Aggression beim Hund


Andreas Bär
Diese Lernkarten behandeln das Thema Aggressionsverhalten bei Hunden auf universitärem Niveau. Sie beleuchten die neurophysiologischen Grundlagen, verschiedene Aggressionsformen und deren Auslöser, sowie die Rolle von Angst und Stress. Die Karteikarten erklären auch die Unterschiede zwischen normalem und gestörtem Verhalten und gehen auf die biologischen Funktionen von Aggression ein. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Biologie oder Tiermedizin, die sich mit Verhaltensforschung und Tierpsychologie beschäftigen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
25.07.2014 / 26.11.2025

Cartes-fiches

aggredi

Herangehen

Andreifen

Ressourcenverteidigung o -gewinnung

Verhaltensmuster zur...

Agonistik

Sicherheitsverhalten

4 F

Fight Flight System

Phylogenetisch = uraltes Repertoire

sogar bei Einzellern

Sicherung der biologischen Fitness

Entwicklungsänderung - Gliedmaßen Waffen Gifte Sinnesorgane motorische Möglichkeiten Sozialverhalten

! Katze Led Fight Flight

Aggression biologisch

Verhalten ggü Artgenossen, die das eigene Verhalten störend beeinflußen

Aggressionformen

Kommunikation & offenes Verhalten

Beinhaltet schon Drohgebärde

P Halter denken Aggression beginnt mit Beißen

Allg. Sprachgebrauch

Aggression

Aggressivität

Aggression = Beißen

Aggressiv = bissig

Laie = Knurren ist noch keine Aggression

Gleichsetzung mit Rangordnung / Dominanz

Jagdverhalten Ursachen Auslöser

Angeboren: Bewegungen Geräusche

Gelernt: Gerüche Signale vom Halter

Selbstbelohnendes Verhalten

Jagdverhalten = Königsklasse

Jede einzelne Sequenz hat selbstbelohnenden Charakter

Normale Aggression vs Verhaltensstörung

Grundsätzlich ist aggressives Verhalten normal (biologisch)

wir wollen es nur nicht haben

Für eine Verhaltensstörung muß die "normale" Aggression deutlich gesteigert sein (pathologisch)

Intensität Qualität Häufigkeit Auslöser

Angemessen Erwünscht

Biologisch sinnvoll

In der Gesellschaft akzeptabel

Unerwünscht: Subjektive o objektive Gefährdung Dritter

Zweck von Aggression

Biol Fitness Zustand optimieren

Aggression "macht keinen Spaß"

Reaktion aus Angst Stress Frust

!, Rüpel = antropomorph (vermenschlichte Betrachtung)

? Sehe ich seine Angst ? ZEIGT ER SIE

Es geht darum wie der Hund die Situation empfindet!

? Verhaltensstörung

 

Angst

Auslöser

Gehirn

Psychische Reaktion: Emotionen & Motivation (Handlungsbereitschaft)

Physische Reaktion: Stresssymptome

--- Verhaltensoutput: Angstdisplay Stressdisplay 4 F

Stress

Mentale & körperliche Reaktion auf Stressoren

(auch wenn wir denken Situation sei stressfrei)

Stress entsteht, wenn die subjektiv erlebte Realität von der Erwartung abweicht

(z.B. Erwartung im eigenen Territorium in Ruhe zu leben - Kinder / Besuch / fremde Hunde...
        oder Erwartung von Beschäftigung & Erkundung der Welt - Realität Ich gehe 3 * Tag um den Block)

Neurophysiologie der Aggression

Beteiligte Gehirnbereiche:
- Amygdala
- Hypothalamus
- Periäqueductales Grau

Neurotransmitter:
- Serotonin: senkt Aggressionsbereitschaft / niedriger Spiegel - Mangel an Sozialkompetenz
- ACTH: niedriger Wert - gesteigerte Aggressionsbereitschaft erhöhter Wert - gesenkte AggrBereitschaft
- Corticosteroide: steigern Bereitschaft zu risikoreichem Verhalten
- Dopamin: Peak bei Zeigen von Aggression (Dop Adrenalin u Noradrenalin bei aggr Hunden dauerhaft erhöht)
- Opoide: bei Stress verringert (Risiko für offensives Verh steigt)
- Oxytocin: fördert Bildung u Erhaltung sozialer Bindungen (Angst wird reduziert)

Aggression unterliegt im Gegensatz zu Angst eher dem Lernen (nicht den Genen) 

Ethogramm

Verhalten der sozialen Annäherung: Schnuppern Rempeln Schieben Knabbern Lecken Annäherung Reiben Anspringen Pföteln Aktive Submission

Imponierverhalten: Pfote auflegen Aufreiten Kopf auflegen T-Stellung Erhobener Schwanz Erhobener Körper Fixieren Steifer Körper

Passive Submission: Komplettes Display Submissiver Gesichtsausdruck Bein seitlich ausdrehen

Agonistisches Verhalten - 4 F

Drohverhalten: Schnappen Knurren Piloerection Nasenrückenrunzeln Zähne zeigen Vorspringen Defensives Drohen Bellen Fixieren

Angriffsverhalten: Gehemmt: Überfall Ringen Ungehemmt: Beißen Beiß-Schütteln Kurzattacke

Flucht/Deeskalation: Meiden Rückwärtsgehen Flucht Übersprungshandlungen (Gähnen Kratzen Schütteln Schnuppern Eigene Schnauze lecken

Verhaltensweisen um Stress & Erregung zu zeigen

Spielverhalten

Unsicherheit

Faktoren die die Bereitschaft zu aggressivem Verhalten erhöhen

Genetische Dispo:
- 

Étudier