Biologie

Prokaryoten/Plasmolyse/Viren

Prokaryoten/Plasmolyse/Viren


Lydia Gerzen
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Biologie auf Universitätsebene ab. Sie behandeln Themen wie die Struktur und Funktion von DNA, Ribosomen, Bakterien und Viren, einschließlich ihrer Vermehrung und Interaktion mit Wirtszellen. Enzyme wie Reverse Transkriptase und Integrase werden ebenso erklärt wie die Unterschiede zwischen Prokaryoten und Eukaryoten. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Medizin, die ihr Verständnis von mikrobiellen Prozessen und zellulären Mechanismen vertiefen möchten.
Flashcards
32
Students
3
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
01.12.2014 / 22.11.2015

Flashcards

Unterschiede: Tiere/Pflanzen

1. Autotrophie/Heterotrophie

2. Stoffwechsel

3. Reizverarbeitung

4. Beweglichkeit

5. Beschaffenheit Zellmembran

..

4 Typklassen des Escherechia coli

(allgemein, Namen, Krankheit, Anmerkungen)

.

Schritte des Wirtszellen-Befalls (ab 3.: Bsp. Retrovirus)

  1. durch Adsorption andocken an Wirtszelle
  2. Virushülle und Zellmebran fusionieren -> Einbringung der Nukleinsäure in Wirtszelle
  3. +RNA wird im fremden Cytoplasms vorerst in ein Provirus kopiert
  4. dieser wird durch Poren in den Zellkern der Wirtszelle aufgenommen
  5. dort nun "normale" Replikation
     

Virale Protease

zerlegt Provirus in funktionelle Virusproteine

Bakterien - Ribosomen, Plasmid

70S, kein spez. Bildungsort für Ribosomen

Plasmide tragen extrachromosomale DNA, ermäglichen AB-Resistenz, replezieren sich separat (Konjugation, Transformation), Transport durch spiralige Sex.Pili

Osmose

Osmose bezeichnet die Diffusion einer Flüssigkeit durch eine selektiv-permeable Membran entlang eines Konzentrationsgefälles der Lösungsmittel im Bezug auf die gelösten Teilchen. Die Diffusion erfolgt in Richtung der höheren Konzentration.

Einteilung Antibiotika

  1. bakteriostatisch (reversible Wachstumshemmung) -> zusätzliche Immunabwehr wichtig!!!
  2. bakteriozid (abtöten)

Bakterien-Einteilung nach Form (8)

  1. Mikrokokken
  2. Diplokokken
  3. Streptokokken
  4. Staphylokokken
  5. Sarcinen
  6. Stäbchen
  7. Spirillen
  8. Vibrionen

Fortbewegung der Bakterien

durch Flagellen (jedoch keine Axoneme), die aus Flagellinen aufgebaut sind, das Ende ist durch ein Cap markiert, innere Ende liegt in einem Rotationsmotor, der durch einen Protonengradienten (zwischen periplasm. Raum und Cytoplasma) angetrieben wird

Bakterien -  Größe, Zellmembran, Zellkern

0,2-1,5 µm

Cytoplasma ist von unit mebrane umgeben

Nukleoid ist ein ringförmiges DNA-Molekül ohne Membran, DNA kann komprimiert, jedoch ohne Histone oder Gerüst-Proteine

Was sind Phagen?

benötigen ausschließlich Bakterien als Wirtszellen

template switching

hin und herschalten des RNP-Komplexes zwischen Replikation und Transkription

Reverse Transkriptase

Eine reverse Transkriptase ist ein Enzym, das RNA in DNA umschreibt. Es handelt sich somit um eine RNA-abhängige DNA-Polymerase. Der Name leitet sich daher ab, da man früher davon ausging, eine Umschreibung von RNA in DNA sei nicht möglich. Als man dieses Enzym entdeckte, stellte man jedoch fest, dass es entgegen des klassischen Polymeraseweges (also revers) funktionierte. Retroviren, unter anderem auch HIV funktionieren mit einem solchen Enzym.

