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Lernkarten
Welche Annahmen der Break-Even-Analyse mit Blick auf Kapazitätsauslastung und Qualität werden getroffen?
- keine Qualitätsunterschiede zwischen Eigen- und Fremdproduktion
- theoretisch freie Kapazität, praktisch sind Kapazitätskosten jedoch sprung-fix (sprunghafter Anstieg von weiterem Kapazitätsangebot)
Welche Vorteile hat eine reduzierte Lieferantenauswahl?
- niedrige Kosten durch Volumentbündelung und stärkere Einkaufsmacht
- Qualitätssteigerung durch Spezialisierung seitens Lieferant und Entwicklungspartnerschaft zum Lieferanten
Potentiale, die durch Supply-Chain-Management ausgeschöpft werden können?
- Steigerung bezüglich Liefertreue, Planungsgenauigkeit, Produktiviät, Kapazitätsauslastung => LPPK
- Verminderung der Lagerbestände und Durchlaufzeiten
Zusammenhang zwischen Grenzertragskurve und der Gesamtertragskurve?
- Grenzertrag ist der Zuwachs zum Gesamtertrag, der durch eine zusätzliche Inputfaktoreinheit erzeugt wurd
- Grenzertragskurve ist Tangente an beliebigen Punkt der Gesamtertragskurve, also dessen erste Ableitung
Sag was zu Optimalitätsbedingungen des Gewinnmaximums unter Monopolbedingungen.
E' = K'
Wenn E' < K', würde es sich lohnen den Output zu verringern.
Wenn E' > K', würde es sich lohnen den Output zu erhöhen.
Bestimme gewinnmaximale Preis-Mengen-Kombination auf Basis der Optimalitätsbedingung des Gewinnmaximumns unter Monopolbedingungen.
E' = K' => Menge ausrechnen und in Preisfunktion einsetzen
Gib Vor- und Nachteile der Werkstattproduktion und der Fließproduktionslinie....
V, Z, L, F, W
Vorteil: flexibel, wirtschaftlich bei kleinen Losgrößen und großer Variantenvielfalt
Nachteil: wenig zeiteffizient, unwirtschaftlich bei großen Losgrößen
Fließproduktionslinie: vice versa zur Werkstattproduktion
Gib Hauptursachen für die Weiterentwicklung im Umfeld der PPS-Systeme!
P+L-Netzwerke
Produktions- und Logistiknetzwerke haben sich zwischen Lieferanten, Herstellern und Kunden gebildet
Sag etwas über 4 unterschiedliche SourcingStrategien und gib Vor-Nachteile!
1. SINGLE SOURCING, also Bezug von Gütern von nur einem Lieferanten,
V: vorteilhaft in Menge, Prozessoptimierung und Transaktionskostensenkung, schnelle Senkung der Investitionen.
N: kein Wettbewerb und hohe punktuelle Abhängigkeit
2. DUAL SOURCING: Bezug von Einsatzgütern aus 2 Quellen
V: Partnerschaft und Integration, Angebotswettbewerb, schnelle Amortisation
N:hohe operative Abhängigkeit, kein kurzfristiger Lieferantenwechsel möglich
3. MULTIPLE SOURCING, also Bezug von Gütern von mehreren Lieferanten,
V: kurzfristiger/langfristiger Wettbewerb, flexibler Lieferantenbezug, bei Quotennutzung Mengenabsicherung, bei situativer Wechsel jeweils zum besten Preis
N: höhere Transaktionskosten, fehlende Mengendegressionseffekt, schwierige Integration
MODULAR SOURCING: Bezug von einbaufertigen Modulen von wenigen Modullieferanten
V: schlankere Produktion, gebündelte Verantwortung, weniger Teile, Prozessoptimierung, spezialisierte Partner
N: gegenseitige Abhängigkeit, KnowHow-Verlust
Kritärien zur Lieferantenbewertung...
- Sortiment, Menge, Preis, wirtschaftliche Lage, Zuverlässigkeit, Innovation, Lieferstandort, SocialCorporateResponsibility
Ablauforganisation der Fertigung: Störgrößen, die auf die Durchlaufzeit Einfluss nehmen können
- MA-Ausfall bzw. Krankheit
- Lieferantenausfall
- Maschinenstillstand
- Ausschuss
- Umterminierte Aufträge => A-Kunden drängeln sich vor C-Kunden-Produktion vor
- Streik
- Naturkastrophen
Was sind Opportunitätskosten in der Produktionstheorie?
Auf wie viele Einheiten Gut X muss ich verzichten, um ein Gut Y mehr produzieren zu können?
Bsp: Blechmaschine für 1er und 3er-BMW
Frage: Auf wie viele 3erBleche muss ich verzichten für mehr 1er-Bleche.
Spannungsfeld: kurze Durchlaufzeiten vs. hohe Auslastung
Was ist VendorManagementInventory?
↳ (ECR)
- Lieferant steuert das eigene Lager zur Performanceerhöhung der Lieferkette per Zugriff durch Lieferant auf Lagerbestandsdaten und Nachfragedaten vom Kunden
TargetCosting...?
↳ Was darf ein Produkt kosten per Zielpreis, "Ich bräuchte das, aber anders, kannst du das möglich machen?"
↳ retrograde Kostenkalkulierung, also ist Zielpreis überhaupt schaffbar?
↳ häufig bei kundenspezifischen Produktkonzeptionen anzutreffen
Gib Infos zu Massenfertigung, Serienfertigung und Sortenfertigung....
