Biologie

Fragen zu den Kapitel

Fragen zu den Kapitel


R. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Zellen, Proteine, Bakterien und DNA. Sie decken Themen wie Zellstruktur, Genetik, Enzyme, ATP, Transkription und Membranen ab. Ideal für Studierende, die ihr Verständnis von biologischen Prozessen vertiefen möchten, bieten die Karteikarten detaillierte Erklärungen und Beispiele, die für das Studium essenziell sind.
Flashcards
84
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
18.06.2016 / 29.01.2020

Flashcards

Mikroskopie

Welches sind die Grössenordnungen von Objekten, die mit blossem Auge, oder mit der Lupe, dem Lichtmikroskop und dem Elektronenmikroskop beobachtet werden können? Geben Sie einige präzise Beispiele für jede Kategorie an. 

Auge: 2-4 Zehntel mm = 10-4 m. Man sieht einen Mensch oder andere grosse Lebewesen, ein Organ (Hand, Kopf, Auge, 1 Haar), die Gewebe bei einer Sektion.

Lupe: Vergrösserung bis 15x -> 10-5 m. Man sieht kleine Organe (z.B. Details der Blüten oder der Insekten), Gewebe bei einer feinen Sektion. Bemerkung: Feldstecher vergrössern bis zu 10-12x.

Lichtmikroskop: 10-3 – 10-6 m. Man sieht die Details von einem Haar oder von jedem anderen Material, die Zellen von Tieren, Pflanzen, Pilzen oder von Einzellern (Eukaryoten wie Algen und Urtierchen oder Prokaryoten = Bakterien), Pollenkörner, Pilzsporen. Man sieht auch grosse Organellen innerhalb der eukaryotischen Zellen (Kern, Vakuole, Chloroplasten, eventuell Mitochondrien).

Elektronenmikroskop: 10-4 – 10-9 m. Man sieht detailliert den Zellkern und andere Organellen, auch die kleinsten (Ribosome), Viren, grosse Proteine. 

Mikroskopie:

Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn man Gewebe fixiert, um sie mit dem Lichtmikroskop zu beobachten?

Vorteile:

  • man kann das fixierte Objekt jahrelang intakt behalten,
  • Strukturen oder Proteine können besser eingefärbt oder markiert werden, so dass sie besser beobachtbar sind.


Nachteile:

  • dynamische Ereignisse, wie z.B. die Bewegung und Formveränderungen einer Zelle oder den Austausch von Ionen und anderen Moleküle können nicht beobachtet werden. 

Mikroskopie:

Erklären Sie, warum das Elektronmikroskop die Beobachtung von lebendem Gewebe nicht erlaubt.

Es gibt mehrere Gründe dafür:

  • das Objekt wird in einem harten Kunstharz eingeschlossen; Bewegung und Gasaustausch sind unmöglich, was das Leben verunmöglicht.
  • für die Transmissionsmikroskopie sind die Schnitte feiner als eine Zelle, d.h. dass die Zellen in feine Scheiben geschnitten werden.
  • Das Objekt wird in einer vakuumierten Kammer beobachtet (Bedingung damit der Elektronenstrahl nicht durch Luftmoleküle gestoppt wird); das würde eine lebendige Zelle, die ja nicht in Kunstharz festgehalten wird, zum Platzen bringen. 

Mikroskopie:

Zu was dient das Objektiv? Und das Okular? 

Es sind zwei, in Serie vergrössernde optische Linsen. Das Okular vergrössert immer 10x. Heutige Mikroskope sind mit mehreren Objektiven, die unterschiedlich vergrössern ausgestattet (z.B. 4x, 10x, 40x, 100x). 

Mikroskopie

Wie rechnet man die Vergrösserung des beobachteten Objekts? 

Die Vergrösserung des Objektivs wird mit dem des Okulars mutlipliziert (z.B. 4x * 10x = 40x). 

Mikroskopie

Wie kann es sein, dass ich ein Bild sehe, dessen Teile mehr oder weniger dunkel sind (auch dann, wenn das Objekt nicht eingefärbt wurde)? 