2 AB-Beispiele

  • Penicilline: zerstören WAndaufbai von Gram+ durch Synthesehemmung des Wandaufbaus
  • Tetracyclin: Stören die Proteinsynthese

Chemotherapie

Als Chemotherapie im engeren Sinne bezeichnet man die Behandlung von Kresberkrankungen mit Zytostatika (Zytostatikatherapie).

Im weiteren Sinne versteht man unter Chemotherapie die Verwendung von toxisch wirkenden Substanzen, um möglichst gezielt bestimmte Mikroorganismen (Bakterien) oder entartete Zellen auszuschalten.

Aufbau Nucleinsäure

Capsid als Kapsel, Lipidhülle (envelope) innen

Virale Integrase

Enzym von Retroviren, das für den Einbau viraler DNA-Stränge in die Chromosomen der Wirtszelle zuständig ist. Sie ist eines von drei Schlüsselenzymen der Retroviren.

zusätzliche Funktion des Protonen-Motors

Transport von Proteinen, Transfer von DNA -> Secretion System

Forbewegungsmittel der Bakterien

  • Flagellen
  • Fimbrien
  • Pili

Diffusion

Unter Diffusion versteht man das Vermischen von Stoffen, die miteinander in Berührung stehen, durch ihre zufällige Eigenbewegung (Brown'sche Molekularbewegung).

Die Diffusionsgeschwindigkeit und -fähigkeit eines Moleküls hängt unter anderen ab von:

  • Größe
  • Viskosität des Lösungsmittels
  • Temperatur

Vakuole & Chloroplasten  Pflanzenzelle

Vakuolenmembran: Tonoplast

Chloroplasten: ähneln Mitochondrien, besitzen eigene DNA und Ribosomen -> Photosynthese

Unterschiede: Prokaryoten, Eukaryoten, Viren

1. Zellkern

2. Kompartimentierung

3. Ribosomen

4. Zellwand/Zellmembran

5. Atmungskette

.

Nukleinsäuren der Viren

entweder einfacher/doppelter STrand DNA oder einfach/doppelter Strand RNA, können sense/antisense sein

-> nie beide in einem Virus

Vermehrung Viren

DNA/RNA (doppelsträngig/einzelstränig, sense/antisense) -> virale (positive!) mRNA

Minus-Matrize (antisense) dient als Matrize, Ribosomen translatieren nur +mRNA

-> ständige rekombination und Mutation

Schutzmechanismen der Bakterien

  • Ausbildung einer Schleimkapsel (vor Phagocytose oder schnellem Austrocknen)
  • Ausbildung von Sporen (erhöhte Hitze- und Kälteresistenz)

Bedeutung Lipopolysaccharide (LPS)

wichtig als antigene Determinanten, besonders bei GRAM-

oft genetisch verändert

-> Ermöglichen Typisierung

Bedeutung Lysozym bei Gram+

lösen S-Layer ab und dienen somit dem S-Layer-.Screening-Verfahren

Aufbau Nucleinsäure

Capsid als Kapsel, Lipidhülle (envelope) innen

Viroide

Unter den Viroiden sind die kleinsten, derzeit bekannten Krankheitserreger zu verstehen. Sie bestehen lediglich aus einem in sich geschlossenen Ring aus einsträngiger RNA. Eine Vermehrung ist nur innerhalb einer Wirtszelle möglich. Diese Eigenschaft klassifiziert Viroide als subzelluläre Erreger.

Ein Virus besitzt neben dem Erbgut noch eine Reihe an Proteinen und Fetten, sowie ein Kapsid (Hülle). Dies alles fehlt einem Viroid.

Unterschiede GRAM + und -

(Zellmembran/wand)

GRAM+

- bis zu 40 Schichten dicke Wand

- Wand besteht aus vernetzten Petidoglycanen (=Murein)

- innen liegende unit mebrane

 

GRAM-

- besitzen zusätzliche äußere Membran (OM)

- OM besteht aus Glucosamin-Dimeren (darunter auch Lipid A = Endotoxin)

 

-> beide tragen außen kompakte Schutzschicht. S-LAYER

Großsystematik Pflanzenreich (6 Abt., Pro- Eukaryoten)

.

Bakterien - Atmungskette

an/ in der inneren Zellmembran, respirat. Enzyme falten sich zu Mesosomen

Study