Biologie 3 Artenkentnisse_Amphibien
ZHAW, Wädenswil, Biologie 3, Artenkentnisse
ZHAW, Wädenswil, Biologie 3, Artenkentnisse
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Flashcards
Alytes obstetricans Geburtshelferkröte
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Discog/ossidae - Scheibenztlngler
Merkmale: Eine 3.5 bis 5 cm kleine, bräunlich-graue Krétemit weisslichem Bauch.
Haut warzig, goldene Augen mit sen krechter Pupille, hat OhrdrUsen
Lebensweise: Der "Glbgglifrdsch" lebt an trockenwarmen spaltenreichen Héingen. Das
Ménnchen trégt den Laich wéhrend der Entwicklung an Land an den Hinterbeinen
bei sich. Berglich Larvengewéisser wenig anspruchsvoll.
Durch Pilzinfektion vielerorts stark rückléiufig.
Bombina variegata Gelbbauchunke
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Discog/ossidae - Scheibenztlngler
Merkmale: Wird kaum 5 cm gross. Kérper ovalférmig, lehmbraun. Haut stark warzig. Pupille herszrmig-dreieckig. Ohrdrilsen fehlen. Bauchseite mit aufféllig gelb-schwarzer Fleckung, die Individuelle Erkennung erlaubt. Lebensweise: Lebt auf cler Alpennordseite. Ist die meiste zeit im Wasser, meist in kleinen PioniertUmpeln. NatUrliche
Lebensräume sind Flusstéler, Auen, Riedgebiete, feuchte Wélder und Rutschgebiete. Besiedelt in der Kulturlandschaft Kiesgruben und Deponiegelénde.
Bufo calamita - Kreuzkröte
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Bufonidae - Echte Kréten
Merkmale: Kleiner als Erdkröte. Rückenmitte mit gelber Leingslinie. Bewegt sich rennend fort mit auffällig kurzen Hinterbeinen. Körperoberseite weisslich mit olivfarbenen Marmorierung. Iris grünlich mit schwarzen Flecken.
Lebensweise: Die Kreuzkröte ist ein Pionier und Vagabund. Kommt meist in Grubenanlagen auf der Alpennordseite vor. Kurze Larvalentwicklung als Anpassung an temporére TUmpel.
Bufo bufo - Erdkröte
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Bufonidae - Echte Kréten
Merkmale: Gedrungene Gestalt mit kurzen Hinterbeinen und stumpfer Schnauze. Pupillen waagrecht. Aufféllige "Ohrdrijsen" hinter den Augen. Hautfarbe gelb bis fast schwarz, wechselt je nach Jahreszeit. Iris goldgelb.
Lebensweise: Die häufigste Krtite. Lebt in der ganzen Schweiz vom Flachland bis zur oberen Waldgrenze. Sommerlebensraum Wélder. Larvalentwicklung meist in grtisseren und kUhleren Stillgewéssern. Tolera
Bufo viridis - Wechselkröte
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Bufonidae - Echte Kröten
Merkmale: Kleiner als Erdkröte. Grundfärbung hellgrau. Oberseite Ubersät mit hellgrünen flecken. Mit Ohrdrilsen hinter dem Auge. Iris grünlich mit schwarzen Flecken. Bewegt sich hüpfend.
Lebensweise: Wärmeliebend und im Mittelmeerraum verbreitet. Kam ursprünglich in Basel und im Tessin vor, heute jedoch verschwunden.
Salamandra salamandra - Feuersalamander
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Schwarz mit gelben Flecken, Haut lackartig glänzend, Grosse Ohrdrüsen, Schwanz im Querschnitt rund bis schwach oval.
Lebensweise: In der ganzen Schweiz verbreitet. Lebt in strukturreichen Laubwäldern. Larvalentwicklung in sauberen kühlen Waldbächen. Lebendgebärend. Die Eientwicklung und die ersten Phasen des Larvenlebens finden in der Gebäirmutter der Weibchen statt.
Lissotriton vulgaris - Teichmolch
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Oberseite hell, braun. Kehle und Bauch gelb-orange und meist kräftig gefleckt. Männchen zur Paarungszeit mit leicht gewelltem Kamm entlang des Rückens und Uber den Schwanz (ohne Unterbrechung vgl. T. cristatus).
