BFC VWL 2. Semester

VWL Allgemein

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A. G.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über volkswirtschaftliche Grundlagen und Konzepte, geeignet für Studierende und Interessierte. Sie behandeln Themen wie Angebot und Nachfrage, Konjunkturphasen, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und dessen Berechnungsmethoden, sowie politische Maßnahmen zur Steuerung der Wirtschaft. Zudem werden wichtige Theorien wie Ordoliberalismus und Keynesianismus erläutert, und die Auswirkungen von Schwarzarbeit auf die Wirtschaft analysiert. Die Karteikarten helfen, die komplexen Zusammenhänge der Volkswirtschaftslehre zu verstehen und bieten praktische Anwendungen für die wirtschaftliche Analyse und Politikgestaltung.
Cartes-fiches
29
Utilisateurs
13
Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
22.03.2014 / 29.10.2018

Cartes-fiches

Definition BIP:

Das BIP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem be- stimmten Zeitraum. 
Es misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen.

BIP nominal:

Das BIP wird im derzeitigen Euro-Kurs angegeben und richtet sich danach.

BIP real

Zur Beurteilung des nominellen BIP wird ein vorangegangenes Basisjahr zugrunde gelegt, sprich der Euro-Wert des nominellen BIP wird in den Euro-Wert des Basisjahres umgerechnet.

 

Kritikpunkte (die im BIP nicht berücksichtigt werden)

  • Schwarzarbeit
  • Subsistenzwirtschat
  • Unbezahlte Tätigkeit (Hausarbeit, Hobbys)

Die 3 Berechnungsformen des BIP

  • Entstehungsrechnung
  • Verwendungsrechnung
  • Verteilungsrechnung

Definition Entstehungsrechnung + Berechnung

Nach der sogenannten Entstehungsrechnung ergibt sich das BIP also, in dem zunächst vom Produktionswert die Vorleistung abgezogen werden, um zur Bruttowertschöpfung (BWS) zu gelangen. Durch Addition der Gütersteuern und Subtraktion der Subvention ergibt sich das BIP
(Entsteht bei z.B. Landwirtschaft, Baugewerbe, Handel und Verkehr, Finanzierung und Vermietung)

Beispiel für das Jahr 2000 mit den Werten für Deutschland

+ Produktionswert
− Vorleistungen
= Bruttowertschöpfung
+ Gütersteuern abzüglich -subventionen
= Bruttoinlandsprodukt

 

Definition Verwendungsrechnung + Berechnung

Nach der so genannten Verwendungsrechnung ergibt sich das BIP also als Summe der Bruttoinvestitionsausgaben (einschließlich der Lagerveränderungen), der Konsumausgaben (Ausgaben privater Haushalte und privater Organisationen ohne Erwerbszweck) und der Staatsausgaben, sowie dem Außenbeitrag (Exporte – Importe).:

+ Bruttoinvestitionen
+ Private Konsumausgaben
+ Konsumausgaben des Staates
+ Außenbeitrag
= Bruttoinlandsprodukt

 

Definition Verteilungsrechnung + Berechnung

im Gegensatz zu den anderen knüpft sie nicht an der Güterseite an, sondern an der Entlohnung der Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital.

 

Arbeitnehmerentgelt
+ Unternehmens-/Vermögenseinkommen
= Volkseinkommen
+ Produktions- und Importabgaben abzüglich Subventionen
= Nettonationaleinkommen zu Marktpreisen
+ Abschreibungen
= Bruttonationaleinkommen zu Marktpreisen
− Saldo der Primäreinkommen aus der übrigen Welt −19,34 Mrd. €
= Bruttoinlandsprodukt

 

Definition Konjunktur

Unter Konjunktur versteht man die Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotenzials einer Volkswirtschaft.

Phasen der Konjunktur + Erkennungsmerkmal der Phase

  • Aufschwungsphase (Expansion) - steigende Produktion, sinkende Arbeitslosenquote
  • Hochkonjunktur (Boom) - Marktvolumen steigt nur noch im geringen Umfang, Preisverfall
  • Abschwungphase (Rezession) - Überfüllte Lager, Rückgang der Nachfrage
  • Tiefphase (Depression) - Arbeitslosigkeit steigt stark an, Börsenkurse fallen

AHAT

4 Konjunkturindikator:

 

  • Internationale Rohstoffbörse (Frühindikator)
  • Arbeitslosenzahlen (Spätindikator)
  • BIPindex (Wichtigste)
  • Inflationsrate
 

Magisches 6-Eck - Wirtschaftspolitische Ziele

 

  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
  • Preisstabilität
  • Angemessenes Wirtschaftswachstum
  • Vollbeschäftigung
  • Umweltschutz
  • Gerechtes Einkommen und Vermögensverteilung

APAVUG

Definition Nachfragepolitik:

Die Nachfragepolitik geht davon aus, dass das gesamtwirtschaftliche Angebot und damit auch die Höhe der Produktion und der Grad der Beschäftigung von der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage bestimmt wird.