Beim Lichtmikroskop wird das Licht von dichten Strukturen im Objekt aufgehalten, diese Zonen erscheinen dem Beobachter also dunkel. Die hellen Zonen entsprechen den wenig dichten Regionen des Objektes. Der Kontrast ist also das Resultat der Lichtdurchlässigkeit (Transmission) des Objekts. Dasselbe Prinzip gilt für das Transmissionselektronenmikroskop, mit dem Unterschied, dass der Überträger der Information das Elektron ist. 

Mikroskopie

Welchen Vorteil hat es, die Blende optimal einzustellen? Wie macht man es? 

Die optimale Öffnung der Blende erlaubt eine gute Tiefenschärfe und einen guten Kontrast des Bildes (wie bei einem manuellen Fotoapparat), siehe Skript Kapitel 1.2.2, S.16-17. Das Okular wird entfernt und die Blende wird so eingestellt, dass ungefähr 2/3 des möglichen Sehfeldes beleuchtet ist. 

Grundausstattung der Zelle

Erklären Sie die kleinst- und grösstmöglichen Dimension einer Zelle. Begründen Sie ihre Antwort.

Die untere Grenze der Grösse einer Zelle wird von der minimal notwendigen Ausstattung bestimmt. Bakterien sind gute Vertreter von sehr kleinen Zellen. Sie enthalten ein kleines Genom, das frei im Cytoplasma schwimmt (keinen Zellkern), sie haben nur wenige Organellen d.h. nur die für den Proteinaufbau notwendigen Ribosomen.

Die obere Grenze der Grösse einer Zelle wird von zwei Faktoren limitiert:

  • jede Zelle muss den Austausch von Stoffen mit ihren Nachbarnzellen oder mit der Umwelt effizient machen können
  • jede Zelle muss Stoffe innerhalb des Cytoplasma schnell transportieren können.

Das Verhältnis zwischen Zelloberfläche und Volumen ist deshalb für die Zellgrösse limitierend. Für ein Lebewesen ist es vorteilhaft, aus vielen kleinen Zellen gebaut zu sein, anstatt aus grossen (Ausnahme: das Ei der Vögel oder anderen Tierarten, denn es enthält Reserven). 

Grundausstattung der Zelle

Welche zellulären Bestandteile sind in einem Bakterium enthalten? 

Obwohl ein Bakterium zu den kleinsten Zellen gehört enthält es genetische Information (DNA = DNS), Proteine, die für den Proteinaufbau notwendigen Ribosomen und eine Plasmamembran. 

Grundausstattung der Zelle

Nennen Sie zwei wichtige Funktionen der Plasmamembran. 

  • den Zellinhalt von der Umgebung trennen
  • den Stoffaustausch mit der Umgebung kontrollieren. 

Grundausstattung der Zelle

Nennen Sie einige Funktionen, die Proteine ausüben können. 

  • Enzyme: biochemische Reaktionen ermöglichen
  • Transportproteine der Zellmembranen (Plasmamembran wie auch Membranen der Zellorganellen)
  • Proteine des Cytoskeletts
  • Rezeptoren für Hormone oder für andere Moleküle ... usw... siehe Skript! 

Grundausstattung der Zelle

Beschreiben Sie die Rolle(n) der DNS in einer Eukaryontenzelle. Ist sie dieselbe für einen Prokaryonten?

Rollen:

  • sie enthält die Information für die Proteinsynthese,
  • sie wird der nächsten Generation weitergegeben, sei es über Mitose (Zellteilung und vegetative Vermehrung ohne Erbgutvermischung) oder über Meiose (geschlechtliche Vermehrung mit Erbgutmischung, es werden Geschlechtszellen generiert mit nur einem Satz Chromosomen). Beide Rollen werden in allen Zellen erfüllt, auch bei Bakterien (allerdings findet bei Bakterien keine Meiose statt, trotzdem können sie Erbgut untereinander austauschen, siehe Kapitel über Bakterien). 

Grundausstattung der Zelle

Wozu (welche Prozesse) brauchen Lebewesen eine Energiequelle? 

  • um biochemische Reaktionen und Stofftransport zu ermöglichen,
  • um sich zu bewegen,
  • um Wärme zu produzieren.

Diese tragen zum Aufbau und Erhalten der Strukturen sowie zur Vermehrung bei. 

