Bio125 Bi1440
Vielfalt der Pflanzen UZH, Dr. C.Weckerle
Vielfalt der Pflanzen UZH, Dr. C.Weckerle
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Flashcards
Nenne die drei Domänen.
Eukarya, Archaea, Bacteria
Unterschied zwischen Eukaryonten und Prokaryonten.
Eukaryonten haben einen Zellkern, Prokaryonten haben keinen Zellkern. Bei den Eukaryonten ist das Erbgut im Zellkern, bei den Prokaryonten hingegen schwimmt es frei im Cytoplasma.
Endosymbiosentheorie
Die Endosymbiontentheorie besagt, dass Eukaryoten dadurch entstanden sind, dass prokaryotische Vorläuferorganismen eine Symbiose eingegangen sind
Aufteilung der Organismenreiche und ihre Domäne
Eukarya: Pflanzen, Pilze, Tiere, Protisten Baccteria: Eubakterien Archaea: Archaebakterien
Systematik
Systematik beschäftigt sich hauptsächlich mit der Bestimmung und Benennung der Lebewesen (Taxonomie). Taxa werden klassifiziert und in ein evolutionsbiologisches System gebracht.
Ethnobotanik
Dokumentation und Analyse von M edizinalpflanzen indigener Völker. Dies schafft Grundlagen für angewandte Projekte für die Erhaltung bedrohter Arten
Taxonomie
Taxonomie (altgr. táxis ,Ordnung’ und nómos ,Gesetz’) ist ein Teilgebiet der Systematik, das sich mit der Klassifikation und Benennung der Organismen befasst.
Bennenung von Pflanzen
Trivialnamen: entspricht nicht der Systematik, wissenschftlicher Name: aufgeteilt in Art und Gattung
Taxonomische Rangstufen
Rangstufen siehe Bild
Phylogenie
Abstammungsgeschichte, d.h. die evolutive Entstehung der Organismengruppe
Phylogenetik
die Untersuchung der Abstammungsgeschichte der Organismen
Kladistik
Kladistik ist die Methode in der Syst ematik, die durch die Feststellung von Synapomorphien ein System aufbaut, in dem alle Einheiten im strengen Sinn monophyletisch sind, das heisst Stammbaumästen entsprechen
Unterarten des Pflanzenreiches
Grünalgen, Moose, Farnartige, Gymnospermen, Angiospermen
(syn)apomorph
(gemeinsames) abgeleitetes Merkmal
(syn)plesiomorph
(gemeinsames) ursprüngliches Merkmal
Monokotylen
Einkeimblättrige
Eudikotylen
Dreifurchenpollige Dikotylen
basale Angiospermen
Einfurchenpollige Dikotylen
monophyletisch
(ein Stammbaumast) Eine Sippe, die alle Nachkommen eines gemeinsamen Vorfahren einschliesst
paraphyletisch
ein Stück eines Astes) Eine Sippe, die zwar einen gemeinsamen Vorfahr hat, aber nicht alle dessen Nachkommen einschliesst
polyphyletisch
mehr als ein Stück eines Astes) Eine Sippe, die aus zwei oder mehr phylogenetisch nicht zusammenhängenden Teilen besteht, z.B. K onvergenzen, analoge Merkmale
Bennenung von Merkmalen
Die gemeinsam abgeleiteten und gemeins am ursprünglichen Merkmale nennt man auch homologe Merkmale im Gegensatz zu den analogen Merkmale → polyphyletisch, Konvergenzen
apomorphe Merkmale
Er bezeichnet in der Systematik der Phylogenese solche Merkmale, die im Vergleich zum Vorfahren der jeweils betrachteten Stammlinie neu erworben wurden („abgeleitetes Merkmal“).
plesiomorphe Merkmale
ursprüngliche Merkmalsausprägung, die vor der betrachteten Stammlinie entstanden ist und in dieser unverändert erhalten blieb
Molekulare Systematik
Die molekulare Systematik unt ersucht genetische Unterschiede zwischen den Organismen
Das Gen des häufigsten Enzyms unseres Planeten wird dabei
verwendet. Wie heisst es?
Das Enzym heisst RUBISCO . Es katalysiert in den Chloroplasten die CO 2 -Fixierung und ist auch für die Fixierung von O2 zuständig
Kormophyten
Sprosspflanzen
Funktion der Wurzeln
Funktion:
Wasseraufnahme
Aufnahme gelöster Nährstoffe
Verankerung
Speicherung von Wasser und Reservestoffe
Funktion der Wurzelhaare
Aufnahme von Wasser und gelösten Nährstoffen
Wurzelhaube (Kalyptra)
Vordringen in tiefere Bodenschichten
Allorhizien
Allorhizie
(Hauptwurzel mit Seitenwurzeln)
Bsp: Bäume,Sträucher, viele Krautpflanzen
Tiefwurzler: z.B. Buche, Tanne, Eiche, Waldföhre
Flachwurzler: z.B. Fichte, Bergföhre
Homorhizien
Homorhizie
(die Hauptwurzel stirbt ab, nur die Seitenwurzeln bleiben) Bsp: Gräser
Wurzelmetamorphosen (abgewandelte Wurzeln)
Wurzelknollen: unterirdisch verdickte Knollen
Haftwurzeln: Kletterhilfe z.B. beim Efeu
Haustorien: Wurzeln, die sich an anderen Pflanzen festsaugen und ihnen Wasser (Halbschmarotzer z.B. Klappertopf) oder Wasser und Nährstoffe (Vollschmarotzer z.B. Schuppenwurz) abzapfen
Sprossachse (Stängel)
Funktion:
Transport von Wasser, Mineralsalze (Xylem) und Produkte der Photosynthese (Phloem),
Gerüstfunktion: an der Sprossachse befinden sich Blätter und Blüten, die Sprossachse bringt sie in die richtige Stellung.
Die Sprossachse kann krautig oder verholzt sein
Rhizom (Huflattich, Buschwindröschen, Iris) Sprossknollen (Gladiolen, Kartoffeln) Zwiebeln (Tulpen, Bärlauch)