Massenfertigung: Fertigung von größeren Mengen von homogenen Gütern für einen anonymen Massenmarkt, besteht aus gleicher Rohmasse, auf Vorrat produzierbar. Wesentliche Eigenschaften: Rationalisierungseffekte lassen sich wegen hoher Stückzahl gut realisieren, kaum Umrüstkosten
Bsp: Leim
Serienfertigung: begrenzte Stückzahlherstellung von gleichartigen Konsum / Investitionsgütern, teilweise die selben Produktionsanlagen nutzbar, aber oft höhere Umrüstkosten als bei Massenfertigung
Bsp: 5er BMW
Sortenfertigung: = gleichartige Produkte von best. Sorten, die sich nicht in Herstellungsprozess und Rohstoffe, sondern in Gestalt unterscheiden
Bsp: Schrauben, Schuhe, Jogurt
Erläutern Sie Meldebestand, Höchstbestand und Sicherheitsbestand inkl. Skizze...
Sicherheitsbestand = Restpuffer für Leistungsfähigkeit der Produktion für x Tage, wenn Lieferant nicht liefert
Formel: durchschnittl. Periodenverbrauch * Beschaffungsdauer
Meldebestand = Nach Erreichen von Meldebestand wird Nachbestellung ausgelöst
Formel: Periodenverbrauch * Lieferzeit + Sicherheitsbestand
Höchstbestand = physische bzw. eigene maximale definierte nach Kapitalbindung definierte Lagerkapazität erreicht
Was ist ein Netzplan und welchen Vorteil hat die Netzplantechnik?
Netzplan: zeitliche / sachlogische Reihenfolge darstellende Grafik einer Projektvorgänge, bestehend aus Vorgangsknoten (mit Vorgangsinfo) und Richtungspfeil (für die Anordnungsbeziehung)
Vorteil: kritische Vorgänge bilden kritischen Pfad, also den zeitlich längsten Projektweg und die Gesamtprojektdauer
Was ist eine Losgröße?
Menge einer Sorte oder Serie die hintereinander ohne Umschaltung oder Unterbrechung des Fertigungsprozesses hergestellt wird
Lösgrößenplanung: Worin besteht der Zielkonflikt am Beispiel aus Beschaffungskosten und Lagerkosten?
Zielkonflikt: mit Bestellhäufigkeit steigen die Bestellkosten, die Lagerkosten sinken dabei durch geringere Lagerhaltung
Oprimale Losgröße hier: jene Menge, die im Planungszeitraum ein Minimum an fixen/variablen Bestell/Lagerkosten aufweist
Schwachstellen am Konzept der Losgrößenplanung:
- Lagerauffüllzeiten sind 0
- konstanter Lagerkostensatz
- der Einstandspreis von Gütern ist bekannt
- kein Schwund/Verfall von Güter
- bestimmte Güter (saisonale, Naturprodukte) können nicht nach dem Prinzip der Losgrößenplanung produziert werden
- die Produktions- und Absatzgeschwindigkeit ist konstant
Beispiele für Kennzahlen innerhalb des SCM
Entwicklung: Variantenvielfalt, eigener Entwicklungsanteil an Produkt
Beschaffung: Liefertreue, Lieferfähigkeit, Lieferqualität, Lieferzeiten
Bestände: Liegezeit, Lagerumschlag, Lagerfläche pro Artikel
Produktion: Prozessfähigkeiten, Durchlaufzeit, Flexibilität
Vertrieb: Bedarfsschwankungen, Reklamation
Einflussgrößen auf Beschaffungsentscheidungen in Unternehmensorganisationen...
N, O, I, L, D, I, P
- abgeleitete Nachfragecharakter (derivative, d. h. abgeletete Nachfrage des Unternehmerkunden)
- Multipersonalität (Beteiligung und Entscheidung mehrerer Akteure)
- hoher Formalisierungsgrad (schriftliche Doku durch Verfahrensrichtlinien über Alternativangebote, Auswahlkritärien und nötige Zustimmungen)
- hoher Individualisierungsgrad (spezifische Bedürfnisse erfordern spezifische Ausstattungsmerkmale)
- besondere Bedeutung von Dienstleistung (technische Beratung bei schwierigen Gütern)
- Multiorganisationalität (weitere innerbetriebliche Organisatonen können beteiligt sein)
- Langfristigkeit der Geschäftsbeziehung (durch Vertrauen, individuelle beidseitige Investitionen in langlebige Produkte)
- hoher Grad der Interaktion (durch laufende Interaktion entsehen persönliche Kontakte zwischen den Unternehmen)
Zielkonflikte der PPS...
L, L, Z, A
- hohe Lieferbereitschaft/Termintreue durch hohe Fertigwarenbestände, jedoch mit große Lager
- geringe Lagerbestände durch
- kurze Durchlaufzeiten durch hohe Lagerbestende und schnelle Reaktion, jedoch mit überdimensionierten Kapazitäten
- hohe Kapazitätsauslastung durch länge Durchlaufzeiten, jedoch mit höheren Lagerbeständen
Ablauforganisation der Fertigung: Benennen Sie Basisgrößen!
Losgröße, Rüstzeit, Arbeitszeit, Transportzeiten, Durchlaufzeiten
Eine Isoquante ist...
... eine Funktion auf deren Punkte alle Faktorkombinationen mit gleicher entstehender Produktmenge
Wie lautet das Dilemma der Ablaufplanung?
1. minimierte Durchlaufzeiten
2. maximierte Kapazitätsauslastung
Was ist ein Konsignationslager?
- Lagerhaltung des Zulieferers beim Abnehmer
Vorteil für Abnehmer: geprüftes Material, höchste Versorgungssicherheit (SingleSourcing), kaum Kapitalbindung, geringe Transaktionskosten durch periodische Rechnungsstellung
Vorteile für Einlagerer: keine eigenen Lagerhaltungskosten, Absatzsicherheit, langfristige Unternehmensbeziehung, im Insolvenzfall des Abnehmers ist eigene Ware geschützt