Klassifizierung und Evolution

Die Lebewesen sind in zwei Gruppen unterteilt: die Prokaryonten und die Eukaryonten. Beschreiben Sie prokaryontische Zellen im Vergleich zu eukaryontischen Zellen, indem Sie 4 wichtige Unterschiede nennen. 

Klassifizierung und Evolution

Beschreiben Sie die Eigenschaften, die charakterisch für jedes der 3 Domäne sind.

Domän der Archeen: Prokaryonten, die in extremen Umgebungen lebensfähig sind. Wahrscheinlich erste Lebewesen auf Erde.

Domän der Bakterien: Prokaryonten, die in „normalen“ Umgebung leben.

Domän der Eukarya: Alle Eukaryontische Lebewesen. 

Klassifizierung und Evolution

Nennen Sie mehrere Beispiele von Lebewesen für jedes Domäne. 

Domän der Archeen: Archeen in Heissen und/oder saure Wasserquellen, Archeen in Meersalzgewinnungsteichen, Archeen in Biogazanlagen.

Domän der Bakterien: Escherichia coli, Milchsäurebakterien des Joghurts oder des Sauerkrauts, Staphylokokkus aureus, Cyanobakterien (= Blaualgen), Bakterien der Gattung Borrelia (-> Borreliose), für Angina verantwortliche Streptokokken, etc...

Domän der Eukarya: Algen, Amöbe, Morchel, Trüffel, Bäckerhefe, Hautpilze, Gerste, Rose, Fichte, Efeu, Farne, Moose, Tomate und Basilikum, Huhn, Reh, Pferd, verschiedene Borkenkäfer, Mehlkäfer... etc...! 

Bakterien

Zeichnen Sie ein Bakterium, das die Form einer Bazille hat sowie seine Organellen; beschriften Sie die verschiedenen Teile des Schemas und beschreiben Sie es.

Ein Bazillus ist stäbchenförmig, es ist ein Zylinder. Es hat eine Wand, eine Plasmamembran, ein Cytosol, Erbinformation in Form von DNS (ein einziges grosses ringförmiges Chromosom und viele kleine ringförmige Plasmide), sowie Ribosomen für die Proteinsynthese. Es kann eine Geissel und Pili tragen. Für die Zeichnung, siehe Schema und Abbildungen aus dem Unterricht und im Skript.

Bakterien

Sie setzen eine Bakterienkultur an: Beschreiben Sie die Entwicklung der Anzahl der Bakterien.

Wenn die Kulturbedingungen optimal sind, findet die Bakterien-Zellteilung alle ~ 20 Minuten statt. Die Anzahl Bakterien nimmt exponentiell zu. Die Populationszunahme wird langsamer wenn ein Faktor limitierend wirkt, wie zum Beispiel der vorhandene Raum oder die Nährstoffe. 

Bakterien

Was sind die Kontaminationsquellen wenn man im Labor steril arbeiten möchte?

Die mikrobiologischen Kontaminationsquellen sind die Arbeitsfläche, das benutzte Material, die Hände und Vorderarmen, das Berühren von unsauberen Objekten ohne wieder die Hände zu desinfizieren, die Luft, wenn geprochen, gehustet oder geniesst wird. 

Bakterien

Nennen Sie alle wichtigen Schritte, die es vom Melken bis zum Trinken brauchte, damit der Konsument (zum Beispiel Sie!) verpackte Pastmilch von guter mikrobiologischer Qualität erhält.

  • Es wurden alle hygienische Massnahmen beim Melken eingehalten, unter anderem das Reinigen der Zitzen, das Abkühlen der Milch, das Benutzen von korrekt desinfizierten Geräten, so dass die Toleranzwerte von 200'000 Impulse/ml eingehalten werden.
  • Die Kältekette wurde vom Melken bis zur Pasteurisierung nie unterbrochen.
  • Die Milch wurde mit Wärme behandelt (es gibt verschiedene Pasteurisierungs- verfahren).
  • Das Einfüllen wurde steril gemacht.
  • Die Kältekette (4°C) wurde bis zum Konsum nie unterbrochen. 