Lebensweise: Stark gefährdet! Lebt vor allem in sonnigen, sich leicht erwämenden und reich bewachsenen Weihern, etwa in Auengebieten und Flachmooren. Laichgewésser meist mit pionierartigem Charakter und reichem Bewuchs mit Wasserpflanzen.
Hyla arborea - Laub frosch
Hyla intermedia- ltalienischer Laubfrosch
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Hylidae - Laubfrösche
Merkmale: Oberseite leuchtend grün, durch schmalen schwarzen Streifen an der Köperseite vom weisslichen Bauch getrennt. Schallblase ist kehlständig. Die beiden Arten sind äusserlich nicht zu unterscheiden, ihre Verbreitungsgebiete Uberlappen aber nicht.
Lebensweise: H. arborea kommt auf der Alpennordseite, H. intermedia im Tessin vor. Beide Arten leben in Auenwäldern, klettern im Blattwerk von Bäumen und Büschen und laichen in temporären warmen Tümpeln und Teichen.
Lissotriton helveticus- Fadenmolch
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Der kleinste einheimische Molch. Oberseite hell, braun. Kehle und Bauch gelb-orange, Bauchmitte fast ungefleckt. Männchen zur Paarungszeit mit kleinem Faden am Ende des Schwanzes und schwarzen Schwimmhäuten zwischen den Zehen der Hinterfijssen.
Lebensweise: Lebt in tieferen Lagen der Alpennordseite. Bewohnt überwiegend Wälder und Feuchtgebiete. Die Larven entwickeln sich in kleinen und mittelgrossen Stillgewässern.
Lissotriton vulgaris - Teichmolch
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Oberseite hell, braun. Kehle und Bauch gelb-orange und meist kräftig gefleckt. Männchen zur Paarungszeit mit leicht gewelltem Kamm entlang des Rückens und Uber den Schwanz (ohne Unterbrechung vgl. T. cristatus).
Lebensweise: Stark gefährdet! Lebt vor allem in sonnigen, sich leicht erwämenden und reich bewachsenen Weihern, etwa in Auengebieten und Flachmooren. Laichgewésser meist mit pionierartigem Charakter und reichem Bewuchs mit Wasserpflanzen.
Salamandra atra - Alpensalamander
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Rein schwarz, Haut lackartig glänzend, Grosse Ohrdrüsen, Schwanz im Querschnitt rund bis schwach oval Lebendgebärend, bringt vollentwickelte Jungtiere zur Welt.
Lebensweise: Lebt in mittleren bis hohen Gebirgslagen der Nordalpen, bevorzugt in feuchten Laubmischwäldern und auf Alpwiesen
Mesotriton alpestris - Bergmolch
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Oberseite variabel, grünlich, beige, braun bis gegen schwarz. Bauch orange ohne Flecken. Ma'nnchen im Wasserkleid mit schwarzgelblichem Rückenkamm, hellblauem Band an den Flanken und schwarzer Fleckenzeichnung auf weisslichem Grund.
Lebensweise: Der häufigste und am weitesten verbreitete Molch der Schweiz. Nur im Tessin selten. Besiedelt strukturreiche Lebensräiume, auch Gäirten. Larvalentwicklung in kleinen und mittelgrossen Stillgewässern.
Pelophylax sp. - Grünfrösche
Ordnung: Anura - Froschlurche
Familie: Ranidae - Echte Frösche
Merkmale: Grundfärbung grün bis oliv, kein dunkler Schläifenfleck. Schwimmhäiute reichen bis zu den Zehenspitzen.
Lebensweise: Sehr eng ans Wasser gebunden. Unternimmt kaum Wanderungen. Nicht besonders wäihlerisch. permanente, vegetationsreiche Gewäisser aller Art werden besiedelt. Veranstalten im Sommer die lauten Froschkonzerte.
Rana dalmatina - Springfrosch
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Ranidae - Echte Frésche
Merkmale: Deutlich kleiner als R. temporaria. Die Grundfärbung der Oberseite variiert zwischen verschiedenen Brauntönen und beige. Die Unterseite ist weisslich, die Kehle hell. Die Nase ist spitzer und die Hinterbeine Iänger als bei R. temporaria.