Leitgedanken von Keynes (Keynesianismus)

 

Abschwung, Staat soll zu Finanz- und Geldpolitischen Mitteln greifen um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage wieder an das Niveau heran zu führen.

Aufschwung, Schuldenrückführung

Wenn schlechte Zeit Geld rein, wenn gut Geld raus!

 

Ordoliberalismus von Walter Eucken der sich auf Adam Smith bezieht

 

Der Staat muss eine Rahmen bieten in der sich die Wirtschaft frei entfalten darf aber selbst nicht in die Wirtschaft eingreifen. Soll freie Wirtschaftsordnung mit freiem Wettbewerb gewährleisten und dient der Effizienz der Wirtschaft und dem Schutz der Verbraucher.

 

Definition Multiplikatoreffekt:

Als Multiplikator wird in der Volkswirtschaftslehre ein Faktor bezeichnet, der angibt, in welchem Umfang sich der ursprüngliche wirtschaftliche Impuls (unabhängige Variable) auf eine zu erklärende Größe (abhängige Variable) auswirkt. Entsprechen sich die Änderungsraten der unabhängigen und der abhängigen Variablen, so ist der Multiplikator gleich Eins. 

 

Was sagt die Angebotspolitik:

Das Angebot selbst sollte für optimale Bedingungen sorgen um Nachfrage zu schaffen.

Maßnahmen der Angebotspolitik:

Geldpolitik

  • eine inflationsvermeidende Geldpolitik

Fiskalpolitik

  • Senkung der Staatsquote
  • Verringerung der Neuverschuldung

Steuerpolitik

  • Verringerung der Unternehmensbesteuerung
  • Verbesserung der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten

Arbeitsmarktpolitik

  • zurückhaltende Lohnpolitik
  • Förderung von Existenzgründungen

Sonstiges

  • Deregulierung
  • Förderung von Forschung und Entwicklung

Was ist Außenhandel?

Außenhandel bzw. internationaler Handel ist der Austausch von Waren, Dienstleistungen und Kapital über internationale Grenzen oder Hoheitsgebiete. In den meisten Ländern stellt er einen erheblichen Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP) dar. 

Was ist Nachfrage?

Nachfrage ist die Menge an Gütern, die die Konsumenten zu einem bestimmten Preis kaufen wollen. 

Was ist das Angebot?

Angebot bezeichnet die Menge, die Erzeuger zu einem bestimmten Preis zu produzieren bereit sind und dies auch können. 

Maslowsche Bedürfnisspyramide?

  1. Physiologische Bedürfnisse
  2. Sicherheit
  3. Soziale Bedürfnisse
  4. Individualbedürfnisse
  5. Selbstverwirklichung
  6. Schöpfer

Was ist Mikroökonomie?

Die Mikroökonomie befasst sich mit den Beziehungen von einzelnen Wirtschaftssubjekten wie Haushalten und Unterneh- men. 

Was ist Makroökonomie?

Die Makroökonomie betrachtet die Wirtschaft auf einer aggregierten Ebene im Gesamtzusammenhang. 

Welche Vorteile hat Schwarzarbeit für den AN?

  1. Keine Steuer
  2. Brutto gleich Netto
  3. Keine Sozialversicherungsbeiträge

Welche Nachteile hat Schwarzarbeit für den AN?

  1. Keine Gewährleistung für den Käufer
  2. Keine Sozialversicherung
  3. Keine 

Was ist Sockelarbeitslosigkeit?

Die die nicht arbeiten wollen.

Was kann man gegen Schwarzarbeit unternehmen?

Erleichterung für U die MA zu melden und einzugliedern.

Geringe Kündigungsfristen

Was ist verdeckte Arbeitslosigkeit?

Die Personen die in Maßnahmen drin sind.

Étudier