Bakterien

Im Labor haben Sie Bakterien eingefärbt: sie waren rot oder blau-schwarz.

a) Welche Vergrösserung war nötig, um die Bakterien zu sehen?

b) Welches sind die wichtigsten Unterschiede im Bau der beiden Bakterientypen?

a) Zum beobachten der Bakterien wurde das Objektiv 100x und Immersionsöl benutzt. Die Vergrösserung ist 1000x (in Wirklichkeit ein bisschen weniger). 

b) Die Struktur und die Bestandteile der Wände sind nicht dieselben.

  • Gram-positive Bakterien haben eine dicke Murein-Wand ausserhalb ihrer Plasmamembran. Murein ist eine Kohlenhydratkette mit angehängten Aminosäuren. Diese dicke Mureinschicht wird blau (Enzianviolett) gefärbt.
  • Gram-negative Bakterien haben ausserhalb ihrer Plasmamembran eine sehr dünne Mureinschicht, dann eine äussere Membran. Diese ist wie jede Membran aus Lipiden und Proteinen aufgebaut. Die Membranlipide halten den roten Farbstoff (Safraninrot) zurück. 

Eukaryonten

Beschreiben Sie die Eigenschaften, die charakterisch für jedes der Reiche sind.

siehe Moodle 

Eukaryonten

Nennen Sie Beispiele von Lebewesen für jedes Reich. 

Bakterien: Escherichia coli, Milchsäurebakterien in Joghurt und Sauerkraut, Staphylokokkus aureus, Cyanobakterien (= Blaualgen), Bakterien der Gattung Borrelia (->Borreliose), für Angina verantwortliche Streptokokken...

Protisten: Grün-, Rot- und Braunalgen, Pantoffeltierchen (Paramecie), Euglena, Amöbe, Trypanosoma (-> afrikanische Schlafkrankheitl), Plasmodium sp ( Malaria), Toxoplasma gondii (Toxoplasmose),...

Pilze: Wiesenegerling, Morchel, Trüffel, Bäkerhefe, Penicillium sp, sogennante Hautflechten und Hautpilze, ...

Pflanzen: Gerste, Rose, Fichte, Efeu, die Farne, Moose, Tomate und Basilikum...

Tiere: Huhn, Reh, Pferd, verschiedene Borkenkäfer, Mehlkäfer... 

Eukaryonten

Vergleichen Sie Ihre Ernährungsart mit derjenige eines Pilzes. 

Der Mensch ist als Tier heterotroph, wie auch die Pilze, d.h. er ernährt sich von anderen Lebewesen (troph = ernähren, hetero = andere). Das Mycel der Pilze scheidet Verdauungsenzyme in die Umgebung aus und absorbiert die Verdauungsprodukte. Tiere essen/fressen/ingestieren die Nahrung, verdauen sie im Verdauungsapparat und absorbieren die verdauten Stoffen, d.h. die Epithelzellen des Darms absorbieren und leiten sie in die Blutbahn für Verteilung an die Organe (die Verdauungssysteme variieren leicht je betrachtete Tierart). 

Eukaryonten

Welche der folgenden Merkmale haben alle Pilze gemeinsam?

a) Sie sind Symbionten.

b) Sie sind heterotroph.

c) Sie besitzen Geisseln.

d) Sie sind Krankheitserreger. e)Sie wirken als Destruenten. 

Richtig: b) Sie sind heterotroph

Eukaryonten

Nennen Sie zwei charakterische Merkmale der Säugetiere. 

Sie sind die einzigen Wirbeltiere mit Milchdrüsen und Haaren. 

Eukaryonten

Bei den Tieren: Welche systematische Kategorie haben eine stabile Körpertemperatur? 

Vögel und Säugetiere

Eukaryonten

Welcher Tierstamm zeigt die grösste Artenzahl? 

Die Gliedertiere, vor allem die Klasse der Insekten (etwa 2 Millionen Arten bekannt. 

Organellen und Zellstruktur von Eukaryonten

Nennen Sie alle Organellen einer Tierzelle und diejenige einer Pflanzenzelle. 

