Neurotransmitter

Begleitend für die Gehirn-Kinesiologie-Ausbildung am IAK

Begleitend für die Gehirn-Kinesiologie-Ausbildung am IAK


G. D.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Neurotransmitter und ihre Rolle im Gehirn. Sie behandeln die verschiedenen Stoffklassen wie biogene Amine, Aminosäuren und Neuropeptide, sowie spezifische Neurotransmitter wie Dopamin, das in Bahnen wie den dopaminergen Bahnen wirkt und in Arealen wie dem Nucleus und der Substantia nigra konzentriert ist. Die Karteikarten eignen sich für Medizinstudenten und Fachleute, die sich mit der Produktion, Speicherung in Vesikeln und den Auswirkungen von Neurotransmittern auf Funktionen wie Denken und Fokus vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
15
Utilisateurs
8
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
09.08.2016 / 20.05.2025

Cartes-fiches

Was sind Neurotransmitter?

Kleine Moleküle die in kleinen Bläschen (Vesikeln) gespeichert werden. Aus den Vesikeln werden sie bei Bedarf in den synaptischen Spalt entleert.

Wo werden Neurotransmitter produziert?

In den Neuronen. Die Arbeiter sind Enzyme. Nach der Herstellung werden die Neurotransmitter in kleinen Säckchen/Bläschen (Vesikeln) gespeichert. So sind sie auch geschützt.

In welche Stoffklassen sind Neurotransmitter eingeteilt?

- Lösliche Gase

- Biogene Amine

- Aminosäuren

- Neuropeptide

- Endocannabinoide

- Hormone

Welche 2 löslichen Gase gibt es?

- Stickstoffmonoxid

- Kohlenstoffmonoxid

Nenne die biogenen Amine

- Acetylcholin

- Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin)

- Serotonin

- Dimethyltryptamin

- Histamin

In welche 2 Gruppen sind Aminosäuren aufgeteilt?

- Inhibitorische Aminosäuretransmitter

- Exzitatorische Aminosäuretransmitter

Nenne die inhibitorischen Aminosäuretransmitter

- α-Aminobuttersäure = GABA = 4-Aminobuttersäure - Glycin - β-Alanin - Taurin

Nenne die exzitatorischen Aminosäuretransmitter

- Glutaminsäure

- Asparaginsäure

- Cystein

- Homocystein

Welche Neuropeptide gibt es?

- Endorphine und Enkephaline

- Substanz P

- Somatostatin

- Insulin

- Glucagon

- α-Endopsychosin

Welche Endocannabinoide gibt es?

- Anandamid

- 2-Arachidonylglycerol

- O-Arachidonylethanolamid

Welche 4 Bahnen gibt es?

- Cholinerge Bahnen

- Noradrenerge Bahnen

- Dopaminerge Bahnen

- Serotonerge Bahnen

Wo im Gehirn entsteht Dopamin?

Dopamin hat seinen Ursprung im Mittelhirn, in der Substantia nigra und dem ventralen Tegmentum.

In welchen Gehirnarealen ist die Dopaminkonzentration am höchsten?

- im Putamen

- Substantia Nigra (Ursprung)

- Ventrales Tegmentum (Ursprung)

- Nucleus caudatus - Nucleus accumbens

- limbische System

- Amygdala

- Septum

- Thalamus

- Hippocampus

- präfrontaler Cortex

- anteriorer Gyrus cinguli

- motorischer Cortex

- inferiorer Parietallappen

- Assoziationscortex

Was bewirkt Dopamin?

Dopamin erhöht das Verhältnis Signal/Rauschen. Bei konditionierter Verstärkung wird Lernen durch Psychostimulatien gefördert, die Dopamin ansteigen lassen.

- Handlungsmotivation (Nucleus accumbens); Informationsverarbeitung und allg. Erregungsniveau

- Kontrastverstärker (Unwichtiges wird ausgeblendet, Focus liegt auf dem, was man unbedingt will)

Was bewirkt ein zu niedriger Dopaminspiegel?

- Depressionen

- verschwommenes Denken

- Unfähigkeit, unwesentliche Aussensignale auszublenden

- schlechte Konzentrationsfähigkeit

Étudier