Biologie
Humanbiologie 1 / Kapitel 7 / Blutkreislauf
Humanbiologie 1 / Kapitel 7 / Blutkreislauf
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Lernkarten
Was für ein Gefässsystem hat der Blutkreislauf?
Welche 2 Kreisläufe gibt es?
- Körperkreislauf = grosser Blutkreislauf
- Lungenkreislauf = kleiner Blutkreislauf
Wo findet der Stoffaustausch zwischen dem Blut und den Geweben statt?
Der Stoffaustausch findet in den Kapillaren statt.
Welche Voraussetzungen sind für einen konstanten Stoffaustausch zwischen dem Blut und den Gefässen notwendig?
- Gefässwand dünn,
- die Austauschfläche gross
- und der Blutstrom langsam
Beschreibe den Körperkreislauf (grosser Kreislauf)
Die linke Herzhälfte pumpt arterielles Blut in den Körper, wo es venös wird und in die rechte Herzhälfte zurückkommt.
Beschreibe den Lungenkreislauf (kleiner Kreislauf)
Von der rechten Herzhälfte wird das venöse Blut zur Lunge gepumpt und kehrt arteriell in die linke Herzhälfte zurück.
Was beschreibt die Arterie korrekt?
Was beschreibt die Vene korrekt?
In welcher Herzhälfte befindet sich das venöse Blut und in welchen Kreislauf wird es von hier aus gepumpt?
Das venöse Blut befindet sich in der rechten Herzhälfte und wird von hier aus in den Lungenkreislauf gepumpt.
Auf welcher Tatsache basiert die Feststellung: "Ein voller Bauch studiert nicht gern"?
Die Aussage basiert auf der Tatsache, dass nicht alle Organsysteme gleichzeitig Höchstleistungen erbringen können, weil mit den 5-6 Litern Blut nicht alle Organe gleichzeitig max. Durchblutet werden können. Wenn verdaut wird, fliesst viel Blut in das Verdauungssystem und man wird leicht etwas schläfrig.
Welche Aufgaben haben die Segelklappen?
Die Segelklappen schliessen sich, bevor die Herzkammer kontrahiert. Sie verhindern, dass das Blut von der Herzakker in den Vorhof zurückfliesst.
Welche Aufgaben haben die Taschenklappen?
Die Taschenklappen schliessen sich nach der Kammerkontraktion. Sie verhindern, dass Blut aus den Gefässen in die Herzkmamer zurückfliesst.
Welche Aufgaben haben die Lungenarterien?
Die Lungenarterie führt venöses Blut von der rechten Herzkammer zur Lunge.
Was sind die Besonderheiten der Herzmuskulatur?
Das Herzmuskelgewebe besteht aus quergestreiften, aber einkernigen Fasern. Die Kerne stehen in der Mitte der Fasern, die verzeigt und miteinander verbunden sind.
Was für ein Muskel ist das Herz?
Hohlmuskel
Nenne die 4 Abläufe einer Herzaktion
- Vorhof-Systole
- Kammer-Systole: Anspannung
- Kammer-Systole: Austreibung
- Kammer-Diastole
Wie werden die Herztöne verursacht?
Der 1. Herzton wird durch die Anspannung der Muskulatur verursacht (Kammer-Systole:Anspannung). Der 2. Herzton durch das Schliessen der Taschenklappen (Kammer-Diastole).
Wo werden die elektrischen Impulse, welche die Muskelkontraktionen ausläsen, gebildet?
Im Sinusknoten, von hier wird die Erregung über die Vorhofswand zu den Kammern geleitet.
Was bedeutet die Aussage, das Herz arbeitet autonom?
"Das Herz arbeitet autonom", bedeutet, dass das Herz die Erregungen, die seine Bewegungen auslösen, selbst produziert und darum auch ohne Impulse vom Nervensystem funktioniert. Im Körper arbeitet das Herz aber nicht unabhängig. Seine Leistung wird vom vegetativen Nervensystem geregelt und auf die Leistung der anderen Organe abgestimmt.
Warum kann der Herzmuskel nicht vom Blut in den Kammern versorgt werden?
Der Herzmuskel ist zu dick, die Diffusion würde bei weitem nicht ausreichen. In der rechten Herzhälfte ist das Blut zudem venös.
Wie würde das Blut in den Arterien fliessen, wenn diese starre Röhren wären?
Das Blut würde bei der Kammersystole sehr schnell und mit hohem Druck durch die Gefässe schiessen und bei der Kammerdiastole stillstehen. Der Druck und die Fleissgeschwindigkeit würden stark schwanken.
Wie ist es zu erklären, dass im arteriellen Teil der Kapillaren Wasser ins Gewebe austritt und im venösen wieder resorbiert wird?
Im arteriellen Teil der Kapillaren ist der Flüssigkeitsdruck etwas höher als im Gewebe, darum wird Wasser ins Gewebe gepresst. Im venösen Teil der Kapillaren ist der Flüssigkeitsdruck praktisch gleich wie im Gewebe. Hier wird Wasser ins Blut zurückgeholt, weil das Blut einen etwas höheren osmotischen Wert hat.