Organellen und Zellstruktur von Eukaryonten

Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) transportieren den Sauerstoff im Blut. Es sind Zellen, die ihren Kern verlieren, noch bevor sie anfangen, ihre Aufgabe zu erfüllen.

a) Welche Funktionen können diese Zellen ohne Kern nicht mehr erfüllen? 

b) Sind damit auch andere Organellen funktionslos geworden? Wenn ja, welche?

c) Welche Organellen können in roten Blutkörperchen noch funktionieren? Benennen Sie diese Organellen und nennen Sie ihre Funktion. 

a) Sie haben die für die Proteinsynthese notwendige Erbinformation nicht. 

b) Ja: Ribosome, rauhes ER und Golgi-Apparat.

c) 

  • Mitochondrien: Energieumwandlung (Herstellen von ATP)
  • das glatte ER: Fettstoffwechsel

Zusätzlich zu den Organellen im engeren Sinn sind vorhanden

  • das Cytoskelett: Form und Bewegung
  • das Cytosol: Raum für biochemische Reaktionen
  • die Plasmamembran: Zellabgrenzung und kontrollierter Stoffaustausch 

Organellen und Zellstruktur von Eukaryonten

Es gibt Zierpflanzen deren Blätter grün-weiss gestreift sind. Welches Organell ist vermutlich in den weissen Teilen verändert? Können Sie die Veränderung beschreiben? Was ist die Folge für die betreffenden Zellen abgesehen davon, dass sie weiss sind? 

In den weissen Blattteilen fehlen die Chloroplasten. Die Zellen können keine Photosynthese machen und so Zucker herstellen. Sie sind also von den anderen Pflanzenteilen, die ihnen organische Stoffe liefern abhängig. 

Organellen und Zellstruktur von Eukaryonten

Erläutern Sie die Funktionen des Cytoskeletts. 

Es ist für die Zellform verantwortlich (Stützung, Stabilität), es spielt aber auch eine Hauptrolle bei Bewegungen der Zelle und bei ihrer Teilung (dynamische Eigenschaft). 

Organellen und Zellstruktur von Eukaryonten

Geben Sie die Definition einer Stammzelle, indem Sie 2 wichtige Eigenschaften nennen.

Stammzellen sind undifferenziert (oder nur wenig differenziert) und vermehren sich gut. 

Organellen und Zellstruktur von Eukaryonten

In welchen Pflanzenteilen findet Zellteilung hauptsächlich statt? 

In den Wurzelspitzen und an Sprossen wo die Zellen entstehen und sich strecken (Längenwachstum), sowie in speziellen Geweben (Kambium) für das Breitenwachstum. 

Organellen und Zellstruktur der Eukaryonten

Nennen Sie 3 Beispiele von menschlichen Stammzellen 

Wir haben z.B. Stammzellen im Hirn, in der Haut, im Knochenmark (zuständig für die Blutzellen), in den Muskeln, in der Retina, usw ... 

Organellen und Zellstruktur der Eukaryonten

Erklären Sie mit einem konkreten Beispiel weshalb Stammzellen ein grosses Potenzial für die Humanmedizin sind.

Das Beherrschen der Vermehrung und Differenzierung von Stammzellen in vitro

  • z.B. Stammzellen der Haut, des Blutes oder der Retina – wird Autotrans- plantationen ermöglichen, was Probleme mit Organabstossung und der damit verbundenen lebenslangen Medikamenteneinnahme lösen wird. Man hofft, bei grossen Hautverbrennungen, bei gewissen Retinakrankheiten und Leukämien bessere Genesungschancen zu erreichen. 

Proteine und Enzyme

Welche kovalenten Bindungen gibt es in Proteinen? 

Peptidbindung, Disulfidbrücken

Proteine und Enzyme

Welche schwachen Wechselwirkungen sind bei der Sekundär-struktur ausserdem noch wirksam?

Ionische Bindungen, Wasserstoffbrücken, van-der-Waals-Kräfte (= hydrophobe Wechselwirkungen) 

Proteine und Enzyme

Vergleichen Sie den Abbau von Holz durch Pilze mit seiner Verbrennung. 

Proteine und Enzyme

Wie heissen Enzyme, die Lipide abbauen? 

Lipasen. Oft besteht der Name aus „Substrat“ – ase. 

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