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L. T.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biochemie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Reaktionen, Enzyme, Proteine und Stoffwechselwege wie Glykolyse und Citratzyklus. Sie decken auch die ATP-Synthese, Atmungskette und Nucleotidsynthese ab, inklusive Hemmstoffe und Regulation. Ideal für Studierende der Biochemie, die komplexe biochemische Prozesse und ihre Anwendungen verstehen möchten.
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Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
29.02.2016 / 27.04.2023

Cartes-fiches

Essentielle AS?

(BCAA's?)

Im ganzen 8:

  • Valin, BCAA
  • Methionin
  • Leucin, BCAA
  • Isoleucin, BCAA
  • Phenylalanin
  • Tryptophan
  • Threonin
  • Lysin

BCAA: Branched-amino-acid, verzweigte AS. Machen 40% der AS der Muskeln aus und deswegen für Sport relevant.

Peptidbindung

  • Durch welchen Prozess werden Proteine in AS verknüpft?
  • Mache eine Zeichnung in Lewis-Form
  • Enden beschriften
    • beim Benennen eines Proteines beginnt man am ...?

Kondensationsreaktion verknüpft, Hydrolyse spaltet AS

Man beginnt immer an N-Terminus

  • In welcher Form liegen AS bei physiologischem pH vor? (Lewis)
  • Wie verändern sich die Carboxy- und Aminogruppen bei Zugabe/Entfernen von Säure?

 

  • AS liegen bei physiologischem pH als Zwitterionen vor: Ihre Nettoladung ist 0
    • Aminogruppe protoniert
    • Carboxylgruppe deprotoniert
  • Einfluss pH
    • Mehr Säure (pH sinkt): Carboxylat-Gruppe (negativ) wird H+ aufnehmen
    • Weniger Säure (pH steigt): Ammonium-Gruppe (positiv) spaltet H+ ab 

  • Wo liegt der pKs dieser AS und was bedeutet er?
  • Wo liegt der pI (isoelektrische Punkt) und was bedeutet er? Wie wird er berechnet?

pKs1 bei ~2.2, \({[COO^-]\over [COOH]} = 1\)--> Die AS wirkt als Puffer

pKs2 bei ~9.4, \({ [NH2] \over [NH3^+]} = 1\)--> ebenfalls Puffereigenschaft

pI bei ~5.5, die AS liegt als Zwitterion vor: sie verfügt über gleich viele positive sowie negative Ladungen.

\(pI = {pKs1 + pKs2 \over 2}\)

Aus wie vielen AS besteht ein:

a) Dipeptid
b) Oligopeptid
c) Polypeptid

Definition Protein?

a) 2
b) 3-10
c) 11 - 100, linear

Protein:

  • Polypeptidkette, allg. ab 40 AS (40 - 4000)
  • Molekulargewicht: 4 -440 kDa

Durchschnittliches Molekulargewicht einer AS

110 Da (entspricht 110 u)

Disulfidbrücken

  • Mögliche Bindungen?
  • Rolle von
    • Cystein
    • beta-Mercator-Ethanol

  • inter-Kette: zwischen zwei Polypeptidketten
  • intra-Kette: innhalb derselben Polypeptidkette

Cystein: bildet über Oxidation(Hydrolyse, O2 muss vorhanden sein) Disulfidbrücken.

  • Reduziert: SH
  • Oxidiert: S-S

beta-Mercator-Ethanol: löst Disulfidbrücken auf

Chromatographie

  • Funktionsweise

Analyt affiniert unterschiedlich

  • er affiniert hydrophob
  • oder hydrophil

und wird deswegen nach seiner Affinität für Lösungsmittel (Eluent, Laufmittel) von anderen Stoffen getrennt.

Chromatographie

  • Im Kurs vorgestellte Techniken

Nicht-chromatogrpahische Methoden

  • Ionentauscherchromatographie
  • SDS-PAGE
  • Affinitätschromatographie
  • Papierchromatographie

Nicht-chromatographische Methoden

  • Aussalzen

Aussalzen von Proteinen

  • Funktionsweise

Trennt nach Löslichkeit

  1. Alle AS haben unterschiedlichen pI
  2. bei Zugabe von Salz ((NH4)+SO42-) wird die Hydratationshülle der Proteine abgeschwächt, bis sie schlussendlich aufgelöst wird.
  3. Den Proteinen bleibt nichts übrig. als sich mit ihresgleichen zu aggregieren (wenn pH = pI wid dieser Prozess begünstigt)
  4. Die Proteine fallen fraktioniert aus und können abzentrifugiert werden.

