanzen aus dem Umgebungsmedium einer Zelle in ihr Inneres. Die Aufnahme in das Zellplasma erfolgt in Form von Vesikeln (Bläschen) von maximal 150 nm Durchmesser.
Reyeptorvermittelte Endozytose
rezeptorvermittelte Endocytose, die bei tierischen Zellen vorkommende Form der Endocytose, bei der Substanzen nicht wahllos aus dem die Zellen umgebenden Medium aufgenommen werden, sondern eine spezifische Aufnahme erfolgt. Hierzu befinden sich in der Plasmamembran der Zellen Rezeptoren, an welche die aufzunehmenden Substanzen binden.
Die Studierenden sind in der Lage die Funktion von G Protein gekoppelten Rezeptoren zu erklären.
G-Protein-gekoppelte Rezeptoren sind Rezeptoren in der Zellmembran welche Signale über G-Proteine ins Zellinnere Weiterleiten. Die Hauptfunktion der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren besteht in der Weiterleitung von Signalen in das Zellinnere. Diese Signalweiterleitung (Signaltransduktion) geschieht insbesondere über die Aktivierung von G-Proteinen
Die Studierenden sind in der Lage die FUnktion der Rezeptortyrosinkinasen zu erklären.
Rezeptor-Tyrosinkinasen (RYKs, früher auch RTKs) sind an die Zellmembran gebundene Rezeptoren, deren intrazelluläre Domäne eine Enzymgruppe, die Tyrosinkinase, trägt, welche die Phosphorylierung von Tyrosin-Resten von Proteinen ermöglicht
Als Signaltransduktion bzw. Signalüberführung, Signalübertragung oder Signalübermittlung werden in der Biochemie und Physiologie Prozesse bezeichnet, vermittels derer Zellen zum Beispiel auf äußere Reize reagieren, diese umwandeln, als Signal in das Zellinnere weiterleiten und über eine Signalkette zum zellulären Effekt führen. An diesen Prozessen ist oft eine Vielzahl von Enzymen und sekundären Botenstoffen (Second Messenger) beteiligt, in einer Ebene oder auf mehreren nacheinander geschalteten Ebenen (Signalkaskade).