Biogasanlage Krone GmbH, Wädenswil
Lernkartei zur Biogasanlage Hinter Widen
Lernkartei zur Biogasanlage Hinter Widen
-
- 1 / 10
-
Cartes-fiches
Welche Art von Abfällen verwertet die Biogasanlage der Familie Kronauer
Wie werden die Substrate in den Fermenter eingetragen?
Flüssige Substrate werden über die Vorgrube in den Fermenter gepumpt, Feststoffe werden zuerst zerkleinert und über eine Förderschnecke eingetragen.
Wie lange verweilt das Gärgut im Fermenter?
Verarbeitungmenge 14m3/d
Fermenternutzvolumen 120m3
Gärrestrückführung 1:1.
Verweilzeit 120m3/14m3/d/2d = 4.3d
Welche Temperaturen herrschen im Fermenter?
Im Fermenter herrschen Temperaturen im termophilen Bereich von ca. 52°C
Wieviel Co-Substrat dürfen maximal zugegeben werden, damit er den Strom für 0.48 CHF/kWh einspeisen kann?
Was für ein Vorteil ergibt sich, wenn das Substrat vor der Fermentation zerkleinert wird.
Das Substrat verfügt über eine grössere Oberfläche und bietet so mehr Angriffsfläche für die Mikroorganismen. Dies resultiert in einer effizienteren Verwertung des Substrates und generiert einen höheren Gasertrag.
Ausserdem wird dadurch die Pumpfähigkeit des Gärgut verbessert und das Risiko von Verstpfungen durch Fremdstoffe minimiert.
Wo findet bei der Anlage die Entschwefelung statt?
Das Biogas wird in-situ mittels Luft bzw. Sauerstoffeindüsung in den Nachgärer von H2S entfernt. Meist wird vor dem BHKW zudem eine Feinentschwefelung mittels Aktivkohlefilter vorgenommen.
Was ist die Problematik von einem hohen Schwefelwasserstoffgehalt im Gas?
Hohe Schwefelwasserstoffgehalte wirken toxisch auf die Mikroflora und hemmen damit den Substratabbau. Schwefelwasserstoff im Biogas verursachen Korrosionsschäden am Blockkraftheizwerk.
Welche Schwierigkeiten ergeben sich, wenn Substrat (wie z.B. von Frutarom), welches über einen hohen Thymiangehalt verfügt, eingespiesen wird.
Thymian enthält antimikrobielle Substanzen, welche die Flora im Fermenter abtöten können.
Was kann neben der Sauerstoffzufuhr hilfreich sein zur Schwefelwasserstoffreduktion?