Ionenaustauschchromatographie

  • Funktionsweise

Trennt nach Ladung

Träger (Cellulose) wird modifiziert: er trägt geladene Bestandteile

  • positiv geladen: zieht Anionen an --> Anionentauscher
  • negativ geladen: Kationentauscher

Papierchromatographie

  • Funktionsweise
  • Nachteile

Trennt nach Polarität

  • Analyt läuft mit hydrophobem (=apolaren) Eluenten weiter oder bleibt an hydrophilem (polaren) Träger haften, je nach Affinität
    • Lsg-mittel: Chloroform CHCl3
    • Träger: Cellulose (CHO)X

Nachteil: Isolation in grossen Mengen nicht Möglich, rein analytisches Verfahren!

Hydrophobe Interaktionschromatographie

  • Funktionsweise

Trennt nach Polarität (eigentlich UNpolarität)

  • Wie beim Aussalzen wird Hydratationshülle geschwächt.
  • Freigewordene, apolare Bestandteile werden nun von apolaren Bestandteilen von Trägern angezogen 

Gel-Filtrationschromatographie

  • Funktionsweise

Trennt nach Grösse und Form

  • Kügelchen mit Poren
    • Grosse Moleküle: kurzer Weg --> schnell ausgewaschen
    • Kleine Moleküle: längerer Weg durch Poren --> weniger schnell ausgewaschen

Affinitätschromatographie

  • Funktionsweise

Trennung nach charakteristischen Bindungseigeschaften (wie bsw. Antikörper)

Matrix (Träger) wird mit spezifischen Teilchen (Liganden) bestückt

  • Spezifische Teilchen
    • Antikörper
    • Metalle
  • Spacer: "Antenne" zwischen Matrix und Ligand

nach Binden von AS + Ligand werden diese nicht mehr ausgewaschen. Sie müssen aber wieder vom Liganden gelöst werden, mittels

  • NaCl
  • pH-Änderung

Elektrophorese

  • Prinzip
  • Arten

Prinzip: Ionen wandern in elektr. Feld

  • Anionen zur Anode (+)
  • Kationen zur Kathode

Arten

  • PAGE: nativ
  • SDS-PAGE: denaturierend

Papierelektrophorese

  • Funktionsweise

PAGE

  • Funktionsweise

AS wandern auf einem Träger durch elektrisches Feld --> Trennung nach Ladung

PAGE:

Zusätzlich werden die AS gesiebt

  • Polyacylamid bildet ein Netzwerk mit Maschen, deren grösse bei der Herstellung bestimmt werden kann
  • Je nach Grösser wandern AS
    • schneller
      • wenn sie klein sind und problemlos durch die Poren des Netzwerkes passen
      • wenn sie stark geladen sind und deswegen stark von Anode/Kathode angezogen werden
    • langsamer
      • wenn sie gross sind
      • wenn sie netto kaum geladen sind

SDS-PAGE

  • Funktionsweise

Trennung nach Grösse bzw. Masse

  1. Denaturierung: alle Proteine werden linear ausgerichtet
  2. SDS-Molekül
    • Ist stark negativ geladen
    • Schafft Hülle um denat. Protein --> negativ geladenen Hülle
  3. im letzten Schritt PAGE anwenden

Welche Methoden dienen Proteinsequenz-analyse?

Wie funktionieren diese?

Man kann DNA oder Protein analysieren

  • DNA: über PCR (polymerase chainreaction)
  • Protein
    • chemisch: bei Verfahren wird schrittweise N-Terminus-AS abgespalten --> wird erkannt und bestimmten position zugeordnet
    • Massenspektroskopie: ESI-MS
      • Trennen von AS augfrund physikalischen und elektrischen Eigenschaften
        • Die AS befinden sich in einem Gas, ihre Sequenz wurde zerstört --> Je nach Menge best. AS erhält man ein Muster. DIese wird mit anderen in einer Datenbank verglichen.
          (Erstellen dieser Datenbank wäre mithilfe ESI-MS nicht möglich gewesen!)

A) Was sind PAM Units? Wie verhalten sie sich (z.B. wenn sie hoch/tief sind?)

 

 

PAM: Anzahl nicht-lethaler Punktmutationen/100 AS (pro 100 AS damit man unterschiedlich lange Prot verlgiechen kann)

A) Proteine unterliegen Evolution. Bei nicht-lethaler Punkmutation verändert sich eine AS in der Proteinsequenz so, dass das Protein funktionell intakt bleibt. PAM steigt dabei um +1.

Wenn PAM tief ist, sind Mutationen sofort lethal --> der evolutionäre Druck auf die H4-Sequenz ist enorm, die Sequenz ist deswegen hoch konserviert.