Lebensweise: Kommt auf der Alpensüdseite, in Genf, lokal im Mittelland vor. Laichgewässer ähnlich denen von R. temporaria. Sommerlebensraum überwiegend trockenwarme Laubwälder.
Rana Iatastei- ltalienischer Springfrosch
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Ranidae - Echte Frésche
Merkmale: Die Grundfärbung der Oberseite variiert zwischen verschiedenen Brauntönen und beige. Die Unterseite ist weisslich. Kehle dicht und dunkelgefleckt mit hellem Längsband. Die Nase ist spitzer und die Hinterbeine länger als bei R. temporaria.
Lebensweise: Kommt nur im Tessin und in grenznahen Regionen in Italien vor. Lebt in warmen Auenwäldern. Ist beziüglich des Laichgewässers wenig anspruchsvoll.
Rana temporaria - Grasfrosch
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Ranidae - Echte Frösche
Merkmale: Die Grundfärbung der Oberseite variiert zwischen verschiedenen Brauntönen und beige. Dunkler Schläfenfleck. Nase stumpf, Hinterbeine relativ kurz.
Lebensweise: Die häufigste und weitest verbreitete Amphibienart der Schweiz. Besiedelt die ganze Schweiz, bis [über 2'500m [über Meer. Stellt relativ niedrige Ansprüche an den Lebensraum. Wäilder, Feuchtgebiete, langgrasige Wiesen. Larvengewässer sehr vielseitig. Meist stehende oder langsam fliessende Gewässer. Wandert im Frühjahr zum Laichgewässer.
Salamandra salamandra - Feuersalamander
Ordnung: Urodela - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Schwarz mit gelben Flecken, Haut lackartig glänzend, Grosse Ohrdrüsen, Schwanz im Querschnitt rund bis schwach oval.
Lebensweise: In der ganzen Schweiz verbreitet. Lebt in strukturreichen Laubwäldern. Larvalentwicklung in sauberen kühlen Waldbächen. Lebendgebärend. Die Eientwicklung und die ersten Phasen des Larvenlebens finden in der Gebäirmutter der Weibchen statt.
Bufo bufo - Erdkröte
Ordnung: Anura - Froschurche
Familie: Bufonidae - Echte Kréten
Merkmale: Gedrungene Gestalt mit kurzen Hinterbeinen und stumpfer Schnauze. Pupillen waagrecht. Aufféllige "Ohrdrijsen" hinter den Augen. Hautfarbe gelb bis fast schwarz, wechselt je nach Jahreszeit. Iris goldgelb.
Lebensweise: Die häufigste Krtite. Lebt in der ganzen Schweiz vom Flachland bis zur oberen Waldgrenze. Sommerlebensraum Wélder. Larvalentwicklung meist in grtisseren und kUhleren Stillgewéssern. Tolera
Triturus cristatus - Kammmolch
Ordnung: Urode/a - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Oberseite dunkel. Bauch gelb mit dunkeln Flecken. Männchen zur Paarungszeit mit hohem gezacktem Riickenkamm. Der Rückemkamm von T. carnifex meist kaum gezackt.
Lebensweise: Der T. cristatus kommt nur selten in tiefen Lagen des Mittellandes vor. Er ist wämeliebend und stark gefährdet. T. carnifex lebt in tiefen Lagen der Alpensüdseite. Uberschneidungsgebiet in der Region Genf. Beide Arten leben vorwiegend in Auenwäwldern. Larvengewässer warme
Triturus carnifex - Alpenkammmolch
Ordnung: Urode/a - Schwanzlurche
Familie: Salamandridae - Salamanderartige
Merkmale: Oberseite dunkel. Bauch gelb mit dunkeln Flecken. Männnchen zur Paarungszeit mit hohem gezacktem Riickenkamm. Der Rückemkamm von .T carnifex meist kaum gezackt. Die beiden Arten sind optisch kaum zu unterscheiden.
Lebensweise: Der T. cristatus kommt nur selten in tiefen Lagen des Mittellandes vor. Er ist wärrmeliebend und stark gefährdet. T. carnifex lebt in tiefen Lagen der Alpensüdseite. Uberschneidungsgebiet in der Region Genf. Beide Arten leben vorwiegend in Auenwäldern.