Wenn PAM hoch (?) ist, dienen viele AS nur als Platzhalter und wenige davon sind funktionell wichtig. --> Sequenz tief konserviert.

 

 

Domain-shuffling und PAM-Unit Änderungen, was Unterschied?

bei PAM Punktmutation (innerhalb Prot-Domäne) --> DNA verändert sich

bei Domain-shuffling werden ganze AS Sequenzen (40 - 100AS) unterschiedlich angeordnet. Dabei bleibt die DNA unverändert und exprimiert weiterhin dieselben Domänen

Warum ist die Peptidbindung planar, wenn es gewundene Helices gibt?

Was ist weiterhin auffällig?

  • erstens ist die Peptidbindung resonanzstabilisert: Doppelbindungen erlauben keine Rotationen.
    (Obwohl die C-N-Bdg "nur" Doppelbindungcharakter hat, reicht das aus, um die Verknüpfung auf planarer Ebene zu limitieren)
  • zweitens sind Winkel zwischen kovalenten Einfachbindungen von Ca-C sowie N-C sehr wohl möglich --> verleihen Protein Windung! Dabei sind aber nur gewisse Kombinationen möglich (siehe Ramachandran Diagramm)

Auffallend: die trans-Konformation ist stabiler, weil sie den Seitenketten mehr Platz zu Verfügung stellt.

a-Helix und b-Faltblätter

  • Primär-, Sekundär- oder Tertiärstruktur?
  • Windung?
  • Stabilisierung?

  • Sekundär, beide
  • a-Helix gewunden (meist rechtswindig, linkswindig sehr selten), b-Faltblatt nicht, erzeugt aber Schleife
  • Stabilisierung
    • a-Helix: H-Brücken in Helix-Achse, wiederholt sich alle 4 AS
    • b-Faltblatt:
      • parallel (Beide Ketten N --> C)
        Schräge H-Brücken
      • antiparalell (eine N --> C, andere C --> N)
        Gegnüberliegende H-Brücken --> stabiler

Zeichne Kette von plnaren Prptidbindungen mit R, eines davon R=Prolin

Prolin zwingt Peptidbindung in cis-Konformation

Klassifizierung von Proteinen, Zahnfleisch und Haar: Zusammenhang?

  • Wie wird Haar aufgebaut?
  • Wie wird Zahnfleisch aufgebaut?

Wasserlöslich: globullär

Wassunlöslich: fibrillär

  • Keratin --> Bildet Haar
  • Kollagen --> Bindegewebe, wie Zahnfleisch

Haar:

  • zwei Helices winden sich umeinander (N--C immer paralell)
  • stabilisieren sich über H-Brücken.
  • Dimer< Protofilamenten<Microfilamementen<Haaren.

Zahnfleisch: aus Collagen

  • trippelhelical
  • linksgängige Helix, rechtsgängige Tripelhelix
  • Gly - (Pro) - (Hyp/Hyl) --> 33% Gly !!
    • Prolin dient als Strukturbrecher: verhindert rechtgängiges Falten
  • Gly-Reste haben Platz in Helix, die anderen Reste nicht und schauen deshalb nach aussen.

 

Was charakterisiert

  • Primärstruktur
  • Sekundärstruktur
  • Tertiärstruktur
  • Quarternärstruktur

  • Primärstruktur
    AS-Sequenz --> hat Auswirkungen auf alle folgenden Strukturen!
  • Sekundärstruktur
    Bereiche und deren Reihenfolge, durch H-Brücken stabilisiert --> a-Helix, b-Faltblatt und -Schleife
  • Tertiärstruktur
    • Verteilung Atome im Raum --> 3D
    • aktive Form des Proteins
    • Motive: verschiedene Kombinationen aus Elementen der Sek.Struktur
       
  • Quarternärstruktur
    Symmterisches Aggregat aus mehreren Proteinen --> Oligomere

Domänen

  • Definition
  • Eigenschaften

  • sind Abschnitte eines Proteines (Prot-Sequenz) und haben
    • charakteristische Faltung, diese ist für Funktion enorm wichtig --> Änderung der Faltung hat grössere Konsequenzen als Änderung einer AS in Sequenz!
      --> Raumliche Anordnung bestimmt über Funktion

  1. Wovon hängt Stabilität von Proteinen ab? wie genau? wie stabil sind native Proteine?
  2. Wie kann Stabilität von Prot. überwunden werden? Was passiert danach?

  1. hydrophobe Kräfte: apolare Seitenketten minimieren Kontakt mit Wasser und halten lieber zu ihresgleichen. Dieser "Öl-Effekt" wirkt als Kraft, die zustand des prot. stabilisiert. Dabei ist jede AS untersch. hydrophatisch (in H20 löslich)
    native proteine sind kaum stabiler als ihre ungefaltete Form --> sie können dadurch verändert werden und/oder Funktionen ausüben
    (Unter der nativen Struktur eines Proteins versteht man die definierte dreidimensionale Struktur, in der das Protein seine physiologische Funktion ausübt)
  2. Prot können denaturiert werden durch
    • T Erhöhung
    • pH
    • Detergentien

nach Denaturierung können sie renaturiert werden, dafür müssen physiologische Bed. wieder hergestellt werden! Das prot wird wieder aktiv!

  1. Unterschied von Enzymen und chemischen Katalysatoren
  2. Spezifität von Enzymen abhängig von
  3. Kofaktoren

  1. Unterschied von Enzymen und chemischen Katalysatoren
    • Reaktionsraten sind höher
    • Reaktionsbedingungen sind physiologisch
    • Können reguliert werden
    • Vor/Nach Reaktion identisch (keine Seitenprodukte)
  2. Spezifität von Enzymen abhängig von
    • geometrischer und elektrostatischer Komplementarität: Schlüssel-Schloss-Prinzip
  3. Kofaktoren
    • erwitern Funktion von AS-Seitenkette (Enzyme bestehen aus AS!) und damit die Funktion des Enzyms
    • müssen mit Nahrung aufgenommen werden (Metallionen)

  1. Höhere Aktivierungsenergie heisst?
  2. Welche ÜZ sind schrittlimitierend, wenn es mehrere davon gibt?

  1. Unwarscheinliche Reaktion sowie grosser E-Aufwand
  2. jene mit grösster Akt-E

Welchen Einfluss haben Enzyme auf Überganszustände und Energiebilanzen von Reaktionen?

Enzyme stabilisieren Übergangszustand. Dieser ist labil, weil die freie Energie darin enorm ist und das Molekül bestrebt ist, den ÜZ zu verlassen.

Das Enzym reduziert Aktivierungsenergie, wodurch aber auch die freiwerdende E nach ÜZ absinkt --> Enzyme haben keinen Einfluss auf die Energiebilanz von Raktionen!

S/B-Katalyse

  • Was passiert?
  • Ziel?
  • Wann am effizientesten?

  • p+-Transfer
  • Elektronen über möglichst viele Kerne delokalisieren --> Absenken des UZ
  • Effizientesten wenn durch S+B katalysiert --> enzym verwendet 2x His: eines fungiert als S, das andere als B
  • statt His kann auch Asp, Glu, Cys, tyr oder Lys verwendet werden, dabei beeinflusst der pH die Effizienz des Enzymes
    • optimale Effizienz lässt Rückschluss auf benutzte AS zu. 

RNase A Mechanismus

  • Schema
  • Welche Art Katalyse?

  • S/B-Katalyse
  • Schritt 1: RNA gerät in aktives Zentrum
    1. OH am C2 der Pentose wird deprotoniert durch His12, das als Base wirkt und das Proton aufnimmt --> wird zu einer Säure
    2. Das nun "nackte" O-Atom übt NU-Angriff auf benachbarte P-Atom aus
    3. Abgangsgruppe wird durch His119, das als Säure wirkt, protoniert --> His119 wird zu einer Base
  • Schritt 2:  H2O gerät in aktives Zentrum
    1. His119 (Base) hydrolysiert H2O, nimmt fre gewordene H auf --> His119 (Säure)
    2. His12 (S) protoniert das OH-Ende der RNA --> His12 (B)
  • Funktioniert nur mit RNA (Substrat wird bei 2 protoniert, nur Ribose hat OH-Gruppe!)

Kovalente Katalyse

  • Mechanismus
  • Zeichnen: Decarboxylation, katalysiert durch primäres Amin (Bild = unkatalysiert)

  • nukleophiler Angriff des Enzyms auf elektrophil des Substrates
  • vorübergehende kovalente Bidnugen werden gebildet --> je stärker diese, desto unlösiclher Enz-Subs-Komplex
    • braucht starke Nucleophile (vgl Bild)
    • sowie gute Abgangsgruppen
  • Zwischen Katalysator und Substrat findet eine nucleophile Reaktion statt, die zur Ausbildung einer kovalenten Bindung führt.
  • Es folgt die Entfernung der Elektronen aus dem Reaktionszentrum.
  • Durch eine Spaltung der kovalenten Bindung wird der Katalysator freigesetzt

Metallionen-Katalyse

  • Wikrung&Mechanismus
  • Beispiel

  • Metallionen polarisieren andere Stoffe, ohne sich vom Enzym zu lösen. (müssen stark gebunden sein!)
    • Beispiel: Carboanhydrase
  • Metallionen können ebenfalls 3D-Strukturen elektrostatisch stabilisieren --> negative Ladungen werden kompensiert

Metalloenzyme wirken häufig wie ein Proton (es werden keine protonen übertragen!): H2O --> OH- + H+

Welche Mechanismen verwenden Enzyme, um Reaktionen zu beschleunigen?

Enzyme beschleunigen die Katalyse durch

  • Proximität und Orientierungseffekten: gezielte Immobilisierung des S reduziert Ea
    • Nähe (kleinste Wirkung)
    • Ausrichtung des Substrates
    • Elektrostatische Interaktion stabilisiert ÜZ
    • Sterische Einfrieren (grösste Wirkung)
  • Präferentielles Binden des ÜZ: Stabilisierung des ÜZ setzt Ea wiederum runter
    • Das Enzym bindet am liebtsen an das Substrat (=präferentiell), aber weniger genre and das Produkt (lösen sich leichter wieder)

Lysozyme

  • Wirkung
  • Schnitt & Mechanismus

  • bakterizid: zerstört Zellwände
  • Schnitt
    • hydrolisiert β-1,4-glykosidische Bindungen
    • bindet 6 Saccharid-Ringe in spezifischen Spalt, trennt Pos. 4 - 5
    • 1) S-Katalyse: beta-Bdg wird gespalten, fünfte Zucker wird protoniert (entsteht OH-Gruppe) und so abgetragen 
    • 2) Kovalente katalyse:
      • 1) Entsteht Oxonium-Ion, das in Sesselformation kovalent an Base bindet.
      • 2) Wasser gerät ins aktive Zentrum
    • 3) B-Katalyse: Hydrolyse!
      • OH wird auf Zucker übertragen und befreit Base aus der kovalenten Bindung.
      • H wird verwendet, um Säure zu regenerieren

 

SCHNEITER

Faltung

  • Wie Falten sich Proteine?
  • Wie verhalten sich dabei Entropie und Energie?

Amyloidosen

  • Was sind Amyloidosen?

Proteine falten sich auf bestimmten, vorgegebenem Weg

  • wenigen Sekunden
  • hydrophober kollaps: hydrophobe Teile des Proteines entgehen dem Wasser
    • Protein wird bis in nativen zustand gefalten: Entropie nimmt ab, Energie nimmt ebenfalls ab
    • Kollaps ist kooperativ: alle hydrophoben bestandteile verlagern sich

Amyloidosen

  • Proteine, die sich in ein energetisches absolutes Minimum gefalten haben. Sind unlöslich und infektiös (Prion)

Serin-Proteasen

  • Arten und Spezifität
  • Aufbau und Reaktivität
  • DIPF
  • Mechanismus? (nicht zeichnen)

Verdauungsenzyme

Arten

  • Chymotrypsin: grosse hydrophobe AS
  • Trypsin: positive AS (Arg, Lys)
  • Elastase: spezifisch für kleine neutrale AS

Aufbau

  • Katalytische Triade: His, Ser, Asp liegen in Ebene und sind über H-Brücken verbunden, was reaktivität von Ser 195 enorm erhöht --> starkes NU

DIPF: Diisopropylphosphofluoridat

  • bindet an Ser 195 und inaktiviert dadurch (nur!) Chymotrypsin

 Mechanismus

  • Ser-Proteasen können Reaktionen in beide Richtungen katalysieren: Binden von Esterbindungen auch möglich
  • Mechanismus auch auf Lipasen und Hydrolasen (generell Esterasen) anwendbar

Metabolite

Was charakterisiert Carbs?

Metabolite können gewissen Funktionellen Gruppen zugeteilt werden. Ähnliche Funktionelle gruppen können ineinander überführt werden. Sie werden über Stoffwechselwege verbunden.

Kohlenhydrate

  • nur C,H und O-Atome
  • Grundeinheit: Monosaccharid (aus 5-C atomen)
    • Zucker bestehen aus zwei Hydroxy- und einer Carbonylgruppe
    • Die Carbonylgruppe kann Endständig --> Aldosen oder innerhalb des Moleküls sein --> Ketose
  • Aldosen oder ketosen
  • Chirale Zentren
    • Atome mit 4 untersch. Bindungspartnern
    • Chirale C-Atom, das am weitesten von CHO-Gruppe, bestimmt über Chiralität. (gleich für Aldosen)

Étudier